Mittwoch, 24. Dezember 2014
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Frohe Weihnachten

, 12:21

Frohe Weihnachten!

Euch allen frohe Weihnachten! Macht Euch heute einen geruhsamen Abend, fresst Euch richtig voll bis Ihr unter dem Baum liegt, damit Ihr morgen entspannt die Computer der ganzen Verwandtschaft auf den neuesten Stand bringen könnt. 😛

Sonntag, 21. Dezember 2014
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Blog-Schreibblockade

, 23:26

Ich habe mir offensichtlich mal wieder zu viele Sachen vorgenommen; dann komme ich nämlich immer zu gar nichts davon. Selbst im Blog herrscht seit Wochen Ruhe, und bei den Iron Bloggern „türmen“ sich die Schulden auf.

Ideen hätte ich ja schon, aber nichts wird fertig. Ich muss vielleicht in diesem Urlaub mal Urlaub machen.

Aber ich wollte doch noch…

Mittwoch, 17. Dezember 2014
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Sven Dietrich: Ich akzeptiere pegida nicht

Da gehen braune Massen zusammen mit unwissenden und ängstlichen Muddis, Vaddis, Omas und Opas auf die Straße. Die rufen dann „wir sind das Volk“ und alle sind irgendwie gegen die Islamisierung der Gesellschaft. In Dresden. Einer Stadt mit nahezu keinen Ausländern. Aber erst mal sind alle gegen die nicht anwesenden Ausländer, weil schlimm.

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Dienstag, 9. Dezember 2014
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Burger City Guide Map Stuttgart

Nicht nur die Hauptstadt von Baden-Würtemberg, sondern auch das schwäbische Burgerzentrum, gell? (nicht zu verwechseln mit Prenzlauer Berg in Berlin)

Burger City Guide Map Stuttgart

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Sonntag, 30. November 2014
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Ich habe facebook von twitter getrennt

, 23:47

Bisher habe ich Facebook mit Inhalten gefüllt, indem ich Twitter dort meine Tweets hineinkippen ließ. Das möchte ich jetzt anders machen. Anlass war ein Gespräch im Redaktionschat des Techniktagebuchs. Ein hier nicht näher genannter Mitautor schrieb dort:

@Thomas R […] Da Du auf FB ja ausschließlich Deinen Twitterfeed einzuleiten scheinst, habe ich mich bisher nicht um Deine Freundschaft beworben. […]
(Ich finde, Du twitterst sehr gut, aber auf FB würde mir die hohe Posting-Frequenz ziemlich die Timeline zerschießen, daher.)

Ich möchte jetzt stattdessen das folgende ausprobieren: Twitter läuft nur noch hier ins WordPress. Dort habe ich das Social Plugin, mit dem ich meine wirklich gelungenen Tweets 😉 an Facebook schicken kann. Ein weiterer Vorteil: vielleicht klappt es so, dass die Antworten von Facebook auch hier aggregiert werden können. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie ich beeinflussen kann, welches Vorschaubild Facebook anzieht…

Dienstag, 18. November 2014
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Mehr Disziplin am Wochenende

, 12:26

(Disziplin zuerst im 321 Blog!):

Das letzte Wochenende war besser. Also disziplinierter. Und gleich bin ich statt über 100% und steigend wieder …

runter - rauf - rüber - rauf - rauf -rauf -runter

… naja, im Mittelfeld. Aber immerhin.

Donnerstag, 6. November 2014
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Mein Geburtstagsgeschenk ist da

, 21:05

(Darüber freue ich mich auch auf dem 321 Blog!):

Das hat doch einige Zeit gedauert. Nachdem ich nämlich mein neues Trimmrad bestellt hatte, kam umgehend eine Mail:

Sehr geehrter Herr Renger,

vielen Dank für Ihre Bestellung und Ihr Interesse an unseren Produkten.

Der von Ihnen bestellte Artikel

– Kettler Heimtrainer Golf P ECO

ist leider kurzfristig ausverkauft und voraussichtlich erst in KW 41/42 wieder lieferbar.

Wir setzen alles daran, die bestellte Ware schnellstmöglich zu liefern und
bitten für die unerwartete Lieferverzögerung um Verständnis.

