Sonntag, 5. Juni 2016
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So viel Talent wird für Spam verschwendet

, 23:23

Lange schon gab es in meiner Inbox keine gute Spam-Lyrik mehr, doch diese Woche erreicht mich das folgende Werk mit dem schönen Titel Nachricht auf Warteschleife:

Führen Sie jetzt Ihre
Wählen Sie 3 Karten
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Hier Klicken
Jetzt werde ich, meine Gaben zu Ihrer Verfügung stellen
Mein Name ist Chris, und ich werde Ihnen helfen
Jetzt werde ich, meine Gaben zu Ihrer Verfügung stellen.

Da hat sich das Warten ja gelohnt.

Dienstag, 2. September 2014
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Nächsten Montag: weltweite Lesung für Edward Snowden

, 22:39

Unter dem Titel Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden ruft das internationale Literaturfestival Berlin (ilb) am 8. September 2014 zu einer Weltweiten Lesung auf. Daran beteiligen wir (also die Organisatoren des PrismCamp) uns und lesen um 19 Uhr im GALAO, Tübinger Straße 90, 70178 Stuttgart Texte gegen Überwachung. Kommt alle!

Hier der Text des Aufrufs:
mehr…

Sonntag, 20. Juni 2010
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Twitter: Sternzeichen Plaudertasche (Tagesspiegel)

Erst mit Twitter scheint die Gattung nun endlich in ihrer natürlichen Umgebung angekommen zu sein. Sekundenschnell erreichen die Miniaturtexte hier ihre Zielgruppe, ohne Druckkosten, ohne Umweg über einen Verleger. Und auch eine andere leidige Diskussion der Aphorismusforschung ist im Netz vorerst beendet worden. „Wie lang ist Kürze? Und wie kurz?“, hatte Spicker noch vor drei Jahren gefragt. Twitter hat darauf eine rigorose technische Antwort gegeben: 140 Zeichen und nicht ein Komma mehr.

aus Delicious/steinhobelgruen

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Sonntag, 6. Juni 2010
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Die kleine Kulturflatrate

, 21:54

Ok, mit meinem Artikel bin ich mal wieder besonders spät dran, aber ich mach’s dafür ausführlich:

Die Finanzierung der Inhalte im Internet klemmt im Moment vor allem am Fehlen eines funktionierenden Micropayment-Systems. Das ist so, weil es im Netz viel weniger eine Kostenloskultur als eine Sofortkultur gibt. Der Nutzer möchte „Content“ möglichst einfach und möglichst gleich erhalten. Er ist durchaus bereit, Geld dafür zu bezahlen (deshalb funktioniert der iTunes Store, obwohl man ganze Diskographhien aus P2P-Netzen laden kann). Der Nutzer möchte dabei aber nichts aufgedrängt bekommen (deshalb werden die Webseiten-Monatsabos der Zeitungsverlage nicht funktionieren).

Eine beliebte (irgendwie aber resigniert wirkende) Antwort auf dieses Problem ist die sogenannte Kulturflatrate, bei der jeder Teilnehmer (oder jeder Internetbenutzer oder sogar jeder Bürger) einen monatlichen Betrag entrichten soll, durch den dann alle aus dem Internet bezogenen Kulturleistungen abgegolten sind. Der Beitrag müsste vom Anschlussanbieter (oder auch jemand anderem) eingezogen und von einer Rechteverwertungsgesellschaft wie GEMA oder VG Wort an die einzelnen Kulturschaffenden ausgezahlt werden. Abgesehen von der grundsätzlichen Unbeliebtheit solcher Gesellschaften wirft die Kulturflatrate aber ihren eigenen Stapel offene Fragen auf (die beiden größten davon sind, wie hoch diese Abgabe denn sein müsste und wer davon dann welchen Anteil bekommen würde).

