Freitag, 23. Dezember 2016
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#Pegelwichteln Nachlese

, 23:50

Wie angekündigt fand letzten Sonntag die 2016er-Ausgabe des Pegelwichtelns statt. Das war eine sehr lustige Veranstaltung, und sie kann größtenteils auf Twitter nachgelesen werden. Gleichzeitig hatten wir eine Gruppenunterhaltung über Mumble. Die war zwar ein ziemliches Durcheinander, vielleicht sollte sie aber gerade deshalb dauerhaft festgehalten werden. Wer sich die 3¾ Stunden wirklich antun will, kann deshalb hier klicken:

 

Getrunken

Jetzt zu meinen eigenen Urteilen, denn um die Entdeckung neuer Drinks ging es ja.

Wichtel 1

In meiner ersten Runde hatte ich von @CucinaCasalinga einen Red Bartlett Williams, einen ganz feinen Obstbrand.

Wichtel 2

Dann von @berlincochise einen Rum aus dem Spreewald (!), der es ganz schön in sich hatte — und von dem er zum Glück auch eine so großzügige Portion geschickt hat, dass ich den noch einige Zeit genießen können werde.

Wichtel 3

Das Päckchen von @anneschuessler führte bei mir zu leichter Überforderung (der bis dahin getrunkene Alkohol mag da auch ein bisschen Einfluss gehabt haben); sie hatte drei verschiedene selbstgemischte Sachen abgefüllt:

  • Ein Apfellikör auf Rumbasis (sehr lecker, aber da habt Ihr ja nichts davon).
  • Dann eine Rock and Rye (das ist ein Whiskylikör, auch extrem lecker und schön weihnachtlich).
  • Und schließlich noch einen Milchpunsch (ja, so habe ich auch geguckt), der aber arg gewöhnungsbedürftig war.

Wichtel 4

Und @inkanina schließlich hatte ihren Liquer de verveine auch selbst angesetzt, darum habe ich auch dafür keine Bezugsquelle. Der war gut, mir persönlich aber viel zu süß.

 

Ich selbst habe folgende Sachen verschickt

Mr. Cuckoo

@CucinaCasalinga und @Wortschnittchen tranken Mr. Cuckoo Schwarzwälder Kräuterlikör.

Becherovka

@NurderTim hatte den klassischen Becherovka.

Slyrs

Und @eeek_de bekam einen Slyrs Bavarian Single Malt 5yo.

Vielen Dank auch noch einmal an @DonnerBella für die Organisation.

Sonntag, 18. Dezember 2016
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Heute Abend: #Pegelwichteln

, 10:13

Heute Abend wird’s lustig: wir benutzen Twitter mal wieder als die immerwährende Küchenparty, die es früher war, und betrinken uns gemeinsam. Eine genauere Erklärung zum Format findet sich bei Donnerbella, die das auch letztes Jahr unbeabsichtigt losgetreten hat.

Und so verbrachte ich die letzten Wochen damit, erst Flaschen und Getränke zu kaufen, die dann abzufüllen und zu verschicken, und dann selbst auf die Päckchen der anderen zu warten.

Vier Päckchen kamen nach und nach an.

Heute Abend ab 18:00 geht es nun los: dem von Donnerbella aufgestellten Zeitplan folgend werden die 16 verschickten Getränkezusammenstellungen nacheinander blind verkostet (vier pro Haushalt). Dann wird auf Twitter bewertet und Vermutungen angestellt, worum es sich jeweils handeln könnte. Währenddessen werden alle Wichtel immer betrunkener.

Für die Kommunikation während des Trinkens habe ich meinen Mumble-Server angeboten, und ich werde auch versuchen, dort eine Aufzeichnung des Events zu machen. Aber der Hauptteil der Action wird (und soll) auf Twitter stattfinden. Also merkt Euch schon einmal diese Seite: #Pegelwichteln.

Ich besorge inzwischen noch eine Menge Gläser, Eiswürfel und Muskat(!).