Und dann am Ende des angekündigten Zeitraums eine weitere Mail:

Sehr geehrter Herr Renger,

leider verzögert sich die Lieferung des Kettler Heimtrainer Golf P ECO voraussichtlich bis KW 44.

Wir bitten Sie um Verständnis und um etwas Geduld.

Wir werden Ihnen die Ware schnellstmöglich zusenden, sobald diese wieder liefebar ist.

Und dann nochmal:

Sehr geehrter Herr Renger,

vielen Dank für Ihre Bestellung und Ihr Interesse an unseren Produkten.

Der von Ihnen bestellte Artikel
– Kettler Heimtrainer Golf P ECO
ist leider weiterhin ausverkauft und erst ende nächster Woche wieder lieferbar.

Wir setzen alles daran, die bestellte Ware schnellstmöglich zu liefern und
bitten für die unerwartete Lieferverzögerung um Verständnis.

Dann aber letzte Woche:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihren Einkauf.

Folgende Artikel sind soeben für Sie fertig gepackt worden:

1x 7663-660 Kettler Heimtrainer Golf P ECO

Die Sendung wird per Spedition versendet.
Der Spediteur setzt sich, sofern nicht anders vereinbart, vor der Lieferung telefonisch mit Ihnen in Verbindung, um einen genauen Lieferzeitpunkt zu vereinbaren.
Die Sendung besteht aus 2 Pakete(n).

Diesen Montag schließlich rief die Spedition an, um ein Zeitfenster zu vereinbaren. Mittwoch zwischen 10:00 und 14:00 sollte die Lieferung ankommen, der Fahrer würde sich eine halbe Stunde vorher melden. Das klappte natürlich nicht, und er rief erst am, als er fast vor der Tür stand. Obwohl ich 20 Minuten später vor der Tür stand, hatte er dann schon abgeladen und war wieder weg. Susanne hatte die Lieferung angenommen, und der Fahrer war wenigstens so freundlich gewesen, sie noch in den Hausflur zu stellen statt draußen im Regen stehen zu lassen, denn eigentlich liefert die Spedition nur “bis zur Bordsteinkante”.

Nachdem die zwei Pakete (von denen eins wie erwartet ziemlich groß und 60 kg schwer war, das andere winzig und federleicht) in die Wohnung gebracht waren, machte ich mich an den Zusammenbau. Doch halt! Neben einem Schraubenzieher sah die Anleitung auch die Verwendung eines Drehmomentschlüssels vor. Nachdem ich den noch besorgt hatte, ging der Rest relativ leicht von der Hand, und nach etwa einer weiteren Stunde war alles zusammengebaut.

Vorher-Nachher-Bilder:

Kettler Golf 2000 Kettler Golf P eco

Das neue Trimmrad ist etwas größer aber durch die dunkle Farbe gleichzeitig unauffälliger als das alte — und es sieht insgesamt schicker aus.

Jetzt bin ich auf den ersten Trainingseinsatz nachher gespannt.

Ach ja, im kleinen Paket waren übrigens keine Trimmradteile, auch nicht Rechnung oder Lieferschein sondern nur zwei Zalando-Gutscheine, ein Proteinriegel und ein T-Shirt des Sportgeschäfts in Größe S(!).

Dienstag, 4. November 2014
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Zickzackkurs

, 22:35

(Dieser Artikel erschien ursprünglich im 321 Blog!):

Was in der Gesamtwertung wie ein leichter Anstieg aussieht, ist über die Woche betrachtet in Wirklichkeit eine Achterbahnfahrt.

runter und wieder rauf

Auch in Korrelation mit Schritten und Sportprogramm kann ich mir die Schwankung nicht so 100-prozentig erklären, aber die geschmorte Pute, die ich am Sonntag gekocht habe, hat sicher ihren Teil beigetragen.

