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Heike

Gestern Morgen um viertel nach 9 ist meine Cousine Heike gestorben. Sie war nur etwas mehr als ein Jahr älter als ich, aber gegen einen Gehirntumor hilft auch (relative) Jugend nichts. Sie hatte ein abgeschlossenes Studium und war verheiratet, es hätte also in ihrem Leben gerade so richtig losgehen können.
Nicht, daß das jetzt überraschend gekommen wäre, denn der Tumor war schon einmal dagewesen und ist zwischendurch auch schon wieder weg gewesen (durch die üblichen Methoden).
Am Dienstag findet die Trauerfeier statt. Da würde ich natürlich gern hinfahren, die Werkstests hier im Projekt in Konstanz, die mich sowieso schon auch am Wochenende beschäftigen, erlauben mir aber nicht, mich für einen Tag davonzustehlen. Immerhin können meine Frau und meine Eltern mich vertreten.
Ich kann mich inzwischen nur von hier verabschieden….

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Internet Alaarm!!

Kreisch, Prust! Microsoft und T-Offline tun was für die Sicherheit im Internet: ein Internetbarometer, das den aktuellen Gefahrenstand des Internets anzeigt (gefunden bei heise):

Was aber tun bei „Internet Alarm“? Netzwerkstecker raus? Und wie bekomme ich mit, daß das Risiko wieder gesunken ist?

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Wasser abgedreht?

So ausgetrocknet kann es rund um den Bodensee nach zwei schönen Tagen doch nun auch noch nicht wieder sein: der Wasserdruck in unserer Arbeitsbaracke ist heute ins Bodenlose gefallen. Man braucht >1min, um seine Wasserflasche zu füllen, und der Kaffeeautomat (immernoch keine ordentliche Kaffeemaschine in diesem Gebäude!) macht die Tassen nur noch zu zwei Dritteln voll…

Nachtrag:

Das Wasser scheint wirklich abgedreht gewesen zu sein, denn es kam später rostig zurück. Wahrscheinlich die Bagger!

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Vögel?

Was ist jetzt eigentlich mit der Vogelgrippe? Da hört man ja garnichts mehr.

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Sebas

Oh nein! Bei soviel Stil kann man doch nicht einfach zumachen. Die schräge Weltsicht wird mir fehlen. Das „hihi“ werde ich behalten.

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FrOhstern!

Wünsche frohe Ostern gehabt zu haben

ostergruss.jpg

Ich bin viel herumgefahren an den Feiertagen, habe (Schwieger-)Eltern besucht, darum war hier wenig los. Wird wieder besser, ich versprech’s.

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Wien, Wien, nur Du allein!

Kurzurlaub in Wien — verlängertes Wochenende mit erweiterter Familie. Sonnenbrand bei überraschend gutem Wetter.
Bilder kommen noch.
Was mir aufgefallen ist:

  • Die Wiener schreiben sehr gern an fast jedes Haus eine Plakette, wer wann warum es erbauen ließ.
  • Auch in Wien habe ich nur „Wiener Schnitzel vom Schwein“ gesehen. Schlimm!

(später mehr)

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Treffer, versenkt!

Das war’s, kein guter Tag für diese Laterne:

DSC01994_thumb.jpg

(aber man kann sie ja wieder aufbauen, anders als diese Litfaßsäule)

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Behördenpost 2 (so geht’s auch)

Ich wollte unbedingt mal erwähnen, daß ich auch von der AOK und EnBW sehr eigenartige Briefe geschickt bekommen habe, ich dort aber in beiden Fällen jemanden an die Strippe bekam, der wußte was er tat, und sich die Sache damit durch jeweils einen Anruf erledigen ließ:
Die AOK schrieb, sie sei wohl mit ihren Daten bei der Übernahme von der Rentenversicherung durcheinandergekommen. Jetzt wisse sie nicht mehr wie ich wirklich mit Nachnamen heiße, sie wolle mir aber soch so gern eine neue Krankenkassenkarte ausstellen. Ich solle daher doch bitte eine Kopie (Vorder- und Rückseite) meines Personalausweises senden. Angerufener: „Na wenn Sie garnicht bei der AOK sind oder waren, dann werfen Sie den Brief einfach weg.“
EnBW hieß mich nach einem Jahr zum zweiten mal — diesmal mit beiden Familiennamen und „Sehr geehrte Damen und Herren“ — als Kunde willkommen, kündigte mir Abschlagszahlungen an und hätte gern eine Einzugsermächtigung ausgestellt bekommen. Angerufene: „Ach, so ist das mit dem Namen. Nein, bei uns ist jetzt alles Komplett. Das Schreiben können Sie abheften.“

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Moresukine

Auf ein wunderschönes Blog über Japan hat die Riesenmaschine hingewiesen.

moresukine-13-1_thumb.jpg

Der Autor malt seine Erlebnisse in kunstvoller Comic-Form und nimmt für die einzelnen Folgen Aufgaben seiner Leser an (er hat inzwischen aber wohl genug Aufgaben gesammelt).

