Mittwoch, 2. März 2016
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Kettler Golf P eco: ein unvollständiger Produkttest

, 22:42

Seit Monaten habe ich diesen Artikel fast fertig herumliegen, aber er wird einfach nicht ganz rund. Bevor ich ihn endgültig auf Pointenlos verklappen muss, stelle ich ihn jetzt eben auf dem 321 Blog! mit einigen verbleibenden scharfen Kanten online:


Über 1000 1400 „km“ bin ich inzwischen mit dem neuen Heimtrainer gefahren, da wird es mal Zeit, dass ich ausführlicher darüber schreibe.

Elektronik und Bremse

Am neuen Trimmrad ist alles moderner: statt früher einer einzeiligen Flüssigkristallanzeige, die zwischen den Werten umschaltet, gibt es jetzt ein schönes großes Display, das sogar in drei Farben beleuchtet ist (darauf komme ich später noch zurück).
Die Bremse funktioniert jetzt mit Magneten (Wirbelstrombremse) statt Bremsbändern, und die Bremsstufen sind elektronisch gesteuert. Das ermöglicht ein automatisches pulsgesteuertes Training, was ich vor dem Kauf für eine ganz tolle Idee hielt, mit dem ich aber ganz schlecht zurechtkomme.
Das liegt möglicherweise aber auch daran, dass ich mit den vorgeschlagenen Pulszonen nicht richtig harmoniere. Irgendjemand hat nämlich mal festgelegt, dass der Maximalpuls ungefähr bei 220-Alter liegen soll (bei mir also im Moment 180 179), und dass der Puls sich bei sportlicher Betätigung auf etwas 65% (Fettverbrennung) bis 75% (Ausdauertraining) davon einpendeln soll.

PulsdiagrammPulsdiagramm aus der Bedienungsanleitung

Aber irgendwie geht das bei mir nicht. Mein Puls pendelt typischerweise um etwa 85% des Maximalpulses — wenn ich etwas in Schwung gekommen bin. Das wiederum dauert so ungefähr 10 Minuten. Wenn ich diese 85% wiederum als Zielzone einstelle, dreht das Rad den Widerstand so schnell nach oben, dass ich nicht mehr weitertreten kann, und wenn ich 75% einstelle, dann senkt das Rad den Widerstand 10 Minuten nach Trainingsbeginn so ab, dass ich fast ins leere trete.

Pulsmessung

Stattdessen benutze ich jetzt die vorgegebenen Trainingseinheiten mit simulierten Geländeprofilen. Das ist eine tolle Funktion. Die permanente Pulsmessung ist aber auch dabei als Überwachungsfunktion eine große Hilfe, denn sie schützt durch nerviges Piepsen vor völliger Überbelastung. Außerdem wechselt die Beleuchtung der Anzeige von Blau (Puls zu niedrig) über Grün (im vorgegebenen Bereich) zu Rot (Puls zu hoch).

119=blau, 156=grün, 165=rot

Für die Messung hat das Gerät fest angebrachte Handpulssensoren, die sich an beliebigen Stellen auf dem Lenker anbringen lassen. Was die Messung angeht funktionieren die erstaunlich gut, sie sind aber unglaublich unbequem, wenn ich sie länger als 10 Minuten ununterbrochen anfasse.
Deshalb habe ich schon nach kurzer Zeit einen Brustgurt von Polar gekauft — mit Funkempfänger, der in die Klinkenbuchse gesteckt wird. Den Anschluss gibt es offensichtlich schon seit Jahrzehnten bei Kettler, und war auch am alten Trimmrad schon vorhanden. Das hätte mit dem Puls aber sowieso nichts anderes gemacht als ihn anzuzeigen (irgendwo in einer Schublade liegt wahrscheinlich auch noch der alte Pulssensor, ein Ohrclip mit Kabel, noch viel unbequemer zu tragen als die Handpulssensoren).

