Dienstag, 24. Juni 2014
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Orange Wand

, 23:35

Die Wand ist jetzt Orange, und das kam so:

Letztes Jahr im Herbst bemerkten wir, dass einer der zahlreichen Flecken an der Wand neben dem Esstisch (wer Kinder hat, weiß was ich meine…) in der Lage war, seine Größe zu ändern. Und er war auch gar kein Fettfleck — so wie seine Nachbarn — sondern eher feucht und kühl, und außerdem war er bei schlechtem Wetter mit Regen deutlicher zu sehen.

blättert

Schon kurze Zeit später begann an der Stelle die oberste Schicht Wandfarbe abzublättern. Offensichtlich kam hier irgendwie Feuchtigkeit durch die Mauer.

Genau in der Höhe des Flecks verläuft außen eine Fuge der (denkmalgeschützten) Sandsteinfassade, die hatte ich gleich als Ursache in Verdacht.

Wir informierten die Hausverwaltung, und die schickte einen Maurer zur Begutachtung vorbei. Der Fachmann fand meine Theorie eher unwahrscheinlich und vermutete vielmehr, dass das Wasser durch die Wand hinter dem Putz von weiter oben dort hinlaufe. Man müsse den Putz wohl großflächig abschlagen.

Deshalb montierte ich mal die darüber hängenden Wandregale ab und stapelte die DVDs in der Ecke des Zimmers. Das war Anfang Oktober, und dann passierte erstmal nichts.

nur wenig aufgestemmt

Als es endlich gelungen war, einen weiteren Termin zu vereinbaren, dauerte die lange erwartete Maureraktion nur ungefähr zehn Minuten: nach fünf Meißelschlägen war klar, dass das Wasser eben doch durch die waagerechte Fuge eindrang.

Die nächste Aktion fand außerhalb unserer Wohnung statt: die Fuge wurde von außen abgedichtet. Das Loch in der Wand war ab da trocken, klaffte aber weiterhin. Wobei: mit der Zeit gewöhnt man sich ja an den Anblick.

Nur wenige Monate später wurde die Wand dann aber doch frisch verputzt, und vor etwa drei Wochen war schließlich nur noch der Farbunterschied zwischen grauem Putz und (nicht mehr so richtig) weißer Wand zu sehen. Das Stück Wand musste also neu gestrichen werden. Wie aber, ohne dass es angestückelt wirkt?

so, fertig

Ein Teilanstrich in frischer weißer Wandfarbe hätte sich von der restlichen Wand deutlich abgehoben, und die ganze Wand (oder gar das ganze Zimmer) wollte ich nicht streichen. Deshalb nahmen wir uns eine Kontrastfarbe vor, fuhren am vergangenen Samstag zum Baumarkt, und entschieden uns da für Orange.

Am Sonntag verbrachte ich dann große Teile des Tages damit, die Leiter herauf- und herunterzusteigen um der Fläche drei Anstriche zu verpassen (den Muskelkater spüre ich jetzt noch).

Gestern habe ich noch einmal ein paar Stellen nachgestrichen, an denen die Farbe immernoch nicht ordentlich gedeckt hatte, und heute konnte ich endlich alle Regale wieder anbringen und auch die übrigen Möbel wieder an ihren Platz räumen.

So, fertig. Hübsch geworden, oder?

Sonntag, 22. Juni 2014
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Samstag, 25. Januar 2014
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Dienstag, 9. Oktober 2012
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Küchenblogparade: Beleuchtung

, 23:52

Länger wollte ich schon an einer der Blogparaden teilnehmen, die Jan zusammen mit Küchen Atlas veranstaltet. Irgendwie hat es zeitlich nie gepasst, oder das Thema war irgendwie doof. Aber jetzt geht’s um Beleuchtung in der Küche, und da habe ich mir schon den einen oder anderen Gedanken gemacht — vor allem über die möglichen Veränderungen zum Energiesparen. Im Wohnzimmer haben wir die Deckenlampe vor einiger Zeit auf LED-Technik umgerüstet und dabei die Leistungsaufnahme bei etwa gleicher Lichtausbeute von etwa 160 W (ursprünglich 300 W, aber zuletzt nicht voll bestückt) auf 21 W gesenkt. Ich fand das ziemlich beeindruckend — aber in der Küche ist das leider nicht ganz so einfach…

Die Beleuchtung der Küche wird stark von den Platzverhältnissen bestimmt. Zwei Reihen Hängeschränke hängen zur Vergrößerung des Stauraums übereinander, die Türen der oberen Reihe würden jede Hängelampe von der Decke fegen. Deshalb dient zur Raumbeleuchtung eine klassische zweiflammige Wandlampe mit satinierter Glashaube und zwei CFL-Lampen („Energiesparlampen“) in E27-Schraubfassungen. Sollten die mal kaputtgehen, dann werden sie durch LED-„Birnen“ ersetzt, wie ich das auch schon in Schlaf- und Badezimmer gemacht habe.