Da ich das allen anderen Teilnehmern auch gönne ;-), schreibe ich Euch hier mal das Rezept auf. Probiert das alle mal aus, das sorgt für Chancengleichheit:

Algerische Pute mit Couscous
(Rezept nach meinem Kollegen und Freund Robert)

Zutaten für 4 hungrige:

  • 1kg Putenbrust
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 10 Datteln getrocknet
  • ½ Dose Trockenpflaumen
  • 3 Karotten
  • ½ Liter Brühe
  • 1 – 2 EL Tomatenmark
  • Mandelstifte
  • Gewürze (nach Belieben: Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat, Ingwer, Chili)

Zubereitung:

Eine der Zwiebel und  den Knoblauch fein würfeln, die Putenbrust in größere Stücke schneiden und würzen. Beides in Olivenöl gut anbraten. Inzwischen eine Auflaufform mit der in Viertel geschnittenen zweiten Zwiebel auslegen, das angebratene Fleisch dazulegen. Den Fleischsaft in der Pfanne mit der Brühe aufgießen und mit dem Tomatenmark andicken. Diese Soße über das Fleisch gießen. Karotten in Stifte schneiden und zwischen das Fleisch stecken. Ebenso Pflaumen und Datteln. Zum Schluss noch Mandelstifte darüber streuen und das Ganze bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 20 min auf mittlerer Schiene schmoren.
Inzwischen ist genug Zeit, den Couscous zuzubereiten.

So, das habt Ihr nun davon.

Freitag, 31. Oktober 2014
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Nach dem PrismCamp ist vor der No-Spy-Konferenz

, 14:25

Im Moment bin ich mit meinen Artikeln etwas im Hintertreffen, aber wir sind ja hier keine Zeitung, drum berichte ich jetzt über das zweite PrismCamp, obwohl es schon am 10. bis 12. Oktober stattgefunden hat:

Wie schon beim ersten mal waren wir wieder im Literaturhaus Stuttgart, hatten diesmal ein kleines bisschen mehr Besucher und konnten uns auch sonst in vielen Dingen verbessern. Die Zeitrahmen, die wir uns vorgegeben hatten, haben wir zum Beispiel erheblich besser eingehalten, und das Programm war ausgewogener.

Wir hatten nämlich (in Abweichung von der reinen Barcamp-Lehre) im Vorfeld für den ersten Tag ein Programm mit Vorträgen / Diskussionen in den drei Themenbereichen Politik, Gesellschaft und Technik aufgestellt und dazu eigens Menschen eingeladen, die dazu etwas interessantes zu erzählen haben (dass uns das im Themengebiet Politik dann nicht gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt). Der Lehrer Michael Csaszkòczy erzählte zum Beispiel vom Leben unter der Überwachung des Verfassungsschutzes.

Auch im Barcampteil war die Zahl der Sessions in den Themengebieten Gesellschaft und Politik höher, gleichzeitig ergaben sich aber „tiefere“ technische Themen als beim ersten mal (z.B. https-Tuning oder  DANE und DNSSEC). Und als Abendprogramm konnten wir wieder einen Film zeigen (diesmal Die Wirklichkeit kommt).

Insgesamt also ganz positiv, trotzdem bleibt noch immer das Gefühl, dass wir große Teile der Bevölkerung so nicht erreichen können. Wir wirken noch immer zu technisch, und das wurde auch wieder in der Abschlusssession als Kritikpunkt genannt. Die Veranstaltung wird zwar von Nerds gemacht, ist aber nicht nur für Nerds gedacht — nur scheint ihr das nicht so leicht anzusehen sein.

Die Erkenntnis fürs nächste mal ist daher, sich in der Vorbereitung vor allem auf die Themen Gesellschaft und Politik zu konzentrieren. Die Technikthemen bringen die Nerds auch ohne Hilfe der Veranstalter mit.

Außerdem wechseln wir den Namen. Zum einen, weil PRISM nur ein einzelnes Überwachungsprogramm bezeichnet und damit längst nicht das ganze Problem abdeckt, und zum anderen, weil es außerhalb der Nerdkreise schlicht kein bekannter Begriff zu sein scheint und eher Assoziationen mit prison hervorruft, was mehr verwirrt als erklärt. Wir entlehnen also einen durch unsere Regierung höchstselbst eingeführten Begriff und benennen uns um in No-Spy-Konferenz.

Die dritte No-Spy-Konferenz wird also am 12. bis 14. Juni 2015 wieder im Literaturhaus stattfinden. Die Vorbereitungen laufen gerade an.

