Dienstag, 12. Januar 2016
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Zeit: Ruf! Mich! Nicht! An!

Doch es gibt Hoffnung. Paradoxerweise ist ausgerechnet das Mobiltelefon dabei, dem Telefonieren den Garaus zu machen. Während die Zahl vertelefonierter Minuten im Festnetz Jahr für Jahr sinkt, stagniert sie mobil. Insgesamt haben die Deutschen seit 2010 in jedem neuen Jahr also weniger telefoniert als im Vorjahr.

Eigentlich mag ich telefonieren ja, aber ich hasse anrufen. Anrufen ist immer ein Übergriff, denn Telefone sagen „HÖR SOFORT AUF MIT DEM, WAS DU GERADE TUST UND SPRICH MIT MIR!“. Das möchte ich anderen Leuten so wenig wie möglich antun.

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Freitag, 16. Oktober 2015
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Tom Pappalardo: Cartooning vs. Technology

How Steve Jobs Ruined Comics

As interfaces with technology continue to become smaller, thinner, less obtrusive, less noticeable, and less identifiable visually, creative artists will have to continue to adapt and improve their visual communication skills. Some day soon even the small electronic devices will disappear, and this tyranny of the black rectangle will come to an end, leaving visual storytellers in an even more challenging environment: A world of people laughing, talking, and staring off into the middle distance as their neural implants amuse, entertain, and sell them things.

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Montag, 27. Juli 2015
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Rocky – das Experiment

langsam aber sicher wird es spannend zu beobachten, wie lange deutschland noch durchhält, ohne umzufallen oder auch nur zu taumeln. mittlerweile ist es wohl keine übertreibung, fast schon rocky-sche nehmerqualitäten zu bewundern

#seufz

(via @svensonsan)

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Mittwoch, 22. Juli 2015
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Web Design: The First 100 Years

Tech culture is like a deadbeat who lives on your basement sofa. You ask him:

„When are you going to do all those things you promised?“

„Oh, wait until everyone has a computer.“

„They do.“

„Okay, I mean wait until they’re all online.“

„They are. Why isn’t the world better?“

„Well, wait until they all have smartphones… and wearable devices,“ and the excuses continue.

The real answer is, technology hasn’t changed the world because we haven’t cared enough to change it.

via @diplix

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Dienstag, 2. Juni 2015
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Zu früh gefreut (Nackte Zahlen: Sexkolumne)

So kann man das auch sehen:

Man sieht hier bereits eine mögliche Argumentationslinie für die große gesellschaftliche Gruppe der frühzeitig Ejakulierenden: Das, was im Allgemeinen als störend und unerfreulich empfunden wird (z.B. eben Schlagermusik von Helene Fischer, ejaculatio praecox), umzuinterpretieren. Dies muss nicht auf der sprachlichen Ebene verharren, es gibt durchaus auch philosophisch-naturwissenschaftliche Argumente, mit denen sich der vorzeitige Samenerguss entproblematisieren lässt, nämlich etwa so: Wer kann beweisen, dass der »vorzeitige« Samenerguss von heute abend nicht in Wahrheit der außerordentlich lang herausgezögerte, über einen ganzen Tag gerettete Samenerguss von gestern abend oder voriger Woche ist?

via @waxmuth / @Mohrenpost

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Donnerstag, 23. April 2015
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Don Dahlmann: Fuck off, wenn Du nicht meiner Meinung bist

Natürlich ist auch das Recht eines jeden, nur das zu lesen oder zu hören, was man gerne hören möchte. Und natürlich gibt es Grenzen dessen, was ich lesen oder hören mag. Aber es scheint mir ein Trend zu sein, dass man „Fremde“ das „Andere“ oder die grundsätzlich andere Meinung nicht mehr zu tolerieren weiß.

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Mittwoch, 15. April 2015
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"Der" oder "das" Blog? Genus im Deutschen

Maskulinum, Femininum und Neu­trum: Wie funk­tio­niert das gramma­tische Ge­schlecht im Deut­schen? Wel­ches Ge­schlecht er­hal­ten neue Sub­stan­tive wie „Blog“, „Burn­out“ oder „Tweet“? Wie sind all die Sub­stan­tive des deut­schen Wort­schat­zes zu ihrem Genus ge­kom­men, und warum gibt es dabei so viele Un­gereimt­hei­ten, wie „die Fin­ster|nis“, aber „das Gleich|nis“, „die Socke“, aber zu­gleich „der Socken“?

