Dienstag, 5. Januar 2016
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Zwotausendfuffzehn

, 16:22

Letztes Jahr musste ich mal wieder feststellen: wenn ich mir zu viele Sachen auf einmal vornehme, dann schaffe ich irgendwann gar keine davon mehr. Statt wenigstens Punkt 1 der ToDo-Liste anzugehen kann ich irgendwann abends nur noch auf dem Sofa rumhängen, wodurch sich der Stapel immer weiter auftürmt. Das zieht sich dann auch als Thema durch alle untenstehenden Fragen und es sorgt auch für das Fehlen einiger Blogartikel, auf die ich mich jetzt gern beziehen würde. Aber jetzt erstmal der übliche Fragebogen:

(Nichtzutreffendes gestrichen, Versionen 2008200920102011201220132014)

1. Zugenommen oder abgenommen?

Da Sport zu den Dingen gehörte, zu denen ich mich irgendwann nicht mehr aufraffen konnte (siehe 6.), schließe ich das Jahr mit einem Höchststand seit 2013.

Withings 2013 bis 2015

2. Haare länger oder kürzer?

Wie immer im Wechsel, im Moment sollte ich langsam mal wieder zum Friseur gehen.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Oh, das wollte ich ja letztes Jahr schon überprüfen lassen (schreibt an seiner ToDo-Liste rum).

4. Mehr Kohle oder weniger?

Ungefähr gleich.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Auch etwa gleich.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Weniger. Aus den oben angegebenen Gründen. Ich hatte mir ja vorgenommen, 2000 km auf dem unbeweglichen Fahrrad zu fahren, und das war auch gut losgegangen. Dann stagnierte aber alles und kam im November ganz zum erliegen:

Trainingsversagen

Auch zu Fuß gegangen bin ich gefühlt weniger als 2014. Ganz genau kann ich das nicht sagen, denn die vom Fitbit aufgezeichneten 2 225 678 Schritte (2013: 2 931 218) enthalten eine Messlücke von fast zwei Monaten.

7. Der hirnrissigste Plan?

Alle. Also, die Summe der Pläne.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

9. Der beste Sex?

Man lernt immer noch dazu.

10. Die teuerste Anschaffung?

Nachdem rund um den letzten Jahreswechsel alles kaputtging, kam der Spitzenreiter des Jahres schon ganz am Anfang: neue Waschmaschine. Im Rest des Jahres gab es keine großen Anschaffungen mehr, wahrscheinlich war da die Pebble Smartwatch schon der teuerste Gegenstand. Die Reise zur re:publica war noch etwas teurer.

11. Das leckerste Essen?

Letztes Jahr habe ich mich eigentlich ganz besonders mit Alltagsessen beschäftigt.

12. Das beeindruckendste Buch?

The Martian war sehr unterhaltsam. Beeindruckend ist eher, dass ich überhaupt dazu gekommen bin, ein paar Bücher fertigzulesen.

13. Der ergreifendste Film?

Auf der 3. No-Spy-Konferenz konnten wir Citizenfour zeigen. Wer den Film noch nicht gesehen hat: unbedingt ansehen.

14. Die beste CD?

Wie letztes Jahr hier eher der Blick auf das, was ich angehört habe:

last.fm Jahrescharts

15. Das schönste Konzert?

Das ist einfach, denn ich war 2015 nur bei einem richtigen Konzert, und das war Kraftwerk in der Liederhalle Stuttgart. Hat sich gelohnt, Kraftwerk musste ich mal live gesehen haben.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

mir selbst hinterherlaufen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

18. Vorherrschendes Gefühl 2014?

So viele Ideen, so wenig Zeit.

19. 2014 zum ersten Mal getan?

Einen Arbeitsvertrag gekündigt. Ich hatte zwar in der Vergangenheit auch schonmal den Arbeitgeber gewechselt, aber die Ursachen waren Insolvenz (einmal) oder Neuorganisation der Firmenstruktur (zweimal).

20. 2014 nach langer Zeit wieder getan?

Mit dem ÖPNV zur Arbeit gefahren. Geht eigentlich ganz gut. Näheres dazu später.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

27. 2014 war mit einem Wort …?

Zu viel von allem.