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Shake shake

Seit wir im Februar (zum zweiten mal in diesem Projekt) innerhalb des Firmengeländes in ein anderes Gebäude gezogen sind, sitzt fast das ganze Team in einem Büro.
Dadurch ergibt es sich, daß ständig spontane Meetings entstehen und der Rest des Teams auch noch vorbeischneit. Zeitweise befinden sich drei Besprechungen auf einmal im Raum. Wenn ich nicht selbst beteiligt bin (ich versuche, meine eigenen Besprechungen in die Kaffeeküche (nur ein Automat, aber davon fange ich jetzt garnicht erst an) zu verlegen), dann verschwinde ich in meine „innere Einkehr“ — Musik und ordentliche Kopfhörer helfen dabei, trotzdem stört’s irgendwie.
Jetzt weiß ich plötzlich, warum: einer der Kollegen setzt sich immer auf ein weiter entferntes Ende meines Schreibtischs und ruckelt rum. Das unterbricht meine Konzentration durch Schütteln der Buchstaben auf dem Bildschirm und läßt sich auch mit Kopfhörern nicht ausblenden.

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Frühlings-Regen-Wurm

Nach einem Frühlingstag ist jetzt der große Regen ausgebrochen. Heute Morgen mußte man deshalb auf dem Weg aufpassen wohin man tritt, denn dort versuchten Horden von Schnecken und Regenwürmern die nassen Straßen zu überqueren (daher der Name!).
Der Hotelparkplatz war dafür voller nasser Elche: die SWR3-wir-verlosen-WM-Eintrittskarten-Aktion scheint einen Halt in Konstanz einzulegen und seine elchbemalten Lastwagen dort zwecks Übernachtung untergestellt zu haben.

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Lem

Eine Schweigeminute zum Tod Stanis?aw Lems bitte.

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Samstagsarbyte

Die Abteilung für Management by Exception beim Auftraggeber des aktuellen Projekts hat „bis zum Test“ (das ist irgendwann Ende April) Samstagsarbeit angeordnet. Man werde sonst nicht fertig heißt es und auch Ostern könne noch ausfallen.
Darauf hatte ich mich nun schon seelisch eingestellt und traf Freitag im Büro meines Arbeitgebers ein (den Projektsonderlaptop unter dem Arm). Dort wiederum sagte mein Teamleiter zu mir, daß Samstagsarbeit unter diesen (vertraglichen) Bedingungen überhauptnicht in Frage komme und verbat’s mir wieder.
Ziemlich bizarre Situation jetzt — der Streit findet aber vollständig über meinem Kopf statt — das werde ich wohl zwischen den Stühlen aussitzen müssen.

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Linkspammer

Das ist neu: seit ein paar Tagen laufen ein haufen http-Anfragen hier rein, immer auf / und immer mit einem ungültigen Referrer mit Werbebotschaft (z.B. wildroseslut.com, addisonrestaurants.com oder bettyfukkinswolloks.com). Im Log liest sich das dann:

207.x.y.z - - [20/Mar/2006:11:30:14 +0100] "GET / HTTP/1.1" 302 - "1800mdsupplies.com" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1)"
207.a.b.c - - [20/Mar/2006:11:30:16 +0100] "GET / HTTP/1.1" 302 - "1800mdsupplies.com" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1)"
207.q.w.e - - [20/Mar/2006:11:30:16 +0100] "GET / HTTP/1.1" 302 - "1800mdsupplies.com" "Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1)"

Man hofft natürlich, daß ich auf meinen Statistikseiten neugierig draufklicke…

Nachtrag:

Das hat genervt. Ich habe den ganzen Netzblock 207.226.0.0/16 aus meinem Rechner ausgesperrt.

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Pong.Mythos

Eine Ausstellung Pong.Mythos im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, das erkennt endlich einmal an, daß es sich bei Computerspielen auf alle Fälle um eine Form von Kunst handelt. Zurück also zu den Anfängen dieser Kunst — zurück zum ersten Computerspiel:

Ein alter Pong-Automat:

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Eine Replik der „Brown Box“, des ersten Heim-Pong-Telespiels:

dsc01988_thumb.jpg

Ein weiterer Teil der Ausstellung zeigt Variationen über Pong: z.B. das mechanische Pong, das ich schon vor eineinhalb Jahren gesehen hatte — endlich konnte ich mal damit spielen:

dsc01990_thumb.jpg dsc01991_thumb.jpg

Die Ausstellung läuft noch bis 30.04., wird danach noch in Leipzig und Bern gezeigt. Unbedingt ansehen!

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Ärzte können nicht rechnen

Heute morgen war ein Vertreter des Marburger Bunds im Fernsehen und erläuterte die Forderung der (angestellten Klinik-)Ärzte nach 30% mehr Gehalt. Er sagte, das sei genau das, was man den Ärzten weggenommen habe — 7% Kürzung durch Streichung des Urlaubsgelds und 9% Mehrarbeit ohne Ausgleich.