Ein echt gutes Tutorial-Video. Es nervt zwar, dass ein guter Teil sich nur damit beschäftigt, dass der Autor/Sprecher irgendwie Anatol Stefanowitsch nicht leiden kann. Er kommt aber nachvollziehbar zu dem Schluss, dass all die, die schon immer „das Blog“ gesagt haben, das auch weiterhin sagen sollten. Die anderen müssen aber eben nicht.

(via Anne Schüßler)

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Montag, 23. Februar 2015
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Über Fotografie, Kommunikation, dämliches Grinsen und den öffentlichen Raum

Mario Sixtus über die Kaputtheit der Urheber-, Persönlichkeits- und sonstiger Rechte im Angesicht der digitalen Fotografie.

Wenn jeder einzelne Bürger seine Privatsphäre mit nach draußen nimmt und erwartet, dass sie dort unberührt bleibt, dann ist der öffentliche Raum nicht öffentlich, und dann ist es auch kein Raum, sondern allerhöchstens ein Strom aus einzelnen Privatschollen.

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Donnerstag, 19. Februar 2015
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Never trust a corporation to do a library’s job.

Google in 2015 is focused on the present and future. Its social and mobile efforts, experiments with robotics and artificial intelligence, self-driving vehicles and fiberoptics.

As it turns out, organizing the world’s information isn’t always profitable. Projects that preserve the past for the public good aren’t really a big profit center. Old Google knew that, but didn’t seem to care.

The desire to preserve the past died along with 20% time, Google Labs, and the spirit of haphazard experimentation.

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Dienstag, 13. Januar 2015
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Wir brauchen eine Datenbank — Dann wird alles gut!

Könnte die Welt nicht so schön ein­fach sein? Man muss nur genü­gend Daten sam­meln, dann wird alles gut: Wir brau­chen eine Daten­bank für Nazis und eine für Hoo­li­gans. Wir brau­chen eine für Isla­mis­ten und eine für Flug­rei­sende. Wir brau­chen eine Daten­bank für Tele­fo­nie­rende und eine für Inter­net­nut­zer — auf die wir natür­lich nur bei Bedarf zugrei­fen. Und dann wird alles gut.

Wir brau­chen eine Daten­bank für die Bank­kun­den und eine für Steu­er­zah­ler. Dann wird alles gut. Wir brau­chen eine Daten­bank für Ärzte, Pati­en­ten und ihre Fit­ness. Wir brau­chen eine Daten­bank für LKW und eine für PKW und wo sie alle gerade sind. Und dann wird alles gut.

[…]

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Mittwoch, 17. Dezember 2014
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Sven Dietrich: Ich akzeptiere pegida nicht

Da gehen braune Massen zusammen mit unwissenden und ängstlichen Muddis, Vaddis, Omas und Opas auf die Straße. Die rufen dann „wir sind das Volk“ und alle sind irgendwie gegen die Islamisierung der Gesellschaft. In Dresden. Einer Stadt mit nahezu keinen Ausländern. Aber erst mal sind alle gegen die nicht anwesenden Ausländer, weil schlimm.

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Dienstag, 9. Dezember 2014
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Burger City Guide Map Stuttgart

Nicht nur die Hauptstadt von Baden-Würtemberg, sondern auch das schwäbische Burgerzentrum, gell? (nicht zu verwechseln mit Prenzlauer Berg in Berlin)

Burger City Guide Map Stuttgart

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Donnerstag, 30. Oktober 2014
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Happy 45th Birthday, Internet!

Das Internet wird heute 45 Jahre alt. Irgendwie..

The story of the first message on the internet is that of a happy accident. The UCLA computer connected to the computer at Stanford and the two teams were each on the phone together for the historic moment. UCLA researcher Bill Duvall typed an „L“ and they asked down the phone, „did you get the L.“ Yes, they got the L. He next typed the letter O. „Did you get the O?“ they asked. Stanford had gotten the O. Next he typed a G. „Did you get the G?“ Nope. the computer had crashed. They were trying to type LOGIN. They had only managed to type LO, leaving the very first message ever sent over the ARPANET as LO, as in lo and behold.