Freitag, 25. Dezember 2015
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Die große Abrechnung folgt an Weihnachten

, 23:47

(Abrechnung auf dem 321 Blog!):

Liebe Mitstreiter/innen, wir haben es wieder hinter uns gebracht. Der Graph hat sich weit aufgespreizt, und das Blog hatte 74 neue Beiträge. Das ist doch schonmal was. Wir werfen einen Blick zurück und einen auf die Regeln:

Ihr bloggt in den folgenden 10 Wochen immer mal wieder über Eure Fortschritte. Mindestens 7 Blogposts sollten zusammenkommen, und die sollten nicht alle im Endspurt geschrieben werden (höchstens 20 Tage Abstand zwischen zwei Blogposts).

Ok, wer hat sich da wie geschlagen?

Truhe: 11 Artikel
Stefan Sommer: 10 Artikel
Oliver Gassner: 10 Artikel
Nicole: 8 Artikel
Martina: 7 Artikel
Gerd-Holger Kolde: 7 Artikel
Hubert Mayer: 6 Artikel
Thomas Renger: 5 Artikel
Jörg Walter: 5 Artikel
Heinz W. Warnemann: 2 Artikel
Thomas Jungbluth: 1 Artikel
(alle anderen: kein Artikel)

Bei den sechs Kandidat/innen mit genügend Artikeln sind auch keine zu großen Lücken zu finden. Werfen wir also einen Blick auf Gewinne und Verluste:

rauf und runter

Von den oben noch qualifizierten Leuten führt Truhe deutlich mit 9,24% Gewichtsverlust (gefolgt von Stefan Sommer mit immer noch beeindruckenden 4,89%).

Truhe hat also gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 24. Dezember 2015
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Weihnachten

, 14:26

Weihnachtsruhe. Hier im Blog passiert gerade nicht viel; ich blicke auf den Baum und esse Stollen und Plätzchen.

Krippe

Allen Lesern frohe Weihnachten — oder was immer Ihr an diesen freien Tagen feiert.

Sonntag, 13. Dezember 2015
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12 von 12 im Dezember 2015

, 01:07

Erst als ich mich nach dem Wochenendeinkauf kurz zur Entspannung mit Buch und Telefon hingelegt hatte, ist mir eingefallen, dass ja der 12. und damit der Tag für #12von12 ist.

Eigentlich wollte ich die Sache damit schon ad Acta legen, aber dann antwortete @CptPudding:

Ist doch noch frisch der Tag.

… und hatte damit eigentlich auch recht.

Hätte ich früher angefangen, hätte ich Euch das Frühstück und den Adventskalender zeigen können und ich hätte Euch zum Supermarkt mitnehmen können.

Aber auch so ist noch genug passiert: wir haben Plätzchen gebacken und einen Film angesehen, es gab Abendessen, ich habe den Kindern vorgelesen, und danach haben wir uns einen gemütlichen Abend vorm Fernseher gemacht während der Computer Updates installiert hat.

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Die Softwareupdates waren dann auch die Ursache dafür, dass dieser Blogartikel nicht mehr wie vorgesehen am 12. Dezember erschienen ist.

Mittwoch, 9. Dezember 2015
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Pointenlos

, 23:17

Ich habe mal wieder ein Projekt vorzustellen: es handelt sich um ein im Moment noch leeres Gemeinschaftsblog für unvollendete Blogtexte, und es heißt Pointenlos.

Das ganze basiert auf einer Idee von Patricia Cammarata (aka Nuf):

@dasnuf: Mein Zweitblog soll heißen: 1.000 angefangene Blogtexte

Ich war gleich begeistert und habe die Domain registriert und eine Dummyseite angelegt. Und jetzt liegt das Blog schon seit August 2014 unbenutzt rum.

Eigentlich hätte ich das auch genau so als Kunstprojekt liegen lassen können; dass ein Blog für nicht fertiggestellte Texte selbst niemals fertiggestellt wird, hätte schleißlich perfekt zum Thema gepasst. Beim Treffen der Iron Blogger letzte Woche kam das Thema aber mal wieder auf, und drum möchte ich das Blog jetzt gerne reaktivieren.

Wer also einen angefangenen Blogtext hat, der einfach nicht fertig werden will, und der vielleicht noch dazu die Arbeit an anderen Texten blockiert, kann gerne einen Autorenzugang bekommen. Texte dürfen in jedem Stadium der Entstehung veröffentlicht werden, Einreichungen per Mail nehme ich auch an. Ich werde noch einen Hinweis installieren, dass Texte und Bilder soweit nicht anders angegeben unter CC-BY-Lizenz stehen — gebt das also bitte anders an, wenn es für Eure Werke nicht gilt.

Und wo ich gerade dabei bin: nebenan steht auch noch ein Gemeinschaftsblog für schlechte Gedichte, für das fast alles gerade geschriebene genauso gilt.