(letzten Sonntag hat Dirk Haun übrigens schon einen Artikel mit dem gleichen Titel veröffentlicht)

Donnerstag, 30. Oktober 2014
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Happy 45th Birthday, Internet!

Das Internet wird heute 45 Jahre alt. Irgendwie..

The story of the first message on the internet is that of a happy accident. The UCLA computer connected to the computer at Stanford and the two teams were each on the phone together for the historic moment. UCLA researcher Bill Duvall typed an „L“ and they asked down the phone, „did you get the L.“ Yes, they got the L. He next typed the letter O. „Did you get the O?“ they asked. Stanford had gotten the O. Next he typed a G. „Did you get the G?“ Nope. the computer had crashed. They were trying to type LOGIN. They had only managed to type LO, leaving the very first message ever sent over the ARPANET as LO, as in lo and behold.

(via @tknuewer)

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Schmalenstroer.net: Einfach mal bei der VG Media anfragen

Das blumig verklausulierte Eingeständnis der Niederlage kam diese Woche: Die VG Media gewährt Google eine “widerrufliche Gratiseinwilligung” zur Nutzung ihrer Inhalte. Das ist jetzt das völlige Desaster: Zuerst versucht man ein Gesetz zu schaffen, mit dem man Google zur Zahlung verpflichten will. Damit richtet man einen riesigen Flurschaden unter kleineren Suchmaschinen und Aggregatoren an, schafft eine enorme Rechtsunsicherheit und poltert massiv gegen den “Monopolisten Google”. Und dann gibt man ihm ein Gratisnutzungsrecht und will Geld von kleinen Suchmaschinen, die nicht die Marktmacht von Google haben. Das ist das totale Desaster.

Ich habe mir daher einfach mal den Spaß gegönnt und bei der VG Media angefragt, ob sie mir auch eine “widerrufliche Gratiseinwilligung” erteilt…

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Dienstag, 21. Oktober 2014
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Ich / Die / Das — ich lass jetzt schreiben

, 09:56

Seit iOS 8 versucht das iPhone, das Wort zu erraten, das ich gerade schreiben möchte. Es fängt dabei schon an, Vorschläge zu machen, bevor ich auch nur einen Buchstaben getippt habe. Das fordert ja praktisch dazu heraus, das Telefon gleich den ganzen Text schreiben zu lassen.

Auf meinem Gerät ist Platz für drei Vorschläge, es sollten sich also drei unterschiedliche Texte ergeben.

Ich drücke immer auf den linken Vorschlag:

Ich habe ein neues Auto kaufen und dann noch mal die Daumen drücken für die Zukunft der Arbeit und die anderen sind die beiden sind die besten Wünsche für das neue Album von der Arbeit und die anderen sind die beiden sind die besten Wünsche für das neue Album von der Arbeit und die anderen sind die beiden sind die besten Wünsche für das neue Album von der Arbeit…

Ich drücke immer auf den mittleren Vorschlag:

Die meisten von uns allen anderen Fällen nicht so viel zu viel für mich nicht so viel zu viel für mich nicht so viel wie geht das auch noch nicht mal die Daumen drücken für den schönen Abend noch mal die Daumen drücken für den schönen Abend noch mal ein bisschen zu spät und fuhr ich nach dem anderen Seite des Mondes der Stadt zu gehen oder nicht so gut und dir auch ein wenig…

Ich drücke immer den rechten Vorschlag:

Das mit der Bitte des Landes Nordrhein-Westfalen ist es ein bisschen was ich meine nicht mehr in den vergangenen Wochen vor allem für mich ein paar Wochen vor allem für mich ein paar Wochen nach Hause gehen die Daumen das du das mit den anderen nicht nur für mich ein paar Minuten da ich die nicht nur für mich nicht an den Kopf gehen und sich dann die ich in die Hand und das war der letzte Teil von den letzten Monaten…

Hmmm, da ist noch Luft nach oben.