Einen Zwischenweg beschreitet flattr. Das erste mal habe ich vom flattr-Konzept hier gelesen, seitdem ist das Projekt sehr erfolgreich in eine geschlossene Betaphase gestartet (ganz Twitterland dürfte aber inzwischen mit Einladungen versorgt sein). Bei flattr legt jeder Teilnehmer einen Betrag fest, den er pro Monat für Leistungen anderer auszugeben denkt (im Moment sind Stufen zu 2€, 5€, 10€ und 20€ vorgesehen). Die Summe muss zuvor auf das flattr-Konto eingezahlt worden sein und wird jeweils zum Monatsende auf alle geflattrten „things“ (Artikel, Stück Software, Blog, Podcast, einzelne Podcastfolge, Bild,… — flattr legt nicht fest, in welcher Granularität Inhalte zu „things“ werden sollen) gleichmäßig verteilt. Dadurch kann ein einzelner Klick sehr unterschiedlich viel Geld wert sein.

Ist das Konto einmal eingerichtet, steht dem Benutzer eine einfach zu bedienende Möglichkeit zur Verfügung, eine Einzelleistung zu honorieren (entsprechende Knöpfe lassen sich direkt integrieren). Am anderen Ende entsteht eine Einnahmequelle für Blogger und andere Kulturschaffende, deren Erzeugnisse über das Netz verbreitet (oder im Netz repräsentiert) werden können. Hoffen wir mal, dass die Idee abhebt — sie ist jedenfalls deutlich sinnvoller als die allgegenwärtigen „Gefällt mir“-Knöpfe von facebook.

Der flattr-Ansatz kann im Moment wahrscheinlich (noch) nicht den „professionellen Journalismus“ retten (der in fortgesetzter Realitätsverweigerung sowieso mehr auf iPad-Apps setzt — aber bitte…), obwohl die taz ihn bereits nutzt. Aber wer weiß…

Ich werde an flattr erstmal als Nettozahler teilnehmen. Erstens, weil es die in einem solchen System auch geben muss und zweitens, weil ich mir noch nicht zuende überlegt habe, welche Dinge ich denn flattrbar machen möchte (die einzelnen Blog-Artikel per WordPress-Plugin jedenfalls nicht, denn da sind ja auch meine Tweets als Einzelelemente enthalten). Folglich besitze ich bisher nur ein „thing„, das mein komplettes Blog repräsentiert.

Sonntag, 28. Februar 2010
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Assoziationskettensägenmassaker

, 22:36

Aus den Puzzleschaumstoffteppichfliesen mit Zahlen hatte Simone (wahrscheinlich nicht ohne Hilfe ihrer Mutter) Würfel zusammengesetzt. Als sie darauf herumkletterte, musste ich an die Katzen denken, die früher zu den Klängen des Wild Cat Blues beim Hessischen Rundfunk die Pausen füllten. Sofort fiel mir auch wieder Antje das Walross ein, das diesen Job beim NDR innehatte. Später hat der NDR immer alimitgutscheske Karikaturen norddeutscher Städte zu Gitarrenklängen gezeigt. Kurzes googeln ergab, dass der dabei gespielte Titel Das Loch in der Banane heißt und von Klaus Weiland stammt. Stellt sich raus, dass der inzwischen einen eigenen YouTube-Kanal hat. Angehört … schöön.

Donnerstag, 10. Dezember 2009
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Dentaku?

, 23:39

Beim Gilly lag ein Stöckchen rum, das kam mir ganz gelegen. Nach dem Ursprung meines Nicknames wird nämlich immer mal wieder gefragt.

Zuerstmal: lange Zeit hatte ich als Spitznamen „Becki“. Der ergab sich als Diminutiv aus meinem (vorherigen) Nachnamen, denn es gab in der Grundschule in Oberbayern einfach zu viele Thomas-e. Bis ins Studium einschließlich meiner ersten Arbeitsstelle blieb mir der Name erhalten (überall Thomas-Überschuss). Auch als Benutzernamen und für Online-Profile habe ich ihn einige Zeit verwendet, wurde dann aber bei Überschneidungen mit dem englischen Sprachraum oft für eine Frau gehalten.