Über der Arbeitsplatte gibt es zweimal Halogenlicht. Einmal unter den Hängeschränken (die benutze ich aber selten) und einmal direkt über dem Herd in der Dunstabzugshaube. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hat Siemens diesen Lampen aber einen elektronischen Dimmer verpasst. Damit kommen aber die handelsüblichen LED-Leuchtmittel nicht gut zurecht, so dass es nicht ganz einfach ist, einen Ersatz für die Halogenlampen zu finden.

So bleibt die Leistungsaufnahme der vollständigen Küchenbeleuchtung vorerst bei etwa 100 W (andererseits: der Backofen nimmt 3 kW, da trägt das kaum auf). Ach ja: am liebsten würde ich natürlich mehr bei Tageslicht kochen, schließlich hat die Küche ein großes Fenster nach draußen. Da wir aber in der Regel abends essen, muss ich darauf vor allem im Winter verzichten.

Zum Schluss noch: wenn man in unserer Wohnung über die Beleuchtung der Küche redet, dann darf man die Beleuchtung des Badezimmers nicht vergessen. Das liegt nämlich direkt neben der Küche und hatte ursprünglich ausschließlich elektrische Beleuchtung. Bei der Renovierung der Wohnung haben wir aber in die Wand dazwischen ein Fenster einbauen lassen, so dass es im Badezimmer tagsüber nicht mehr ganz finster ist. (Nachteil: wenn jemand versucht, zu baden oder zu duschen, während ich schon Essen koche, dann könnten die herüberziehenden Essensgerüche natürlich die Entspannung stören).

Sonntag, 26. August 2012
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Mittwoch, 4. April 2012
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Samstag, 25. Februar 2012
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Sonntag, 29. Januar 2012
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Sonntag, 29. Mai 2011
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Montag, 18. Oktober 2010
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15:22 

Simone hat sich im Bad eingeschlossen und das Schloss nicht wieder aufbekommen. Gut, dass uns der Kaminkehrer nach der Renovierung zu Metallgittern in der Badezimmertür gezwungen hat. So konnte ich einfach zwei von denen rausbrechen und mir den Schlüssel geben lassen (statt die Tür einzutreten oder ähnlich rabiate Maßnahmen). Den Schlüssel habe ich jetzt erstmal entfernt.
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Mittwoch, 11. August 2010
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Widerspruch gegen einen Widerspruch gegen Google Street View

, 22:53

Ich habe den Widerspruch-Widerspruch nach Sascha Lobo jetzt abgeschickt:

Date: Wed, 11 Aug 2010 13:28:16 +0200
From: Thomas Renger <dentaku@wazong.de>
Subject: Widerspruch gegen einen Widerspruch gegen Google Street View
To: streetview-deutschland@google.com
X-Mailer: Apple Mail (2.1081)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Grund zur Annahme, dass Dritte einen Widerspruch gegen die Veröffentlichung des von mir bewohnten Hauses durch den Internetdienst Google Street View eingelegt haben.

Deshalb widerspreche ich hiermit einem eventuellen Widerspruch der Speicherung und Veröffentlichung von Abbildungen des von mir bewohnten Hauses durch den Internetdienst Google Street View. Ich möchte, dass meine Hausfassade als Teil der Digitalen Öffentlichkeit voll streetviewbar ist.

Es handelt sich um die Liegenschaft:
Bebelstraße 36 in 70193 Stuttgart

Nähere Beschreibung des Objektes:
Das 1896 in Ziegelbauweise mit Sandsteinfronten (zu den angrenzenden Straßen hin) errichtete Mehrfamilienhaus ist in seiner Bauweise typisch für das Stadtviertel. Im Erdgeschoss befindet sich eine öffentliche Gaststätte.

Diese Daten dürfen nur zur Bearbeitung des Widerspruchs gegen einen eventuellen Widerspruch verwendet werden. Einer Nutzung oder Verarbeitung zu anderen Zwecken oder durch Dritte widerspreche ich ausdrücklich.

Um die Bestätigung des Eingangs und Berücksichtigung meines Widerspruchs wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

thomas renger
dentaku@wazong.de

Google hat sofort automatisch geantwortet:

[…] Wir bestätigen den Eingang Ihres Widerspruches in Bezug auf Google Maps StreetView. […]

Ich hoffe, die lesen das nochmal ordentlich durch…

Montag, 26. Juli 2010
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Samstag, 3. Juli 2010
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Dienstag, 29. Juni 2010
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Chaos auf dem Schreibtisch

, 22:31

Mit Stöckchen ist es leider so, dass ich die oft so lang liegen lasse, bis ich ständig drüber stolpere. Dieses hier kam per DM vom @admartinator und liegt jetzt auch schon wieder viel zu lange im Weg.

Die Aufgabe, den Schreibtisch zu zeigen ist aber auch gemein; immer möchte ich eigentlich erst aufräumen, und immer ist dazu keine Zeit (oder es ist zumindest immer irgendwas anderes interessanter…).

Schluß damit! Ich arbyte nun einmal grundsätzlich im Chaos, da müssen wir jetzt gemeinsam durch.

(sowas ähnliches gab es hier schon einmal aufgeräumt und mit Legende — aber nicht mehr auf dem aktuellen Stand)

Samstag, 3. April 2010
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Montag, 1. März 2010
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Samstag, 13. Februar 2010
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Samstag, 1. August 2009
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