Kurze Nebenrechnung:

93% von 91% sind 84,6%, davon der Kehrwert (um es ausgleichen zu können) ist 118%.

Hmm, zweiter Versuch:

Kehrwert von 93% sind 107,5%, dazu die ausstehende Erhöhung um 9% also 109% von 107,5% sind 117%.

So geht’s auch nicht. Wenn die Ärzte 30% mehr Gehalt haben wollen (wogegen ich nichts habe), warum begründen sie das dann nicht mit „wir wollen einfach 30% mehr“?

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Bagger

Der Frühling steht vor der Tür, da beginnt die Paarungszeit der Bagger. Schon ein kleines Rudel Bagger kann in der Brunft beträchtlichen Flurschaden anrichten:

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Spurwechsel

Für alle, die es noch nicht selbst gemerkt haben: heute ist Tag des überraschenden Spurwechsels. Ich habe auf der BAB81 jedenfalls gründlich meine Bremsscheiben entrostet. Ein trans-o-flex-Sprinter war wohl etwas überraschter und lag bei Villingen-Schwenningen auf der anderen Seite der Leitplanken im Schnee als ich vorbeikam.

Damit bin ich jetzt auch wieder im Geflügelpest-Sperrbezirk:

tauben.gif

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…in Stuttgart froh, daß Du da warst.

Element of Crime in Stuttgart. Mit der dritten Karte, die für Voithen gedacht war, begleitet uns eine Kollegin, für die die Musik noch neu ist — man soll ja immer etwas neues ausprobieren. Die übrige Karte wären wir aber auch anderweitig losgeworden: das „Longhorn“ war ausverkauft und voll, wir wurden mindestens zehnmal angesprochen „Habt Ihr noch eine Karte übrig?“.

Leider steckte ich in der letzten Woche so sehr in Arbyte, daß ich es auch nicht mehr geschafft habe, mit den anderen Mitgliedern der Mailingliste Kontakt aufzunehmen, so daß man sich eventuell hätte treffen können. Vielleicht nächstes mal.

Das „Longhorn“ kommt mir nur ein wenig größer vor als die Muffathalle, in der ich EoC bisher am häufigsten gesehen habe (aber jetzt wohne ich nun einmal in Stuttgart und nicht mehr in München), im Vergleich zur Größe der Stadt ist das aber wohl schon aufsehenerregend. Die familiäre Athmosphäre von früher, die viele — auch in der Mailingliste — vermissen, kommt so natürlich nicht auf. Aber ich glaube nicht, daß das für alle Zeiten verloren ist: im Musikzelt auf dem Tollwood im vorletzten Jahr war’s z.B. sehr entspannt.

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Sehr pünktlich startet die Vorband „Home of the lame“, die kommt „aus Hamburg, Bremen, so die Ecke“, sieht aus wie aus den 70ern übriggeblieben und spielt soliden Rock. Ob der knacksende Gitarrenverstärker oder die Hitze in der Halle schuld ist weiß ich nicht, aber leider verirrt man sich auf der verzweifelten Suche nach dem richtigen Akkord. Trotzdem mal merken — vielleicht lohnen sich Studioaufnahmen.

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Für Element of Crime selbst ist die Anlage besser abgemischt. Sven Regener ist auch klar zu verstehen (Okok, vielleicht liegt’s daran, daß ich die Texte ohnehin kenne). Das schwäbsiche Publikum zeigt etwas weniger temperamentvoll seine Begeisterung als ich das aus München gewohnt bin. Daran muß ich mich wohl erst noch gewöhnen…

Jakob Ilja ist wieder da und wirklich gut in Form. Vor allem bei den älteren Stücken, bei denen er den musikalischen Part eines ganzen Orchesters übernehmen muß, glänzt die Gitarre (das beschränkt sich aber nicht auf alte Stücke — im Nagelneuen „Wenn der Winter kommt“ muß er die Mandolinen ersetzen).

Die Verwendung des Ausrufs „Romantik!“ unter gleichzeitigem Hochreißen der Arme ist irgendwie hängen geblieben. Nach „Finger weg von meiner Paranoia“ ertönt auch „Paranoia!“ als Schlachtruf — das finde ich eigentlich noch besser.

Eine Setlist? Nein, sowas habe ich nicht gemacht. Ich will das Konzert schließlich ansehen/-hören und nicht aufschreiben. Was wurde also gespielt? Insgesamt war es ein typisches Tourkonzert für eine CD — dadurch relativ viele neue Lieder (auch die neue B-Seite „Alle Türen weit offen“), weniger alte Lieder und sehr wenig ganz Altes (immerhin: „Welcome to the world“) . Wenn mir nicht eins entwischt ist, dann war von der „Damals hinterm Mond“ gar kein Lied dabei — schade, denn dort ist mein Lieblingslied drauf.

Trotz des lauwarmen Jubels ist die Zahl der Zugaben nicht geringer als üblich. Auch dabei: eine Coverversion von „Across the Universe“ mit extra viel „Nothing’s gonna change my world“. In diesem Sinne auch die Verabschiedung: „…macht kein Scheiß“.

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