Sonntag, 8. November 2015
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20:45 

RT @011i: wir sind alle gerettet! #twitter ist ein #alibi – zumindest heute im #tatort aus münster 😉 #
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Dienstag, 3. November 2015
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22:40 

RT @textundblog: Falls #Twitter den Bach runter geht (was ich echt nicht hoffe!), haben wir immer noch unsere #Blogs. Dann wird auch wieder mehr kommentiert. #
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Mittwoch, 8. Juli 2015
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#Alltagsessen

, 21:35

Wieder einmal war es ein Tweet von @journelle, der die Welle angestossen hat. Sie schrieb:

#healthy und grüne Mischgetränke sind im Grunde nur eine neue Verkleidung für Diäten und Ess-Störungen.

… und schon nach wenigen Antworten war das Gespräch auf den Gegensatz zwischen „clean und healthy“ auf der einen Seite und „Food Porn“ auf der anderen Seite gekommen. @HappySchnitzel schrieb:

@ankegroener @journelle Aber Essen im Netz ist entweder

Daraufhin fasste ich den Vorsatz:

@HappySchnitzel @ankegroener @journelle Vorsatz: auf Instagram jetzt auch

… und fertig war das Instagram-Mem.

8 Bilder sind es jetzt bei mir schon geworden, und es gibt auch Bilder von ein paar anderen.

Tag1: Tomatensalat Tag 2: Brotzeit

Tag 3: La Flûte Tag 4: Fleischpflanzerl

Tag 5: Curry Tag 6: Spaghetti

Tag 7: Schnitzel Tag 8: Hering

Weder der Effekt noch die Wichtigkeit des Anliegens sind natürlich mit #609060 vergleichbar, aber die Idee des Wirkmechanismus ist ganz ähnlich: mehr normales Essen auf Instagram soll dazu führen, dass die Leute zufriedener mit ihrem Alltagsessen sind; schließlich kochen wir im Alltag alle mit Eile und richten das Essen nicht übermäßig fotogen an.

Meine Bilder sind hier und dort. Und ich freue mich, wenn noch mehr Leute mitmachen.

Sonntag, 30. November 2014
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Ich habe facebook von twitter getrennt

, 23:47

Bisher habe ich Facebook mit Inhalten gefüllt, indem ich Twitter dort meine Tweets hineinkippen ließ. Das möchte ich jetzt anders machen. Anlass war ein Gespräch im Redaktionschat des Techniktagebuchs. Ein hier nicht näher genannter Mitautor schrieb dort:

@Thomas R […] Da Du auf FB ja ausschließlich Deinen Twitterfeed einzuleiten scheinst, habe ich mich bisher nicht um Deine Freundschaft beworben. […]
(Ich finde, Du twitterst sehr gut, aber auf FB würde mir die hohe Posting-Frequenz ziemlich die Timeline zerschießen, daher.)

Ich möchte jetzt stattdessen das folgende ausprobieren: Twitter läuft nur noch hier ins WordPress. Dort habe ich das Social Plugin, mit dem ich meine wirklich gelungenen Tweets 😉 an Facebook schicken kann. Ein weiterer Vorteil: vielleicht klappt es so, dass die Antworten von Facebook auch hier aggregiert werden können. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich beeinflussen kann, welches Vorschaubild Facebook anzieht…

Samstag, 13. September 2014
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Dezentralisierungsexperiment: Friendica

, 23:52

Die Leute sind mal wieder unzufrieden mit Twitter.

Die Anlässe ähneln sich immer: die APIs werden dichter gemacht, und Twitter übt Druck auf das Ökosystem aus, das um ihren Dienst herum entstanden ist (und ihn erst groß gemacht hat). Don Dahlmann hat dazu eine sehr ausführliche Zusammenfassung geschrieben.

Die Twittergemeinde tut das, was sie in solchen Fällen oft macht: sie probiert gleich mehrere Konkurrenzprodukte daraufhin aus, ob man dahin nicht abwandern könnte. Im Moment im Rennen:

  • Ello, das vieles schon ganz hübsch macht, im Moment auch fast täglich verbessert wird, aber noch sehr im Betazustand ist.
  • Sublevel, das schön minimalistisch daherkommt, in Details aber umständlich zu bedienen ist (und auch so gut wie leer).
  • Quitter, eine Installation von GNU social (ehemals StatusNet).

