Der Stammtisch 2.0 kommt nach Stuttgart (22.04.2008, Lichtblick). Das ist hoffentlich eine Gelegenheit, andere Leute kennenzulernen, die auf dieselbe Art verrückt sind wie ich selbst…

Der Stammtisch 2.0 kommt nach Stuttgart (22.04.2008, Lichtblick). Das ist hoffentlich eine Gelegenheit, andere Leute kennenzulernen, die auf dieselbe Art verrückt sind wie ich selbst…

Falls übrigens jemand von mir zu sich einen Link bei Technorati oder der Googel’schen Blogsuche findet, den er dann hier nicht sehen kann: da die Blogroll immer länger wurde habe ich sie so eingestellt, daß sie ihrer Bezeichnung folgt und jetzt tatsächlich rollt (i.e. immer eine zufällige Auswahl von 15 Links zeigt).
Das wollte ich nur mal erklärt haben.
Der da war ja einfach irgendein zufällig angetroffener Teddybär (es liegen ja genug herum) — aber er gehört natürlich meiner Tochter. Der Trend geht aber eher zur Teddyschau der altgedienten Helden.
Aus meinem eigenen Stofftierzoo sind leider keine Bären mehr übrig. Diesen Steiff-Affen, der im Laufe seines Lebens schon sowohl Judy als auch Coco hieß, den habe ich aber schon sehr lange: er taucht zum ersten mal auf den Fotos von meinem 1. Geburtstag auf.
Wirklich! Anke Gröner hat’s gesagt.
(ja, dieser hier besteht tatsächlich zum größten Teil aus Nase und Füßen)
W-A-Z-O-N-G oder 929664. Diese Zahl gehört jetzt mir. Vielleicht sollte ich mal bei der Bundesnetzagentur nachfragen, ob ich die nicht als Telefonnummer bekommen kann.
(via schon vor längerer Zeit den unvergleichlichen MC Winkel)
Mir gefällt mein Logo, drum habe ich es beim BLOGO 2008-Logowettbewerb angemeldet:
Da gewinne ich zwar sowieso nicht (weil viele Leute eben richtige Grafiker sind und mein Logo dort außerdem noch unscharf aussieht), aber zählt nicht der olympische Gedanke? … Ach, nicht? Naja, egal…
Vor Jahren, da lebte ich noch bei meinen Eltern, hatte ich im Keller einen Linux-Server. Das war ein (gebraucht gekaufter) PC mit 486DX2/66-Prozessor und 24MB RAM und VESA-Localbus-Architektur. Da es ein Server war steckte die Grafikkarte trotzdem im ISA-Bus und der VL-Bus war dem SCSI-Hostadapter vorbehalten. Das kleine Ding hatte eine Menge Aufgaben: per ISDN stellte es den Internetzugang (über T-Online) zur Verfügung (das Haus war 10Base2-Verkabelt), diente als HTTP-Cacheproxy (mit Squid 1.1.17) und Fileserver, erledigte den Mail- und Newsverkehr (sendmail 8.8.5), war Anrufbeantworter (vbox) und empfing Faxe (mit einem V.34-Modem). Eine msql-Datenbank mit ein paar cgi-Skripten auf einem Apache (1.1, glaube ich) diente als Liste aller auf Video aufgenommener Filme, außerdem war noch der wegen seiner Lautstärke und des Ozongeruchs in den Keller verbannte Laserdrucker dran angeschlossen…
Einen erheblichen Teil dieser Aufgaben haben heutzutage dieser gemietete Rootserver hier und ein DSL/VoIP/WLAN-Router übernommen, die Fileserver-Aufgabe übernahm aber bisher immer mein Arbeitsplatzrechner so nebenbei. Der blieb deshalb meistens angeschaltet und brauchte viel Strom. Doch damit ist jetzt Schluß:
Dieses kleine Kästchen (ganz links) ist eigentlich eine NAS-„Appliance“ (also ein Einzweckcomputer mit Betriebssystem im Flashspeicher), die sich „Network Storage Link for USB2.0“ (kurz: NSLU2) nennt, und die genau das tut, was der Name sagt. Das Eingebettete Betriebssystem ist aber Linux-basiert und die Architektur offiziel unterstützt, und deshalb kann man stattdessen einfach eine normale Linux-Distribution aufspielen, dann hat man einen kleinen Server mit 266MHz IXP-422-Pozessor und 32MiB RAM (also besser als der alte spartacus). Man nehme also (z.B.) Debian für ARM-Prozessoren und ab da wird’s interessant:
spartacus:~# uname -a Linux spartacus 2.6.18-6-ixp4xx #1 Tue Feb 12 00:57:53 UTC 2008 armv5tel GNU/Linux spartacus:~#
Im Moment laufen schon DHCP- und DNS-Server sowie NFS-Fileserver (mit der großen USB-Platte, die danebensteht — der dritte Kasten ist ein Lautsprecher und hat nichts damit zu tun) drauf. Mal sehen, was der kleine noch alles kann.