Mittwoch, 2. Dezember 2015
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Mit den Iron Bloggern im Ciba Mato

, 22:59

Endlich haben sich die Iron Blogger Stuttgart mal wieder getroffen. Diesmal im Ciba Mato. Das ist eine ziemlich schummrige Bar/Lounge mit entspannter Musik, gemütlichen Kissen und ellenlanger Wein- und Cocktailkarte.

Im Ciba Mato

Aber auch mit erstaunlich leckerem Essen. Andere Blogger/innen hatten asiatische Suppen, spektakuläres Steak und sogar eine ziemlich gut aussehende Currywurst, ich selbst hatte ein Chicken Tikka Masala (wegen der Lichtstimmung schwer zu instagrammen), und es war sehr gut. Da kurzfristig noch einige Leute ihre Teilnahme abgesagt hatten, konnten wir uns das dort auch leisten, denn billig ist es nicht gerade ;-). Trotzdem würde ich unbedingt empfehlen, da auch mal hinzugehen.

Alles zusammen war es ein toller Abend, und die iblog0711-Kasse ist jetzt leer.

Dienstag, 17. November 2015
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Von wegen

, 23:35

(Keine Trendwende auf dem 321 Blog!):

Nichts ist mit Trendwende. Der Barcampfluch trifft mich wieder voll, auch wenn unsere Konferenz nicht der reinen Lehre entspricht und sich deshalb auch nicht (mehr) Barcamp nennt, löst das nicht das Problem, ein Wochenende mit viel zu viel gutem Essen und gleichzeitig Hektik und Leuten zum Quatschen auf engstem Raum verbracht zu haben. Die Quittung folgt sofort:

150,7 kg

Naja, irgendjemand muss die Duellgewinne ja auch bezahlen.

(es folgt: Sport)

Mittwoch, 11. November 2015
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Es wird wieder Konferenz

, 09:57

No-Spy LogoAm nächsten Wochenende (also vom 13. November 2015 abends bis zum 15. November 2015) findet wieder die No-Spy-Konferenz statt. Bei allen Themen rund um die Netzpolitik läuft es ja im Moment hier in Europa nicht besonders rund. Eigentlich verzeichnet das freie Internet einen Rückschlag nach dem anderen, es gibt also genug Gesprächsbedarf. Kommt also alle und diskutiert mit uns!

Da wir uns sowieso nicht ganz an das Barcamp-Format halten, haben wir auch schon ein paar spannende Vorträge vorausgeplant, die ich hier ankündigen kann:

  • Niels Mache, Struktur AG
    Post-Quanten-Crypto
  • Stefan Leibfarth, CCCS
    Darknets
  • Moritz Tremmel, MTMedia
    You’ll never walk alone: Sicher und anonym kommunizieren mit Smartphones
  • Michael Schommer, No-Spy e.V.
    Morlocks oder Eloi
  • Robert, Save Your Privacy e.V
    DIY SYP
  • Peter Welchering, Journalist
    Die politische Rechte, die Sicherheitsbehörden und die Überwachung
  • Esther, No-Spy e.V.
    Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt – Zwischen dystopischen Elfchen und utopischen Baumkrokodilen
  • Andreas Niederländer, IKU
    Die Meta-Lüge: „Es sind doch *nur* Metadaten“ – Wieviel Metadaten wirklich über uns verraten

Los geht’s am Freitagabend, und wir sind wieder im Literaturhaus Stuttgart (Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart).

Dienstag, 3. November 2015
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Eine Trendwende?

, 23:13

(vom 321 Blog!):

Das sieht ja schon etwas besser aus:

148,2 kg

Jetzt heißt es auf der Spur bleiben.

Samstag, 31. Oktober 2015
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Von fitbit zu Misfit und wieder zurück

, 23:38

(Trackinggeschichten zuerst auf 321 Blog!):

Nach etwas weniger als zwei Jahren hatte das fitbit flex den Geist aufgegeben: es funktionierte zwar noch, ging aber nach ein paar Stunden bis einem Tag einfach aus. Schloss ich es dann für wenige Sekunden ans Ladegerät an, lief es wieder ein paar Stunden und dann ging es wieder aus, und dann … Das ganze war völlig unabhängig vom Ladezustand des Akkus. Der fitbit-Support, der bei meinem ersten Problem so toll geholfen hatte, hat sich zu diesem Problem überhaupt nicht richtig zurückgemeldet sondern nur nach ein paar Tagen das Ticket geschlossen (WTF?), drum landete das fitbit in der Schublade.