Aber einen zentralen Dienst durch einen anderen zu ersetzen, ist ja auch nur den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. (vgl.)

Schon im April hatte Silke Meyer aka *freie funken* unter dem Stichwort #lauffeuer zum Feldversuch aufgerufen für einen „Wechsel in freie, dezentrale soziale Netzwerke“. Das hatte ich seitdem aus dem Augenwinkel verfolgt, selbst aber noch nichts in der Richtung unternommen. Die Sache hatte es bisher ganz gemütlich auf meiner ToDo-Liste.

Jetzt habe ich endlich mal ein Friendica aufgesetzt — und zwar gleich ordentlich mit TLS und eigener Domain. Meine Instanz habe ich Fnordica genannt.

Fnordica

 

Von den Funktionen her gefällt mir das schon sehr gut, und es lässt sich auch noch vieles verstellen und/oder erweitern. Am Design meiner Seite muss ich sicher auch noch drehen.

Aber: im Moment spiegle ich meine twitter-Timeline da rein, damit überhaupt was los ist. Und eigentlich wäre es mir natürlich lieber, ein paar von Euch würden mitspielen. Wenn Ihr also mittesten möchtet, könnt Ihr Euch im Moment einfach auf Fnordica anmelden oder, noch viel besser, selbst eine Friendica-Instanz aufsetzen.

Ich bin zu finden unter dentaku@fnordica.de.

Montag, 8. September 2014
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11:00 

Und wenn ich den Knopf gedrückt habe, geht es dann? #Twitter #Friendica #Fnordica #
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Freitag, 14. März 2014
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Sieben Jahre bei Twitter

, 22:58

Heute bin ich genau seit sieben Jahren auf Twitter. Ich habe dort interessante Sachen gelesen, tolle Leute kennengelernt, und möchte auf das virtuelles Großraumbüro und die virtuelle WG auf gar keinen Fall mehr verzichten. Aber ich will Euch nicht mit so einer Geschichte belästigen, denn da haben andere viel größere „Erfolge“ zu berichten.

Stattdessen werfe ich ein wenig mit Statistik um mich, das ist ja auch immer ganz lustig.

In den sieben Jahren habe ich knapp unter 33000 Tweets geschrieben. Das sind pro Tag etwas weniger als 13 Tweets. 44% davon waren an einen anderen Benutzer gerichtet (@-reply). Die Top 10 der angesprochenen Benutzer waren:

  1. @Liamara
  2. @e13Kiki
  3. @jawl
  4. @sauerstoff
  5. @textzicke
  6. @Zellmi
  7. @baranek
  8. @Buddenbohm
  9. @percanta
  10. @ha75

21% meine Tweets enthielten (mindestens) einen Hashtag. Die Top 10 meiner Hashtags waren:

  1. #Tatort
  2. #Ergometer
  3. #dsds
  4. #ESC
  5. #HpyBdy
  6. #SdR
  7. #SPAM
  8. #WTF
  9. #Maus
  10. #rp13

Und über diese Dinge habe ich am meisten geschrieben:

vielleicht mehr gerade schon heute mal ja

(vgl. drei Jahre , fünf Jahre, sechs Jahre)

Dienstag, 16. April 2013
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Donnerstag, 14. März 2013
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Tweburtstag

, 08:13

Jetzt bin ich sechs Jahre auf Twitter (vgl. drei Jahre , fünf Jahre). Aber im Moment macht der Dienst es mir nicht leicht, ihn zu mögen.

Mit den API-Einschränkungen kann man sich als Benutzer arrangieren. Nur noch authentifizierte Zugriffe und Beschränkungen in deren Anzahl sind zu verkraften (ich erinnere mich noch an Zeiten mit zwischen 60/h und 240/h schwankenden allgemeinen API-Limits — damals benutzte ich twhirl als Client, das diese Zahl in der unteren rechten Ecke anzeigte), und über die Enden, an denen die Entscheidung logische Brüche hat, scheinen sie ja inzwischen auch nachzudenken.