Dentaku nun wieder hat nichts mit Zähnen zu tun, auch wenn es so klingt — es ist das japanische Wort für Taschenrechner. Ich spreche allerdings (leider) garkein Japanisch, habe das Wort nämlich woanders gefunden. Dazu muss ich aber auch nochmal ausholen: vor vielen Jahren verband ich mich erstmals zu einem IRC. Der IRC-Client fragte mich nach einem Nickname, und ich nannte mich „Taschenrechner„. Das war aber dem IRC-Server zu lang und der nannte mich „Taschenre“ (denn RFC 1459 sagt, dass der Name nur 9 Zeichen lang sein darf). Weil ich aber ein großer Kraftwerk-Anhänger bin, kannte ich die Japanische Version von „Taschenrechner“ (also dem Lied). In dem heißt es:

Bokuwa ongakuka, dentaku katateni
Tashitari, hiitari
Sousashite, sakkyoku suru
Kono botan oseba, ongaku kanaderu

Aus dem IRC-Nickname wurde dann erst langsam, als mit dem Wechsel des Nachnamens auf Renger „Becki“ irgendwie unerklärlich wurde noch schneller, eine Online-Identität. Und demnächst erkläre ich nochmal, wie es eigentlich zur Domain wazong.de kam.

(Liedtext gehört Klingklang)

Mittwoch, 2. Dezember 2009
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Internetkolumne: Standardsituationen der Technologiekritik
von Kathrin Passig im Online Merkur

„Die Reaktion auf technische Neuerungen folgt in Medien und Privatleben ähnlich vorgezeichneten Bahnen. Das erste, noch ganz reflexhafte Zusammenzucken ist das »What the hell is it good for?« (Argument eins), … „

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Dienstag, 25. August 2009
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Make life worth living

, 09:48

Die erfolgloseste Blogparade aller Zeiten“ wird ihren Titel wohl doch nicht behalten dürfen. Das Mem ging zwar in ähnlicher Form schonmal rum, die Plattencoverbastelei macht aber immernoch Spaß:

Der Anleitung folgend fand ich diesen Wikipedia-Artikel und dieses Bild („Pisano, La Medicina“ von flickr-Benutzerin Sharon Mollerus). Mein Zitat war „Having a dream is what keeps you alive. Overcoming the challenges make life worth living.“ (Mary Tyler Moore).

Zusammengenommen stelle ich mir vor, dass es sich um eine Platte mit mittelalterlichen Madrigalen handeln könnte, drum habe ich den Titel bewusst sehr konservativ gestaltet. Mit einer Georgia macht man jedenfalls nichts falsch…

Freitag, 14. August 2009
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Wieso denn peinlich?

, 23:00

Die waren doch cool.

Montag, 29. Juni 2009
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12:58  Zu dem Thema http://www.ankegroener.de/?p=4758 muss ich auch nochmal was schreiben. Lest inzwischen bitte alle schonmal bei @ankegroener … #
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Donnerstag, 7. August 2008
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Treffen Sie Leute mit ähnlichen Interessen!

, 15:35

Man soll sich ja, wenn man neue Leute kennenlernen will, immer welche mit gemeinsamen Interessen aussuchen. Der Dienst, den V12-Markting erbracht hat kann daher überhaupt nicht hoch genug eingschätzt werden:

An: 446 namentlich genannte

Neben der Information über Alexander Veljanovs bevorstehendes neues Soloalbum (die Interessierte sowieso schon ein paar Tage zuvor erhalten hatten) stellten sie nämlich auch die eMail-Adressen aller anderen Kunden des Deine Lakaien-Merchandising-Shops zur Verfügung (446 um genau zu sein). Da ist dann der „Adobe German Customer Service“ dabei (WTF?) und sicher auch einige andere nette Leute. Leider würde es sich nicht richtig lohnen, damit so wie bei dieser ähnlichen Aktion eine neue Mailingliste anzulegen, denn ein großer Teil wird wohl dort schon dabei sein. Kleiner Tipp: „Bcc“ ist das richtige Feld!

Hoffentlich geht man bei V12-Marketing mit den Konto- und Kreditkartendaten etwas sensibler um…

Sonntag, 25. Mai 2008
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Towel Day (praktische Anwendung)

, 21:44

Natürlich hatten wir heute ein Handtuch dabei. Wir haben’s sogar benutzt 😉 :

Handtuch mit Kind drunter

Don’t Panic.

