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Liegengebliebenes – Nachrichten aus der Welt der Prokrastination

Man nimmt sich ja so viel vor, oder hat irgendwelche Projekte oder halbgare Ideen herumliegen. Drum will ich heute mal einige der Dinge (aus dem groben Umfeld dieses Blogs) aufzählen, die bisher nichts geworden sind. Der Klassiker eines angefangenen aber nie abgeschlossenen Buchprojekts ist nicht dabei, aber einige andere Sachen haben sich schon angesammelt:

Ganze Webseiten

  • Alertbird:
    In der Auflösung von exolution sind bei mir einige recht tote Domains hängengeblieben und auch ein paar Backups von CVS-Repositories. Darunter auch das Komplette Internet-Startup Alertbird, dessen Betreiber-AG schon einige Zeit vor exolution in die Insolvenz gegangen war, und das 2004 dann ganz vom Netz ging. Die Geschichte hatte ich hier mal aufgeschrieben, und ich hatte auch schon angefangen, die Sourcen wieder zu entstauben und die Daten zu konvertieren, aber irgendwie ist das dann im Sande verlaufen. Inzwischen braucht das zwar auch wahrscheinlich keiner mehr, aber ich finde trotzdem schade, dass es in der virtuellen Schublade verstaubt.
  • Fotoroulette:
    Ein Artikel bei Anke Gröner brachte mich mal auf die Idee, ein Blogprojekt für dieses Spiel aufzusetzen:

    “To me Venice was not merely beautiful: it was beautiful everywhere. On one occasion I set about testing the notion by concocting a game called ‘photo roulette’, the object of which was to walk around the city taking photographs at unplanned moments – whenever a church bell rang or at every sighting of a dog or cat – to see how often, standing at an arbitrary spot, one would be confronted by a view of exceptional beauty. The answer: almost always.”

    John Berendt, The City of Falling Angels, Sceptre 2006, Seite 27
    Leider bin ich nicht wirklich über die Domainregistrierung rausgekommen, obwohl sich das tatsächlich noch umsetzen ließe. Die Domain benutze ich im Moment für Testblogs, aber wenn da jemand wirklich Fotos veröffentlichen wollte, dann könnte ich die reaktivieren.

  • Twoto:
    An ähnlicher Stelle steckengeblieben ist die Idee, einen eigenen Twitter-Fotosharing-Dienst aufzusetzen. Twitpic, das damals noch allein auf weiter Flur war, kam nämlich mit Umlauten anfangs gar nicht zurecht und hatte auch regelmäßig Probleme mit genereller Abwesenheit durch starkes Wachstum. Noch einen solchen Dienst braucht aber heute echt keiner mehr, drum werde ich die Domain vermutlich verschwinden lassen.

Zu selten befüllte Blogs

  • 321 Blog:
    Im Abnehmblog herrscht im Moment allgemein Ruhe. Hin und wieder schreibe ich über meine Trainingsfortschritte. Ich weiß aber nicht, ob ich an einem weiteren Abnehmduell teilnehmen würde — im Wettbewerb abnehmen ist vielleicht doch nicht so toll. Der regelmäßige Austausch mit den anderen 321-Bloggern wäre aber doch ganz toll.
  • Schlechte Gedichte:
    Im Gegensatz zum Fotoroulette war dieses Gemeinschaftsblog tatsächlich aktiv. Entstanden ist es während eines Projekts, bei dem ich mit einem Haufen kreativen Softwareentwicklern in einem Raum saß. Beim Blödeln entstanden manchmal Reime mit einem deutlichen Hang ins Technische. Die wanderten dann in das Blog. Allein bin ich leider überhaupt kein Poet, und so lebt die Seite seitdem nur noch von gelegentlichen Fundstücken. Ich lade aber hiermit alle meine Leser ein, Gedichte einzureichen und/oder sich von mir einen Autorenzugang geben zu lassen. Das Blog steht allen schlechten Gedichten offen.