Stattdessen benutzte ich meine Uhr. Die Pebble Time enthält nämlich auch einen Beschleunigungssensor und bringt zwar von sich aus kein Aktivitätstracking mit, erlaubt es aber Drittanbietern, das als App zu implementieren, die dann auf der Uhr läuft.

Mit der geliehenen Pebble hatte ich schonmal ein paar Tage getestet, ob die Uhr mit der Misfit-App nicht diese Funktion komplett übernehmen könnte. Doch während die Schlaferfassung auch damit schon toll funktionierte, fiel die Schritterkennung leider auf Tippen rein, was an Arbeitstagen “interessante” Laufstrecken erzeugte. Entweder mit der Pebble Time oder mit einer neueren Version von Misfit war das Problem aber inzwischen verschwunden, und so ließ ich meine Schritte ab August von einem Programm zählen, das auf meiner Uhr lief. Das hatte durchaus seine Vorteile, denn die Uhr hat natürlich ein Vollständiges Display, auf dem die aktuelle Tagesleistung jederzeit angezeigt werden kann und zusätzlich auch noch einige Statistiken.

Aktivität Aktivität (Woche) Schlaf Schlaf (Woche)

Aber es hatte auch so seine Probleme.

Die fitbit-App für iOS ist zum Beispiel viel hübscher als die von Misfit, zeigt nützlichere Aufbereitungen der Daten und lässt sich viel einfacher mit anderen Diensten verbinden (dafür unterstützt die misfit-App Apples zentrale “Health”-Datenbank, was fitbit bisher nicht tut).

Das wäre aber alles nur halb so schlimm gewesen, hätte es nicht auch regelmäßig Synchronisationsprobleme gegeben. Auch wenn die Uhr Bewegung und Schlaf ordentlich aufgezeichnet hatte, schafften es die Daten manchmal einfach nicht zu misfit und auf das Telefon.

Lücke im Lebenslauf

Ich bin zum Beispiel eben nicht, wie es auf diesen Bildern scheint, am Montag um 18:00 ins Koma gefallen und habe mich 23 Stunden lang nicht bewegt.

So konnte es nicht weitergehen, und deshalb habe ich mir jetzt wieder ein Fitbit flex organisiert (den Tracker meiner Frau, die den sowieso nur herumliegen lässt) und überlege sogar, auf ein aktuelleres Modell mit Herzfrequenzaufzeichnung zu wechseln.

Dienstag, 20. Oktober 2015
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So schon mal nicht

, 21:40

(Kopie, Original auf 321 Blog!):

150,8 kg

Was soll das denn? Beim Abnehmen hilft Schwung holen doch gar nichts. Jetzt ist dringend mehr Disziplin angesagt.

Samstag, 17. Oktober 2015
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Die zwei Wochen mit dem Jobwechsel

, 23:41

Huch! Schon ist die Woche nach der zweiten Woche fast wieder vorbei, es wird also wieder allerhöchste Zeit für den Zweiwochenrückblick. Das Blog hier kann sich jedenfalls nicht beschweren, denn in der Zwischenzeit sind doch einige andere Artikel erschienen. Aber zurück zu Woche 40 und 41, denn diesmal habe ich echt was zu berichten.

Woche 40

Ich habe mich abwerben lassen. Der eine oder die andere hat es vielleicht schon auf Xing gelesen oder sonstwie mitbekommen: statt ein „Consultant“ bei einem Systemhaus zu sein, der von seinem Arbeitgeber mal hierhin und mal dorthin geschickt werden könnte, bin ich jetzt fest bei einem großen Automobilkonzern.

Das ist auch der Hauptgrund für den Wechsel, denn obwohl ich in letzter Zeit mit meinen Aufträgen immer Glück hatte, war ich auch schonmal plötzlich ein Dreivierteljahr in Konstanz ohne vorher gefragt zu werden. So mit Familie mit zwei Kindern habe ich keine Lust mehr drauf, für längere Zeit die Wochen irgendwo im Hotel zu verbringen.

Außerdem: eigentlich macht mir das, was ich gerade mache, Spaß, und das wollte ich gern weitermachen. Als der bisherige Kunde und jetzt neue Arbeitgeber dann einen Abwerbeversuch startete, war ich nicht abgeneigt. Dabei bin ich eigentlich eine sehr treue Seele. In der vorherigen Anstellung war ich (wenn auch mit wechselnden Namen der Firma) seit mehr als 11 Jahren. Eigentlich ziemlich genau so lang wie dieses Blog existiert.