Sagt das (wie immer brav anonymisierte) access.log:
84.153.0.0 – – [26/Mar/2008:12:43:56 +0100] „GET / HTTP/1.0“ 301 322 „Wir suchen nur geklaute Inhalte“ „Wir suchen nur geklaute Inhalte“ 192 557
84.153.0.0 – – [26/Mar/2008:12:43:56 +0100] „GET / HTTP/1.0“ 302 – „Wir suchen nur geklaute Inhalte“ „Wir suchen nur geklaute Inhalte“ 188 244
84.153.0.0 – – [26/Mar/2008:12:43:56 +0100] „GET /blog/ HTTP/1.0“ 200 39129 „Wir suchen nur geklaute Inhalte“ „Wir suchen nur geklaute Inhalte“ 193 39575
Ich habe keine (Sachen gibt’s?!).
Über Ostern waren wir weg, und der elektrische Hase war unpassenderweise ausgeschaltet. Als ich ihn wieder einschaltete, da bliebt er am Ende der Bootsequenz hängen:
Die Ursache des Problems war OpenNab, der Proxy auf meinem eigenen Server, über den der Hase seit einer Phase der Instabilität auf dem Server des Hasenbetreibers Violet lief. Auf der Projektseite der Entwickler heißt es nämlich:
Due to major changes on the Nabaztag system, OpenNab is no longer maintained. Check OpenJabNab for a new software: http://sourceforge.net/projects/openjabnab
Die „major changes“, von denen da die Rede ist, die hatte sich mein Nabaztag soeben mit der neuen Softwareversion heruntergeladen: es handelt sich um eine komplette Umstellung des Protokolls von HTTP-Poll (das den Violet-Server immer mal wieder überlastete) auf Jabber. Das ist natürlich eigentlich ein Vorteil: der Hersteller kann die bestehenden Kunden an der Weiterentwicklung teilhaben lassen (und wer nicht so wie ich an allem rumspielt, der bekommt es nichtmal mit).
Nachdem ich den Hasen direkt auf den Violet-Server zurückgestellt hatte, erwachte er wieder zum Leben. Und siehe da: einen direkten Befehl zum Ohrendrehen oder eine Nachricht zum Hasen schicken geht jetzt sehr viel schneller.
Und OpenJabNab werde ich demnächst ausprobieren…
Darauf ist WordPress 2.3.3 nicht reingefallen:
Offensichtlich hat dort im Team jemand aufgepaßt:
(passender Comic von xkcd, der mir dazu sofort wieder eingefallen ist)
Unsere Gegensprechanlage an der Tür hat drei Knöpfe. Einer hat ein Schlüsselsymbol und öffnet die Tür, das ist einfach. Einer schaltet das Licht im Treppenhaus an, wie ich vor kurzem herausgefunden habe — der ist mit „2“ beschriftet. Was macht jetzt also wohl der Knopf „1“?