Mechanik

Das neue Gerät ist sehr leise, im Vergleich zu seinem Vorgänger praktisch unhörbar (wobei der am Ende auch ziemlich kaputt war, so dass dieser Vergleich eventuell unfair ist). Das lauteste Geräusch während des Trainings war anfangs das Klappern der Schnürsenkel an den Pedalen. Nach einigen Monaten hat sich allerdings ein leises quietschen eingeschlichen, das aber immer nach ein paar Minuten Fahrt wieder verschwindet. Trotzdem muss ich unbedingt mal in die Bedienungsanleitungen gucken, ob da nicht eigentlich irgendwas regelmäßig zu schmieren wäre.

Sonst so

Dann ist da noch das „eco“ im Namen: es steht für die etwas teurere Ausführung mit einem Generator für die Stromversorgung der Elektronik, Anzeige und Bremse. Es hätte sich für mich aber auch albern angefühlt, ein Gerät, bei dem ich die ganze Zeit wie wild strample, zusätzlich noch mit Strom aus einem Steckernetzteil zu versorgen.

Und zum Schluss noch: wegen der elektronischen Bremskraftverstellung ist auch das Einstellrad für die Bremse weggefallen. Deshalb fehlte mir gleich zu Beginn die gewohnte Ablage für meinen iPod, und ich musste mir so eine Armmanschettenhülle besorgen. An sowas denkt man ja auch vorher nicht.

Fazit

Insgesamt kann ich den (/das?) Kettler Golf P eco weiterempfehlen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014
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13:00  @HubertMayer Ja, und zwar für Currywurst. dentaku.wazong.de/2013/10/17/stu… #Archiv #Burger #Test #
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Samstag, 1. Februar 2014
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[321 Blog!] Du hast doch so ein Fitbit. Wie ist denn das so?

, 23:28

(Kopie, Original auf 321 Blog!):

Seit meinem Geburtstag im September laufe ich jetzt mit einem fitbit Flex rum. Auf Antwort auf einen Fitnesstracker-Vergleich hatte ich mal versprochen, meine Erfahrungen damit aufzuschreiben.

Hardware

Es handelt sich um einen ausgefeilten Schrittzähler, der auf einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor basiert, wie er auch in vielen Smartphones zu finden ist. Da er am Arm getragen wird, kann er auch nachts am Körper bleiben und bietet dann eine Schlafaufzeichnung. Genau genommen handelt es sich (im Gegensatz zu den Konkurrenten Nike Fuelband und Jawbone UP) aber nicht wirklich um ein Trackingarmband sondern um ein Armband mit Tracker drin:

fitbit flex und sein Armband

Das Silikonarmband ist austauschbar (zwei Größen werden mitgeliefert). Der eigentliche Tracker ist hingegen winzig und hat keine sichtbaren Bedienelemente. Die wenigen direkten Befehle werden per Klopfzeichen gegeben (das ist klug, denn die erkennt der ohnehin aktive Bewegungssensor, und so mussten weder Knöpfe oder Tasten angebracht werden). Die Kommunikation mit dem Träger / der Trägerin erfolg durch 5 weiße Leuchtdioden und einen Vibrationsalarm (sehr praktisch, der erinnert mich täglich an mein Sportprogramm).

Die aufgezeichneten Daten werden per Bluetooth 4.0 Low Energy an Smartphone-App oder das Synchronisationsprogramm (für Windows oder Mac OS) übertragen. Ein entsprechender USB-Empfänger liegt mit in der Packung. Unterstützung für mobile Synchronisation haben alle iOS-Geräte mit Bluetooth 4.0. Bei Android sieht es leider etwas löchriger aus, weil erst Android 4.3 einen einheitlichen API-Zugriff auf Bluetooth 4.0 bietet. Deshalb waren längere Zeit nur bestimmte Samsung-Geräte unterstützt, das hat sich aber inzwischen geändert.

Software

Die ausgewerteten Daten können auf sogenannten Dashboards betrachtet werden. Je eins in der App und eins auf der Webseite lassen sich nach eigenen Wünschen anordnen.

fitbit App fitbit Web-Dashboard

Neben den offensichtlichen Werten (Anzahl Schritte, Strecke) gibt es hier auch ein Ernährungstagebuch, einen darauf gestützten Vergleich der aufgenommenen und verbrannten Kalorien, eine Erfassung der getrunkenen Flüssigkeitsmenge, und sogar Puls, Blutdruck und Blutzucker. Außerdem kann ein Gewichtsziel festgelegt werden. Die fitbit-Webseite braucht sich hinter spezialisierten Portalen wie MyFitnessPal nicht zu verstecken.