Für Entwickler sieht die Sache ganz anders aus: die künstliche Verknappung der OAuth-Tokens, die als Damoklesschwert über allen Clients schwebt, finde ich problematisch. Aber wirklich bescheuert sind erst die Displayrichtlinien, die im Namen irgendeiner abstrusen Markenbildung alle kreativen Nutzungen abwürgen. Twitter möchte, das Tweets überall wie Tweets aussehen, damit man sie immer als Content erkennt, der Twitter „gehört“ (und selbst dann ist es verboten, den Inhalt mit anderen Timelines zu vermischen). Welche abstrusen Auswirkungen die Regelung hat, kann man sich im Moment auf Rivva ansehen. Gegen all diese Dinge verstößt natürlich auch mein eigenes Twitterarchiv. Das fliegt aber sicher unter Twitters Aufmerksamkeitsschwelle.

Wenn Twitter hier nicht in einigen Punkten nachgibt und zurückrudert, dann sehe ich längerfristig die netzaffine Gemeinde (also die Entwickler und unsere Blogger-Filterblase) woandershin weiterziehen. Twitter selbst wird das aber wahrscheinlich wenig ausmachen, denn dort ist ja jetzt der Mainstream, und dem ist Werbung ohnehin viel besser zu verkaufen…

Einer dieser Orte, an den die Gemeine ziehen könnte, ist im Moment App.net. Die machen gerade viele Sachen richtiger und platzieren sich eher als Plattform. Dafür wollen sie aber von ihren Benutzern Geld (neu: „Freemium„-Modell mit eingeschränkten kostenlosen Benutzern). Und für einen Entwickleraccount bezahlt man sogar noch mehr Geld. Das verunmöglicht im Moment die einfache Erstellung einer eigenen „Applikation“, mit der man (wie bei Twitter oder Facebook) Zugangsdaten für OpenSource-Software bekommen kann. Für eine Integration per WordPress-Plugin muss ich mir also noch etwas anderes einfallen lassen.

Zusätzlich hat es noch wie alle bisherigen Twitterkonkurrenten das Problem, dass viele der netten Leute einfach (noch) nicht dort sind. Und die Leute sind nach wie vor das wichtigste an Twitter, API hin oder her.

Noch hat Twitter mich nicht verjagt. Noch hat App.net mich nicht vollständig auf seine Seite gezogen.

Mittwoch, 30. Januar 2013
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Wirre Gedanken zum #aufschrei

, 23:09

Ein #Aufschrei ging durch Twitter (ja ich weiß, ich bin immer etwas langsam, immer hinter der Welle. Das hat den Vorteil, dass ich nicht mehr die Grundgeschichte aufschreiben muss; das haben andere Leute schon viel besser getan).

Ich bin ernsthaft erschreckt, als ich all die Geschichten gelesen habe. Ich wusste natürlich, dass Frauen überhaupt belästigt werden, auch dass das auf vielerlei Art geschieht, aber das Ausmaß war mir nie klar. Das passiert doch immer woanders. Ich bin allerdings in solchen Dingen sowieso immer etwas unbedarft, und würde wahrscheinlich zumindest die subtileren Varianten nicht mitbekommen, wenn sie direkt neben mir passieren. Es ist also notwendig, auch über mein direktes Umfeld genauer nachzudenken.

Ich versuche selbst, mich so gut wie möglich zu verhalten. Ich weiß nicht genau, wie gut mir das im Alltag gelingt: „echte“ sexuelle Übergriffe sind natürlich völlig ausgeschlossen, aber an vielen anderen Stellen muss und werde ich mein Verhalten nach dem gelesenen auf den Prüfstand stellen.