Montag, 13. Oktober 2014
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Barcamps sind nicht gut für’s Gewicht

, 23:52

(Diesen Artikel gibt es auch auf dem 321 Blog!):

Barcamps sind nicht gut für’s Gewicht. Auch dann nicht, wenn man selbst zum Orga-Team gehört: ein Wochenende mit Pizza/Baguettes, zu viel Kaffee, zu viel Club Mate, Butterbrezeln und Keksen, und schon bin ich wieder (fast) zurück beim Startgewicht:

142,7 kg

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the boy in the bubble: Wie der Mindestlohn tatsächlich die Pressefreiheit gefährdet

Wenn der Markt eine Sache ausnahmsweise doch mal selbst geregelt kriegt:

Stimmt, dämmerte es mir – weil die Verleger massiv dafür lobbyiert hatten, dass am Ende die Zeitungsboten noch für einige Zeit vom Mindestlohn ausgenommen wurden! Weil es, so die Drohung, die Pressefreiheit gefährden würde, wenn die Zeitungsverleger ihren Boten den Mindestlohn zahlen und deswegen ihre Publikationen verteuern müssten.

Tatsächlich ist es jetzt exakt umgekehrt: Menschen, die sich für niedrig qualifizierte Arbeit interessieren, machen einen Bogen um Zeitungsboten-Jobs, weil sie anderswo den Mindestlohn bekommen, dort aber nicht. Und so müssen die Verleger ihre Publikationen nicht verteuern, bekommen sie aber nicht mehr zu ihren treuesten Kunden: den Abonnenten.

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Sonntag, 12. Oktober 2014
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Sportgerätüberbelastung

, 21:25

(Diesen Artikel gibt es auch auf dem 321 Blog!):

Sport mache ich drinnen und abends mit meinem Ergometer (eigentlich handelt es sich überhaupt nicht um ein Ergometer sondern nur um ein Trimmrad, denn Ergometer darf es sich nur nennen, wenn die Leistungsstufen geeicht sind), einem Kettler Golf 2000 aus der Zeit als 2000 noch nach Zukunft klang.

Meine Eltern hatten das Gerät in den 90ern des letzten Jahrhunderts (!) gekauft, dann aber kaum verwendet. So um das Jahr 2002 herum muss es dann in meinen Besitz übergegangen sein — nur um dann da auch erstmal rumzustehen. Die einzige sportliche Betätigung, die damit in unregelmäßigen Abständen betrieben wurde, war, es herumzutragen (das Ding ist nämlich sauschwer).

Vor dreieinhalb Jahren aber habe ich dann angefangen, es ernsthaft zu fahren … dann wieder nicht mehr und beim zweiten Versuch ein Jahr später bin ich dann dabeigeblieben. Seitdem hat das arme Ding 4500 „km“ auf dem Buckel den Pedalen dazubekommen, und damit habe ich offensichtlich das Bremsband kaputtgefahren. Statt gleichmäßig und rund zu laufen macht es jetzt unangenehme Schleifgeräusche, und der Tretwiderstand verhält sich komplett erratisch.

Aber ich hatte ja gerade Geburtstag, und da habe ich mir als Geburtstagsgeschenk einen Ersatz gewünscht. Nach einiger Recherche habe ich mich für ein Kettler Golf P ECO entschieden und es am Donnerstag bestellt. Ich bin schon sehr gespannt…

Dienstag, 30. September 2014
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Neue Stuttgarter Abendgespräche

, 08:46

Eine weitere Veranstaltungsreihe, die zu den Ergebnissen des ersten PrismCamp gerechnet werden kann, sind die Neuen Stuttgarter Abendgespräche (NSA), die Dirk Haun ins Leben gerufen hat.

Das erste Gespräch mit Peter Welchering, der auch schon auf dem PrismCamp zu sehen war, findet morgen am Mittwoch, 1. Oktober 2014 ab 19:00 im Literaturhaus (Breitscheidstraße 4, Stuttgart) in den Räumen der MFG im dritten Stock statt. Es trägt den Titel „Unsere tägliche Überwachung gebt uns heute – Warum Geheimdienste uns flächendeckend überwachen„.

Bitte weitersagen. Wir würden uns über zahlreiches Erscheinen freuen.

Montag, 29. September 2014
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[321 Blog!] Start bei 142,8

, 23:03

(Diesen Artikel gibt es auch auf dem 321 Blog!):

Wie angekündigt startet heute das Abnehmduell bis Weihnachten. Eine illustre Runde hat sich eingefunden, und wir starten wieder mit neun Teilnehmern (Oliver Gassner, Hubert Mayer, Jay F Kay, Alex Schnapper, Michael Schommer, Volker Graubaum, Thomas Rehwald, Stefan Waidele und mir).