Die Synchronisation mit anderen Fitnessdaten (in meinem Fall ist das z.B. die Withings-WLAN-Waage) klappt manchmal nur über Umwege, die Erfassung sportlicher Aktivität (wenn sie nicht aus Schritten besteht) ebenso.

Um die Motivation zu steigern gibt es Gamification-Ansätze: da gibt es die allseits beliebten Abzeichen:

Gamification

… außerdem den Vergleich mit Freunden (oben auf dem Dashboard zu sehen).

Meine persönliche Benutzung

Die Benutzung des Gesamtsystems macht Spaß, denn alles ist einfach und sieht hübsch aus. Aber was habe ich über mich gelernt?

Erstens: An einem Normalen Arbeitstag komme ich gerade mal auf ungefähr 5000 Schritte. Deshalb haben wir das Bewegungsprogramm am Wochenende verstärkt:

Ziele werden nur am Wochenende erreicht.

Zweitens: Ich schlafe gut (und in der Regel so um die sechs Stunden):

5 Std 52 Min schlafend

Drittens: Es ist möglich, mich mit der Aufgabe des Auffüllens einer Leuchtdiodenkette zu motivieren (die Idee, meiner Frau zu Weihnachten auch ein Exemplar des gleichen Geräts zu schenken war hingegen ein motivationstechnischer Fehler: durch die Wege, die sie zum abwechselnden Hin- und Herbringen der Kinder zu und von Schule und Kindergarten zurücklegt, liegt sie immer uneinholbar vor mir).

Wer sich übrigens auch mit mir messen möchte: hier ist mein fitbit-Profil.

Donnerstag, 17. Oktober 2013
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Stuggi Burger

, 22:22

Schon seit etlichen Monaten gibt es praktisch direkt vor meiner Haustür einen neuen Imbiss: wo vorher wenig einladend eine der unzähligen „Shisha Lounges“ rumgammelte ist jetzt Stuggi(Town) Burger. Den hatte ich mir schon zu testen vorgenommen, da kam mir Sabrina zuvor.

Jetzt war klar Eile angesagt, also vereinbarte ich mit @HubertMayer, dass wir uns da mal zu einem Testessen treffen wollten. Wir haben dann einige einige Zeit zur Terminfindung gebraucht, so dass wir es auch schon fünf Monate später wirklich geschafft haben. 😉

Aber nun zum eigentlichen Test:

Restaurant: der relativ kleinen Raum ist farbenfroh gestaltet und beherbergt neben einigen Tischen und ein paar Plätzen mit Barhockern am Fenster noch die Theke mit offener Burgerküche. Nach der Bestellung kann man schon Platz nehmen und wird dann aufgerufen, wenn fertig „gekocht“ ist.

Auffällig gestrichene Wände

Essen: die Küche ist Schwäbisch-Amerikanisch, weshalb es gewöhnungsbedürftige Zusammenstellungen wie den StuggiTownSpezialBurger (Salat, Rinderhackfleisch, Maultasche, Spiegelei, Gurke, Röstzwiebel, Dressing) gibt. An den habe ich mich aber nicht rangetraut sondern nur den EggBaconBurger gegessen. Auch dessen Brötchen war für Burger untypisch — eher ein schwäbisches Weggle — sonst war er aber genau wie erwartet und wirklich lecker. Als Beilage hatte ich eine große Portion Pommes Frites (zum Glück nicht für mich allein, denn „groß“ bedeutet genau das). Ein Foto des Essens habe ich gleich bei Instagram veröffentlicht.

Über die Preise (Burger: 3,40 €, Pommes: 2,90 €) kann ich angesichts der gebotenen Menge und Qualität wirklich nicht meckern.

Fazit: unbedingt empfehlenswert

Hier steht Huberts Bewertung auf hubert-testet.de.