Natürlich mache ich mir schon länger ähnliche Gedanken wie Formschub:

Auf dem Weg zum Parkplatz, auf der Großen Elbstraße in der Nähe des Hamburger Fischmarkts, näherte ich mich von hinten einer Frau, die in dieselbe Richtung ging. Es war niemand sonst in Sichtweite. Ich glaubte zu spüren, dass sich die Frau unwohl fühlte, vielleicht sogar Angst hatte, als sie meine Schritte hinter sich hörte. Ich steuerte bewusst an den äußersten Rand des Gehsteigs, um sie mit größtmöglichem Abstand zu überholen und ihr zu signalisieren, dass sie keinen Grund zur Besorgnis hat, ehe ich abbiegen konnte, zu meinem Wagen ging und sich unsere Wege trennten.

Wenn ich auf meinem Weg zum Beispiel zufällig hinter einer Frau hergehe, lasse ich mich in der Regel zurückfallen oder gehe z.B. einen anderen Weg zu meiner Garage. Es ist natürlich schade, dass das überhaupt nötig ist, aber verglichen mit dem, was in den Aufschrei-Tweets stand, ist diese Beeinträchtigung geradezu lächerlich. Und man sieht mir ja nicht an, dass ich einer von den Guten bin — falls ich das überhaupt bin, siehe oben oder in Christian Fischers lesenswerter Selbstrefelexion.

Also noch einmal: lesen, was ein Problem ist. Eigenes Verhalten überprüfen.

Ich habe in demselben Zusammenhang aber auch einen Link zu diesem Tumblellog gefunden. Breitbeinig dasitzen? Das kann ich ob meiner Leibesfülle gar nicht anders. Wenn das inakzeptables Verhalten ist, dann tut es mir leid. An diesem Ende der Skala bin ich ratlos.

(viel mehr Artikel sind bei Anke Gröner verlinkt)

Donnerstag, 24. Januar 2013
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Aber warum ist da alles voller Frauen?

, 21:59

GetDigital verkauft Nerdkram: mehr und weniger lustig bedruckte Tassen und T-Shirts sowie USB-Raketenwerfer und all solche Dinge. Heute ging auf Twitter der Link zum „Nerd Dreams Kalender 2013“ rum.

Darin ist für jeden Monat ein klassischer Nerdtraum abgebildet. Die Auswahl zeugt von einer gewissen Sachkenntnis und enthält durchaus ein paar Prunkstücke (Commodore PET, SGI Indigo, NeXTcube). Aber was sollen die spärlich bekleideten Frauen dabei?

Warum steht der NeXTcube nur am Rand?

Von der sexistischen Darstellung mal abgesehen (there, I said it) — warum wird ohne Not die Zielgruppe der (heterosexuellen) weiblichen Nerds und die Zielgruppe der schwulen männlichen Nerds drangegeben? Das muss doch nicht sein. Und warum sind die Geräte nicht einmal eingeschaltet?

Auf Twitter formulierte @lotterleben:

Wirklich lustig hätt ich's ja gefunden, wenn @getDigital_de die _Computer_ als Pin-Ups inszeniert hätte.

Und das war eigentlich genau die richtige Idee. Nach kurzem Dialog war klar: das können wir doch besser. Da machen wir ein Projekt draus.

Also: wer hat coole Computer(spiele)klassiker, die wir für einen Kalender fotografieren können? Ich selbst  habe ein Pong und weiß, wo ich ein Atari 2600 fotografieren kann. Für ein paar Macs ist mir gleich der Admartinator eingefallen, und auch von ein paar andere Maschinen bei Bekannten weiß ich noch. Aber vielleicht hat ja eine(r) von Euch Zugang zu einer Cray oder noch eine Sun Ultra Enterprise 450 oder eine gut erhaltene MicroVAX im Keller stehen…

Freitag, 12. Oktober 2012
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Twitterpause

, 23:24

Dass Twitter die Richtlinien zur API-Benutzung enger zieht ist ja schon länger bekannt. Da ich aber eigentlich gerade keine Twitterclients entwickle, hatte ich den Zeitplan dieser Abschaltungen bisher nicht im Kopf.

Am Mittwochabend haben aber die Twitter-Tools, und damit die WordPress-Integration aufgehört zu funktionieren. Nun aktualisiert sich also mein Tweetarchiv nicht mehr, und meine in Twitter gekippten Gedanken scrollen vorbei und sind weg.