Meine Waage zeigte heute Morgen als Startgewicht:

142.8 kg

Das ist höher als am Ende des letzten Duells aber niedriger als am Ende jedes vorherigen Duells — immerhin.

Sonntag, 28. September 2014
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#bcs7

, 23:54

Letztes Wochenende fand zum siebten mal das Barcamp in Stuttgart statt. Zum ersten mal am neuen Ort: statt wie bisher im Literaturhaus waren wir diesmal im Hospitalhof Stuttgart. So ein Locationwechsel ist ja immer eine große Gefahr, weil er den Charakter der Veranstaltung negativ beeinflussen kann. Diesmal hat er aber hervorragend geklappt, denn der neue Ort passt hervorragend zur Veranstaltung.

Die Architektur des Gebäudes ist spektakulär, und die Räume sind endlich wieder groß genug (im Literaturhaus mussten wir uns in den letzten beiden Jahren teilweise schon sehr zusammenquetschen). Und dadurch, dass das Foyer jetzt ebenerdig liegt und in einen Innenhof mündet, stehen sich die Leute auch zwischen den Sessions und beim Bier nicht mehr auf den Füßen. Alles wirkt luftiger und viel entspannter bei dieser Anzahl an Leuten.

Liegestühle

Dazu hatten wir wieder das hervorragende Essen von Esskultur, im langjährigen Mittel fast schon unerklärliches Glück mit dem Wetter, und wieder eine Kinderbetreuung, die den Kindern großen Spaß gemacht hat. Das einzige, was dieses Jahr etwas Probleme bereitet hat, war das WLAN, aber das gehört bei Veranstaltungen mit Netzleuten ja fast schon zum guten Ton. Insgesamt also ein fantastisches Wochenende.

Schlange zur Sessionanmeldung

Hier meine Anmerkungen zu den Sessions, die ich besucht habe:

Samstag

  • Familie 2.0
    Das Hauptthema der Session war Medienkompetenz. Der Einstieg war ganz gut mit der These dass Schulen nicht mehr Menschen für das Leben bilden sondern Human Resources für den Arbeitsmarkt ausbilden. Die Mitdiskutierenden hatten mir dann aber doch zu viele Aluhüte auf.
  • PrismCamp
    Ähm, ja, kommt zum PrismCamp!
  • Iron Blogger Stuttgart Runde
    Die hat Franziska schon so schön und ausführlich beschrieben., da brauche ich nichts mehr hinzuzufügen.
  • Suizid – 5 ways to leave your life
    Neues aus dem Schockraum. Anders als der Titel annehmen lässt, ging es nicht um die erfolgreichsten Selbstmordversuche sondern um die spektakulärsten Fehlschläge. Das war sehr unterhaltsam, jedenfalls für Menschen mit einem starken Magen und leichtem Hang zum zynischen. Dazu gab es noch ein wenig Statistik: die meisten Suizide gibt es zum Beispiel vor Weihnachten und vor dem Valentinstag.
  • Zeichnen lernen
    Zellmi zeigte, was er in den letzten Monaten alles neues gelernt hat, nachdem er sich entschlossen hat, sein Zeichenfähigkeiten auszubauen. Gleichzeitig ließ er auch die übrigen Teilnehmer auf vorher ausgeteilten Blöcken zeichnen.
    Meine Zeichnungen
  • Wie finde ich mein Partnertier
    Bei der Eröffnungssession waren Kekse ausgeteilt worden. Jeder von denen hatte einen Aufkleber mit einem Tiernamen (ich hatte „Schmetterling“), und jedes Tier war viermal vorhanden. Nun gab es ein Gewinnspiel, bei dem nur in Pärchen von gleichen Tieren teilgenommen werden konnte. Diese „Session“ diente dazu, seine Partnertiere zu finden.
  • Werwolf
    Zum ersten mal hatte ich die Zeit, mich diesem barcamp-Klassiker anzuschließen. Und das macht echt Spaß, auch wenn ich vom Werwolf gefressen wurde.