(am Logo im Teaserbild ist gut zu erkennen, was Stuggi sonst noch zu bieten hat: Currywurst — die muss natürlich auch noch getestet werden)

Dienstag, 9. Juli 2013
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Sonntag, 16. Oktober 2011
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Mittwoch, 21. September 2011
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Donnerstag, 18. Juni 2009
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Montag, 9. Februar 2009
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JMeter – User’s Manual
Apache JMeter is a 100% pure Java desktop application designed to load test client/server software (such as a web application ). It may be used to test performance both on static and dynamic resources such as static files, Java Servlets, CGI scripts, Java objects, databases , FTP servers , and more. JMeter can be used to simulate a heavy load on a server, network or object to test its strength or to analyze overall performance under different load types.
aus Delicious/steinhobelgruen

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EclEmma – Java Code Coverage for Eclipse
EclEmma is a free Java code coverage tool for Eclipse, available under the Eclipse Public License. Internally it is based on the great EMMA Java code coverage tool, trying to adopt EMMA's philosophy for the Eclipse workbench.
aus Delicious/steinhobelgruen

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Mittwoch, 11. Juni 2008
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pl0gbar Stuttgart #3: Hausaufgaben

, 11:11

Gestern waren wir eine relativ kleine Runde. Johannes, Jan, Harald, ich und später noch Henning. Das hat auch Vorteile — man bekommt z.B. mehr von den Gesprächen mit. Trotzdem freue ich mich auch schon wieder auf größere Runden.

Statt Fotos kommt diesmal als Nachlese eine Hausaufgabe: Schokolade testen.

1. Russisches „Konfekt Alenka (oder so?)“ (rechts):

Das hat auf alle Fälle mal eine sehr aufwendige dreischichtige Verpackung. In sehr süßer Schokolade liegt zwischen zwei flachen Waffelkeksen ein großer Block Nougat (jedenfalls verhältnismäßig, das ganze Ding ist ja nicht so groß). Der ist wieder für ein Nougat nicht so süß und recht fest. Insgesamt macht es aber einen eher weihnachtlichen Eindruck (Kommentar Susanne, die gestern Abend das andere Exemplar gegessen hat: „Nicht so mein Fall. War irgendwie knusprig, wafflig. Ich bin nicht so der Waffelfan mit Schokolade.“).

2. Türkischer Sandwichkeks „Ülker halley Classic“ (links):

Die Schokolade splittert, die Kekse krümeln und die Cremefüllung in der Mitte klebt wie türkischer Honig, aber es schmeckt lecker. Der Keks hält sich geschmacklich angenehm zurück, die Schokolade könnte man ruhig noch etwas deutlicher rausschmecken, mit dieser raumgreifenden Streuung ist der Sandwichkeks für unterwegs jedoch keine gute Idee.

links Türkei, rechts Rußland

(muß jetzt Krümel von der Tastatur kehren…)

Freitag, 12. Oktober 2007
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Individualistischer Macher (IM)

, 11:47

Im Moment ist ja dieser Psychotest von Egoload schwer in Mode (siehe z.B. da, da und da). Das muß ich natürlich auch wieder mitmachen:

Egoload - Individualistischer Macher

Ich bin also „Individualistischer Macher (IM)“.

Ich habe die Beschreibung bisher nur überflogen, aber für die wenigen Fragen, nach denen das Ergebnis kommt, trifft es wohl ganz gut.

Vor fünf Jahren habe ich im Rahmen eins Teamseminars (bzw. in Vorbereitung auf ein Teamseminar) mal einen erheblich umfangreicheren Test gemacht, der auch einen 20-Seitigen Report hervorbrachte, in dem ich mich erschreckend genau beschrieben fand (der Report unterschied sogar zwischen der bewußten Person und der „weniger bewußten“ Person). Damals war ich der „Beobachtende Koordinator (53)“.

53: Beobachtender Koordinator

Jetzt muß ich die beiden (IM und 53) mal vergleichen.

Donnerstag, 31. Mai 2007
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test.alertbird.de

, 10:55

Noch ist nichts zu sehen, aber bald: test.alertbird.de

Sonntag, 13. Mai 2007
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Der große Altmann

, 23:23

Ich kann die Testdaten zum Teil wieder sehen (lies: login funktioniert)

altmann

Wo ist eigentlich das Tralü mit Goldkante?