(via @tknuewer)

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Schmalenstroer.net: Einfach mal bei der VG Media anfragen

Das blumig verklausulierte Eingeständnis der Niederlage kam diese Woche: Die VG Media gewährt Google eine “widerrufliche Gratiseinwilligung” zur Nutzung ihrer Inhalte. Das ist jetzt das völlige Desaster: Zuerst versucht man ein Gesetz zu schaffen, mit dem man Google zur Zahlung verpflichten will. Damit richtet man einen riesigen Flurschaden unter kleineren Suchmaschinen und Aggregatoren an, schafft eine enorme Rechtsunsicherheit und poltert massiv gegen den “Monopolisten Google”. Und dann gibt man ihm ein Gratisnutzungsrecht und will Geld von kleinen Suchmaschinen, die nicht die Marktmacht von Google haben. Das ist das totale Desaster.

Ich habe mir daher einfach mal den Spaß gegönnt und bei der VG Media angefragt, ob sie mir auch eine “widerrufliche Gratiseinwilligung” erteilt…

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Montag, 13. Oktober 2014
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the boy in the bubble: Wie der Mindestlohn tatsächlich die Pressefreiheit gefährdet

Wenn der Markt eine Sache ausnahmsweise doch mal selbst geregelt kriegt:

Stimmt, dämmerte es mir – weil die Verleger massiv dafür lobbyiert hatten, dass am Ende die Zeitungsboten noch für einige Zeit vom Mindestlohn ausgenommen wurden! Weil es, so die Drohung, die Pressefreiheit gefährden würde, wenn die Zeitungsverleger ihren Boten den Mindestlohn zahlen und deswegen ihre Publikationen verteuern müssten.

Tatsächlich ist es jetzt exakt umgekehrt: Menschen, die sich für niedrig qualifizierte Arbeit interessieren, machen einen Bogen um Zeitungsboten-Jobs, weil sie anderswo den Mindestlohn bekommen, dort aber nicht. Und so müssen die Verleger ihre Publikationen nicht verteuern, bekommen sie aber nicht mehr zu ihren treuesten Kunden: den Abonnenten.

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Freitag, 12. September 2014
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Der Alte Mann und der Krieg gegen den Terror

[…] dieser Krieg wurde verloren. Nicht etwa im Nahen Osten. Sondern genau hier, beim einzigen Fotografen in meinem Dorf. Bei dem ich gebeten werde nicht zu lächeln und geradeaus in die Kamera zu schauen. Damit mein Kopf ins biometrische Raster passt. Hier im Bürgeramt, wo ich gefragt werde, ob ich nicht auch gleich die Fingerabdrücke mit abgeben möchte. Mit einer Selbstverständlichkeit, mit der man nach der Postleitzahl fragt.

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Donnerstag, 4. September 2014
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Underhanded Crypto Contest

Crypto is such an important part of our daily lives that it deserves its own backdoor contest. This contest is primarily just for fun, but we will actually be able to learn from it. If we can understand how crypto is intentionally broken, then we’ll be able to build better ways to detect crypto that’s accidentally broken.

The results will also serve as further evidence that even when good primitives, like AES-256 and SHA-512, are used, the crypto can still be severely broken. This will help us all take vendors’ claims of “military grade encryption” with an even bigger grain of salt.

(via @andreasdotorg)

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Mittwoch, 27. August 2014
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Trevor Cristensen: Nude Portraits

The photographer/subject paradigm is one of inequality. Nude Portraits is about leveling the playing field in an unorthodox way. Instead of focusing on bringing the subject to a place of ease, where I am, this project brings me to a place of vulnerability.

This vulnerability is achieved by making portraits without clothing. These are nude portraits in the sense that I, the photographer, am nude, while the subject is not.

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Mittwoch, 23. Juli 2014
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Wired: The Fasinatng … Frustrating … Fascinating History of Autocorrect

Surrealists once encouraged the practice of écriture automatique, or automatic writing, in order to reveal the peculiar longings of the unconscious. The crackpot suggestions of autocorrect have become our own form of automatic writing—but what they reveal are the peculiar statistics of a world id.

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Dienstag, 22. Juli 2014
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Was darf Satire?

Was darf Satire?
Darf Satire scherzhaft mit Drittem Reich und Holocaust umgehen?
Darf Satire Jürgen Klinsmann in einer Fotomontage als Jesus am Kreuz zeigen?
Darf Satire sich mit Comedy vermischen?

Sehr ausführliche Auseinandersetzung von „Extra 3 Autor und Grimme-Preisträger Dr. Jesko Friedrich“, verlinkt gefunden in diesem Artikel (der auch zu empfehlen ist).

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