Sonntag

  • Multikopter
    Balu stellte einzeln alle Komponenten eines Multikopters vor und machte damit Lust auf eigene Basteleien. Andererseits, bevor ich mir noch so ein aufwendiges Hobby suche, würde ich lieber erst ausprobieren, ob mir das Dronen-Fliegen überhaupt Spaß machen würde. Dummerweise gab es auch dafür eine Anfängerempfehlung, nämlich die Nano QX.
  • Lifehacks
    Wie wir unser Leben durch kleine Änderungen besser machen können. Das erste Beispiel war, ohne (feste) Schuhe zu gehen für eine bessere Körperhaltung und ein Schonung der Füße und des restlichen Skeletts. Jan trägt dazu Leguano Barfußschuhe. Weitere Themen gingen vom Solarrucksack bis zur richtigen Körperhaltung beim Kacken.
  • Kendo
    Am Samstag hatte Michael eine theoretische Session zu dem Thema gehalten, die ich aber verpasst habe. Zum praktischen Teil war ich dann dabei, und so standen wir eine Stunde lang mit Bambusschwertern und übten langsam den korrekten Schwung. Das war anstrengender als es sich jetzt anhört.
    Kendo
  • Ich habe einen USB-Stick gefunden
    Michael hatte mal wieder ein Lady Gaga Secret Video gefunden. Die Session ist inzwischen fast ein Klassiker, ich hatte sie bisher aber irgendwie noch nicht gesehen: mit passend präparierten USB-Geräten (die wie ein Speicherstick aussehen, heimlich aber Tastatur spielen können) wird die Kontrolle über den Rechner übernommen.
  • Zeigt her eure Kinder
    Judith mit einem Plädoyer für mehr Kinderfotos im Internet. Ihr Beweggrund, der mir am besten gefallen hat, war, die Kinder sichtbarer zu machen — also im Internet nicht eine komplett kinderfreie Welt zu erschaffen. Somit bildete die letzte Session eine wunderbare Klammer mit der ersten.

Das Programm deckte mal wieder ein gewaltiges Spektrum ab, so dass ich diesmal nicht einen einzigen Session Slot leer gelassen habe — naja, die Kekstiersuchsession war eigentlich keine richtige.

mehr…

Freitag, 26. September 2014
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40

, 08:25

Das Radio zitierte gerade heute Morgen Martin Luther:

Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.

Vierzig Jahre alt. Tja, da müsste ich jetzt klug sein.

40 Jahre alt

Ich arbeite dran 🙂

Sonntag, 21. September 2014
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321 Blog! Weihnachtsduell

, 21:57

(Diesen Artikel gibt es auch auf dem 321 Blog!)

Böse Zungen behaupten, die nicht verkauften Schokoladenosterhasen würden an Weihnachten in andere Folien eingepackt und als Weihnachtsmänner wieder ins Regal gestellt (vgl.).

Das können wir auch, drum starten wir unser Abnehmduell diesmal in der Weihnachtsausgabe. In einer Woche soll es losgehen, Wiegetag soll immer Montag sein.

Das Startgewicht ist folglich am 29. September, das Endgewicht für die Wertung am 22. Dezember zu ermitteln. Das sind insgesamt 13 Messungen.

Gewonnen hat wie üblich, wer den höchsten Prozentsatz vom Startgewicht abnimmt, Einsatz ist von jeder/jedem Teilnehmer(in) ein Amazon-Gutschein über 10 €.

Es gibt aber einige Nebenbedingungen:

  • Mitmachen kann nur, wer (beim Start) auch wirklich übergewichtig ist, also einen BMI größer als 25 hat (im Wissen, dass der BMI kein wirklich guter Indikator ist).
  • Es sind mindestens 10 Blogposts mit Kurzberichten im 321 Blog zu verfassen.
  • Nicht mehr als 14 Tage ohne Post (vordatieren ist erlaubt, zurückdatieren nicht — eine Blog-Aufholjagd in der letzten Woche ist also nicht möglich).

Wer mitmachen möchte, melde sich direkt dort in den Kommentaren oder direkt per Mail bei mir.

Ach ja, und wer schummelt nimmt das doppelte Weggeschummelte zu. (Zitat Thomas Rehwald)

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