Bei Dackworld habe ich mal versprochen, am folgenden Beispiel vorzuführen, wie einfach man mit etwas PHP/CSS ein vorhandenes WordPress-Theme an seine Bedürfnisse anpassen kann. Das hat jetzt etwas gedauert, aber heute drehen wir ein WordPress-Theme um 90° (mit anderen Worten: wir machen aus der Seitenleiste einen Fußleiste).
Ganz wichtig ist dabei zuerst, daß man sich die Lizenz ansieht, zu der der ursprüngliche Autor die Nutzung seines Themes zuläßt. GPL und CC-Lizenzen ohne ND-Klausel sollten die sichere Seite sein. Wir nehmen als Beispiel das Standard-Theme der WordPress-DE-Edition. Das basiert auf Kubrick, und mindestens die Hälfte aller anderen Themes (die man so runterladen kann) tun das auch. Was wir hier machen läßt sich auf diese daher leicht übertragen. Als „Opfer“ habe ich unter www.steinhobelgruen.de/wordpress/ eine zweite WordPress-Installation, in der ich neue Themes und Plugins immer zuerst ausprobiere.
Als nächste Voraussetzung empfehle ich das Firebug-Plugin für Firefox, mit dem man (neben anderen Dingen) sehr komfortabel sehen kann, welchem Abschnitt des HTML-Dokuments ein auf dem Bildschirm dargestelltes Element entspricht.
Dann sehen wir uns mal die Dateien in einem Theme an, damit wir das Element auch zur Bearbeitung wiederfinden:
dentaku@charon:.../wp-content/themes/default_90$ ls 404.php comments-popup.php header.php page.php searchform.php archive.php comments.php images rtl.css sidebar.php archives.php footer.php index.php screenshot.png single.php attachment.php functions.php links.php search.php style.css dentaku@charon:.../wp-content/themes/default_90$
In der WordPress-Dokumentation gibt’s eine gute Übersicht über die „Template Hierarchy„. Dort steht genau, welche dieser Dateien in welchem Fall geladen und abgearbeitet wird. Für unsere Aufgabe interessant sind davon nur die folgenden beiden Aspekte:
Gut, dann machen wir jetzt noch einen letzten Test: wir sehen uns die Seite mal ohne CSS-StyleSheet an (in Firefox kann man das im Menü „Ansicht“->“Webseiten-Stil“->“Kein Stil“ ausschalten):
Aha, von der Ausgabereihenfolge her kommt die Sidebar also ohnehin nach den Artikeln. Das ist gut. Ein Blick in Firebug und schnell ist herausgefunden, daß die komplette Sidebar in einem <div id=“sidebar“/> liegt, das nur durch CSS rechts vom Rest positioniert ist:
Das sieht im style.css so aus:
#sidebar { padding: 20px 0 10px 0; margin-left: 545px; width: 190px; }
Dieses div-Element steht deshalb rechts am Rand, weil der eigentlich Seiteninhalt in einem <div id=“content“ class=“narrowcolumn“ /> links „schwebt“ (wer jetzt nicht weiß was das bedeutet, der kann hier oder da ein wenig über CSS lernen):
.narrowcolumn { float: left; padding: 0 0 20px 45px; margin: 0px 0 0; width: 450px; }
Wie dort erwähnt habe ich mir für das neue Logo eine schöne Schrift (die Yanone Kaffeesatz) gesucht. Weil man aber in der Webseitengestaltung (im Moment) nur Schriften benutzen kann, die auf dem Rechner des Betrachters shon installiert sind, konnte ich die bisher auch nur dort einsetzen.
Das ist jetzt vorbei: das WordPress-Plugin TTF Titles (siehe Linkdump) erzeugt dynamisch aus den Überschriften Bilder und ersetzt diese durch jene (oder so).