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Baumarkt, Ort der scheußlichen Produktnamen

, 21:26

Gibt es eigentlich keinen Hilfsfond, aus dem Werbetexter bezahlt werden können, damit so etwas verhindert wird?

MontierMitMir

(„Wie Gummi“ geht ja noch, auch wenn ich mich da fragen würde, warum ich denn dann nicht gleich Gummi nehme — aber „Montier‘ Mit Mir“ (sic!) schießt den Vogel ab.)

Dienstag, 20. Mai 2008
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Städtestock

, 21:54

Seit die Googleblogsuche den Tellerrand regiert bekommt man überhaupt nicht mehr ordentlich mit, wenn man irgendwo mit Stöcken beworfen wird. Deshalb hier, mit deutlicher Verspätung (sorry!), weil ich zufällig mal wieder auf Technorati unterwegs war:

In welchen Städten bin ich schon gewesen?

Ich nenne auch nur bedeutende und/oder beeindruckende Städte:

In Deutschland:  Berlin (immer wieder), Bremen (vor kurzem erst), Hamburg, München, einige Zeit in Konstanz und an vielen anderen Orten kurz und/oder auf der Durchreise.

In England: London

In Italien: Florenz, Pisa, Rom (das ist aber schon ewig her), Venedig und jede Menge kleinerer Orte

In Österreich: Salzburg, Wien

In Spanien: Barcelona, Córdoba, Granada, Madrid

In Ungarn: Budapest

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?

Da hat München einen unfairen Vorteil, denn dort habe ich einige Jahre gewohnt, und dort kenne ich mich auch immernoch blind mit Auto und ÖPNV aus und bin immer wieder gerne da. Von den Fremdstädten, die ich nur besucht habe ist mir Barcelona besonders angenehm in Erinnerung geblieben.

Welches ist dein Reisemittel für die Städte zu erreichen?

(Es heißt “UM die Städte zu erreichen”, da muß ich dem Soulsnatcher rechtgeben.)

Wo der Landweg hinführt, da fahre ich in der Regel mit dem Auto hin. Sonst lasse ich mich fliegen. Eigentlich hätte ich auch nichts gegen Züge und Schiffe, aber die drängen sich in der Reiseplanung nie offensichtlich genug auf.
Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?

Oh, viele. Paris und New York springen mir sofort in den Kopf — aber auch Reykjavik.

Mittwoch, 30. April 2008
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P3OSX

, 10:02

Ein Paket mit Abkürzungen ist gestern angekommen. P3 habe ich schon (zum Teil, heute im Auto) angehört, für OSX fehlt mir noch die Hardware…

Los, eBayverkäufer, Beeilung! Ich will jetzt endlich Macianer werden!

Dienstag, 19. Februar 2008
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Nieder mit IT

, 10:01

Was Pigor & Eichhorn hier singen (/schreien?), das sollte sich unsere komplette Branche hinter die Ohren schreiben:

Video bei DuRöhre!

Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Die Daten der DD-Disketten der 80er sind nicht mehr zu retten wie?
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Ein Fall für die digitale Archäologie! Mein geliebter Atari!

(via StoiBär, der eigentlich auch selbst zu den Beschimpften zählt)

Dienstag, 15. Januar 2008
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Nocona, Texas – or hear them sing

, 16:34

Für Spreeblick (obwohl ich’s vorher auch schon bei René gesehen hatte, aber da habe ich die Aktion nicht richtig kapiert):

Nocona, Texas

Selber machen! Die Regeln:

Freitag, 23. November 2007
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Vielleicht hilft eine Packung Hundesnacks weiter

, 15:19

(die sende ich an Fabu. Wer wissen will was das soll, der muß hier lesen.)

Samstag, 10. November 2007
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Warum?

, 11:22

Warum Graffiti?

(das frage ich mich allerdings auch manchmal)

Samstag, 3. November 2007
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Musikalische Früherziehung

, 13:00

Dieses Kinderspielzeug…:

Ringeling

erinnert mich doch an irgendwas…:

New Order - True Faith

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