Dinge für Iron Blogging Stuttgart

Nie fertiggeschriebene Blogartikelentwürfe

  • Mein Speed-Setup, Teil 3: Fixing und Tuning
    Ein Artikel aus der Reihe, in der ich mein Serversetup erkläre (Teil 1, Teil 2). Am Setup wird nach wie vor geschraubt, da gäbe es also eigentlich durchaus noch was aufzuschreiben.
  • Die Linux-Server im Windowsnetz (Teil 2)
    Noch so eine Serie. Bei dieser wurde das beschriebene Projekt aufgegeben, bevor der Artikel fertig war. Eigentlich weiß ich aber, was noch fehlt.
  • Kekse
    Ein Rumpfartikel über das Cookie-Dilemma.
  • Ein Artikel über TLS
  • [brg] Wie fang ich an? (oder: Wo bloggen?)
    Der erste Anfängerartikel für die Blog Revival Gang (wie hier angekündigt).
  • Buchhaltung mit Ledger
    Über die Abrechnung der Iron Blogger Stuttgart. Das verwendete Programm ist nämlich vielseitig einsetzbar.
  • für mich
    Ein Fragment eines Blog-Revival-Gang-Artikels.
  • (und dieser Artikel, aber der ist ja hiermit doch noch fertiggestellt)

Was meint Ihr? Welche der vielen Dinge sollte ich wieder weiter vorantreiben? Welche sollte ich besser gleich einstampfen?

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Dieser Buzz von nebenan (webciety)

Dieser Buzz von nebenan (webciety)

[…] Direkt neben Twitter ist diese komische WG, ein Kommen und Gehen, kaum auszuhalten. Gemietet hatte die Wohnung damals wohl dieser seltsame identi.ca (wo der wohl heute ist?), mit dem kam man ja kaum ins Gespräch. Inzwischen scheinen hauptsächlich Foursquare und Gowalla drin zu wohnen, die sich dauernd streiten, was jetzt wo liegt und wer das dort hingelegt hat. Ein paar Bekannte von ihnen schlafen ebenso regelmässig wie unauffällig ein paar Tage auf dem Sofa, nur um wenig später genauso unauffällig wieder auszuziehen. […]

Gnihihihi.
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Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine

Google-Bashing: Zur politischen Ökonomie einer Suchmaschine
Gute Zusammenfassung auf CARTA.
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Und in der Mitte steht ein Blog – Oliver Gassner

Und in der Mitte steht ein Blog – Oliver Gassner

Kürzlich sprach mich eine PR-Frau für einen Verlag via Skype an. Was sie genau wollte, weiß ich nicht genau, jedenfalls bot ich ihr an, ihr beim Thema Blogger-Relations etwas auf die Sprünge zu helfen.Ihre Antwort war (etwas unzusammenhägend): „Wir bloggen auf Twitter und Facebook.“
Das war die Stelle, wo ich den Skypechat kommentarlos beendete. sonst hätte ich eventuell unhöflich werden müssen, oder zumindest undiplomatisch.

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Internetkolumne: Standardsituationen der Technologiekritik

Internetkolumne: Standardsituationen der Technologiekritik
von Kathrin Passig im Online Merkur

„Die Reaktion auf technische Neuerungen folgt in Medien und Privatleben ähnlich vorgezeichneten Bahnen. Das erste, noch ganz reflexhafte Zusammenzucken ist das »What the hell is it good for?« (Argument eins), … „

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Multi-Monitor-Umgebungen erhöhen die Produktivität

Multi-Monitor-Umgebungen erhöhen die Produktivität
Christian Fischer
"Freunde und Bekannte, die weniger am PC arbeiten und/oder die Erfahrung mit mehreren Monitoren nicht haben belächeln »mein Cockpit« gerne und finden es eigentlich übertrieben. Man könne doch eh immer nur eine Sache im Auge behalten."
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Why I Love Twitter – O’Reilly Radar

Why I Love Twitter – O’Reilly Radar
In many ways, Twitter is a re-incarnation of the old Unix philosophy of simple, cooperating tools. The essence of Twitter is its constraints, the things it doesn't do, and the way that its core services aren't bound to a particular interface.

It strikes me that many of the programs that become enduring platforms have these same characteristics. Few people use the old TCP/IP-based applications like telnet and ftp any more, but TCP/IP itself is ubiquitous. No one uses the mail program any more, but all of us still use email. No one uses Tim Berners-Lee's original web server and browser any more. Both were superseded by independent programs that used his core innovations: http and html.
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