Dabei bleibt die Seite durch ordentliche alt-Tags Textbrowserfähig und Sehbehindertengerecht. Mal sehen, vielleicht mache ich das noch an ein paar anderen Stellen — zum Beispiel in den grauen Balken da unten.
Für StoiBär:
Das Problem scheint im Verbindungsaufbau zu liegen — der dauert immer etwa 15-25 Sekunden (Apache NameVirtualHost mit lahmem DNS? Zentraler MySQL-Server mit vielen Verbindungen?):
Wenn das Laden der Seite mal begonnen hat, dann geht es recht schnell:
Hth.
Diese Anleitung muß ich für ein paar Kollegen im Moment sowieso schreiben, und vielleicht interessiert das ja noch irgendjemanden. Bevor ich also wieder so ein unkommunikatives Word-Dokument rumschicke:
1. Subclipse
Im Gegensatz zu CVS wird der Nachfolger Subversion von Eclipse (noch?) nicht direkt unterstützt — dabei hat Subversion viele Vorteile (z.B. atomare Transaktionen und Versionierung über Verschiebungen und Umbenennungen hinweg). Zuerst müssen wir das deshalb in Form eines Plugins nachrüsten: Subclipse gibt es bei tigris.org, und eine Installationsanleitung ist auch dort.
So, jetzt kann man in Eclipse die „SVN Repository Exploring perspective“ öffnen und dort die Adresse seines Repositories eintragen.
Auf UNIXoiden Betriebssystemen wie Linux, Solaris und MacOS X kann man den folgenden Schritt überspringen. Dort ist ssh in der Regel installiert, im Pfad und kann als Tunnel gestartet werden ohne Fensterchen aufzumachen.
2. ssh-Tunnel aufbauen
Subversion unterstützt einen Haufen unterschiedlicher Protokolle. Neben dem direkten Dateizugriff auf das Repository und einem eigenen Protokoll für lokale Aufrufe unterstützt es WebDAV über http(s) durch ein Apache-Modul und kann über verschiedene Remote-Shell-Protokoll tunneln. Wenn man die Repositories (so wie wir) auf einem UNIX-Server lagert und keine Lust hat, sich mit dem svnDAV-Apache-Modul und seiner zweiten Benutzerverwaltung herumzuschlagen, dann ist das svn+ssh-Protokoll eine günstige Wahl. Leider kommt Windows ohne ssh-Client (im Repository Explorer sieht man unklare Fehlermeldungen wie „Das Verzeichnis ist nicht da.“), deshalb muß Abhilfe geschaffen werden.
Schon seit einiger Zeit habe ich in meinen Referrern LiveSearch-Suchen auf Trivialbegriffe wie Montag, Dienstag, Januar, Februar, oder Kaffee (aber auch Ebersberg).
Wenn ich dann auf eine der Suchen draufklicke, dann sehe ich meine Seite nie in den Suchergebnissen. Die Suchergebnisse ändern sich aber auch nicht, wenn ich sie ein paarmal neu lade (und die Adresse der Seite ändert sich auch beim Blättern). Wie funktioniert das? Wer schüttelt da die Suchergebisse durch?
Man hätte es zwar schon hier in den Kommentaren lesen können, aber es ist mir heute tatsächlich im real,- an der Eistheke aufgefallen: Langnese hat tatsächlich auf die Petitionen reagiert.
Jetzt bitte noch Twix wieder in Raider und m&m’s in Treets zurückbenennen!
…und ich habe mich immer schon gefragt, wohin eigentlich die fehlenden Erinnerungen gehen:

Was Pigor & Eichhorn hier singen (/schreien?), das sollte sich unsere komplette Branche hinter die Ohren schreiben:
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Die Daten der DD-Disketten der 80er sind nicht mehr zu retten wie?
Rache für die gebrochenen Versprechen von IT
Ein Fall für die digitale Archäologie! Mein geliebter Atari!
(via StoiBär, der eigentlich auch selbst zu den Beschimpften zählt)