Es gibt eine komplett neue Version 3.0 der Twitter-Tools, in der die Zugriffe wohl auf in Zukunft noch unterstützte API-Endpunkte umgestellt sind. Die vorherige Version 2.4 hatte ich aber in vielen Punkten an meine persönlichen Bedürfnisse angepasst. Bis das wieder mit meiner Seite funktioniert, könnte etwas Zeit vergehen. Bis dahin versuche ich, Twitterpause zu machen, auch als eine Form des schwachen Protests.

Das ist aber nicht so einfach: mehrfach hatte ich heute bereits den Impuls, einen kurzen Gedanken mitzuteilen.

Entzugserscheinungen.

Mittwoch, 20. Juni 2012
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SuperFav: automatisch Tweets flattrn

, 12:04

Über flattr hatte ich ja schon ausführlich geschrieben, und ich halte es nach wie vor für die im Moment beste Idee zur freiwilligen Bezahlung von Netzinhalten. Leider ist es inzwischen aus vielen der Blogs, die enthusiastisch mit flattr-Knöpfen gestartet waren, wieder verschwunden — in manchen Fällen aus ästhetischen oder moralischen Überlegungen (nicht auf ideale flattr-Einnahmen hin bloggen wollen, ähnlich wie in dem Fall), oft aber auch weil der erwartete plötzliche Reichtum ausgeblieben ist. So ging in manchen Monaten mein ganzes Flattrgeld an einige wenige — hauptsächlich die Podcastabonnements (ok, ich bin da selbst nicht besser; hier kann man auch nichts flattrn, ich überlege aber gerade, das zu ändern).

Flattr hat das inzwischen auch erkannt, und so kann man seit einiger Zeit zusätzlich Benutzer und auch einzelne Tweets auf  Twitter flattrn (und auch noch ein paar andere Dinge). Für Firefox und Chrome existieren zu diesem Zweck Erweiterungen, nur benutze ich Twitter extrem selten im Webbrowser, und das machte die Aktion „Tweet flattrn“ bisher zu einem umständlichen Unterfangen.

Das wird jetzt einfacher mit SuperFav. Der Dienst flattrt (im Moment) einmal am Tag alle gefavten Tweets (ist das überhaupt ein Deutscher Satz?), und macht die flattr-Benutzung somit zu einer so beiläufigen Tätigkeit, wie sie es sein muss, um ordentlich zu funktionieren.

Und: Liebe Twitterati, wenn Ihr noch nicht habt, dann legt Euch einen flattr-Account zu, sonst entgeht Euch in Zukunft der monetäre Teil meiner Wertschätzung.

Montag, 11. Juni 2012
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19:23 

Wie als wennze dabei wärs. #WWDC auf #twitter  #
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Donnerstag, 3. Mai 2012
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Mittwoch, 14. März 2012
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5 Jahre Twitter

, 11:01

Eigentlich kann der Dienst nicht viel; kurze Nachrichten, meist gerade mal zwei Sätze, die auf einer Webseite untereinander stehen. Wozu soll das gut sein? Etwas verwirrt waren dementsprechend auch meine ersten Gehversuche:

Seitdem sind 5 Jahre vergangen, und Twitter hat ein paar Funktionen dazubekommen. Die beiden wichtigsten, @-replies und Hashtags, kamen von den Benutzern bzw. wurden einfach aus IRC dorthin adaptiert.

Die Benutzer sind es überhaupt, die Twitter zur tollsten Kommunikationsplattform, Nachrichtenplattform, Chatplattform und Quatschplattform machen. Mit den dort geknüpften Kontakten habe ich in den letzten fünf Jahren viel erlebt, bin zu Barcamps und pl0gbars gegangen aber auch einfach mit den Kindern auf den Spielplatz.

Dafür muss man auch mal Danke sagen. Danke, Twitter.

Dienstag, 13. März 2012
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20:51 

Das brauche ich: #twitter im #vim RT @Zettt: TwitVim mosx.tv/zG6Dpj #
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Sonntag, 16. Oktober 2011
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