Um den alten Arbeitgeber mit leerem Überstundenkonto zu verlassen, hatte ich am Anfang der Woche (so wie in der Woche davor) noch Zwangsurlaub, und dann musste ich nur am Mittwoch noch einmal ins Büro und alle Sachen abgeben. „Sachen“ beinhaltete auch das Auto, denn das war ja ein Dienstwagen. Deshalb bin ich am Dienstag noch einmal nach Grafing gefahren und habe ein paar sperrige Gegenstände (Kinderfahrrad, Tonbandgerät) nach Stuttgart geholt.

Am Donnerstag war dann der erste Arbeitstag mit neuem Arbeitgeber. Da ich in genau dem Team aber schon seit mehr als drei Jahren ständig arbeite, fühlte sich das erstmal nicht erheblich anders an als aus dem Urlaub zurückzukommen.

Am Sonntag gab es dann eine weitere Jobübergabe: da ja auch Kind.zwei inzwischen nicht mehr in den Kindergarten geht, haben wir zum letzten mal bei der Organisation der zweimal jährlich stattfindenden Kleiderbasars geholfen. Wir mussten also die dringend verbleibenden Mitgliedern des Elternbeirats die Bedienung der Großküche (insbesondere Kaffee- und Spülmaschine) erklären, damit die damit in Zukunft alleine klarkommen.

Kaffeemaschine Spülmaschine

Woche 41

Die folgende Arbeitswoche war ich dann doch damit beschäftigt, alle zur täglichen Arbeit notwendigen Rechte (z.B. durch Türen gehen, auf Ticketsystem, Code-Repository, … zugreifen) Stück für Stück wieder zusammenzusammeln. Ein Teil war über den Wechsel von Arbeitnehmerüberlassung in Festanstellung hinweg erhalten geblieben, einen anderen Teil hatte ich verloren — und das ohne dass ich hinter der Aufteilung in diese beiden Kategorien Plan oder System erkennen könnte.

Am Wochenende stießen wir dann beim Einkaufen überraschend auf Bürgerbeteiligung: der nahegelegene Bismarckplatz soll umgestaltet werden, und wir stolperten eher zufällig in einen öffentlichen Planungsworkshop. Das war dann echt interessant, und ich bin ganz begeistert davon, wie solche Vorhaben hier angegangen werden.

Bürgerbeteiligung in Stuttgart West

Wie viel von den Bürgerwünschen dann am Schluss tatsächlich umgesetzt werden, das muss natürlich erst abgewartet werden.

Freitag, 16. Oktober 2015
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Tom Pappalardo: Cartooning vs. Technology

How Steve Jobs Ruined Comics

As interfaces with technology continue to become smaller, thinner, less obtrusive, less noticeable, and less identifiable visually, creative artists will have to continue to adapt and improve their visual communication skills. Some day soon even the small electronic devices will disappear, and this tyranny of the black rectangle will come to an end, leaving visual storytellers in an even more challenging environment: A world of people laughing, talking, and staring off into the middle distance as their neural implants amuse, entertain, and sell them things.

Eselsohren im Web via Pinboard

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Dienstag, 13. Oktober 2015
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12 von 12 im Oktober 2015

, 21:38

Gestern habe ich das erste mal bei 12 von 12 mitgemacht. Das ist eine schon länger existierende Blogaktion, bei der Leute immer an einem 12. des Monats ihren Tag in 12 Bildern dokumentieren. Das Vorgehen hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Open in Public Day, an dem ich auch schon einmal teilgenommen habe (und wer die Bilderserien vergleicht, wird auch feststellen, dass manche Aspekte meines Tags sehr ähnlich aussehen wie vor zweieinhalb Jahren).

Der Tag, den es gestern zufällig traf, unterschied sich von üblichen Alltagen in einem wesentlichen Punkt: statt abends für die Familie zu kochen, war ich noch einmal weg beim monatlichen Meeting der Freifunker.

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… im Büro musste ich ein paar Stunden unfotografiert lassen. Das wäre irgendwie zu langweilig geworden …

7 von 12 8 von 12

Abends im shackspace:

9 von 12 10 von 12

11 von 12 12 von 12

Caro führt in ihrem Artikel auch eine Liste der teilnehmenden Blogs (über 250!).

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Wieder ran an den Speck

, 20:59

(Duellstart auf dem 321 Blog!):

Ok, 5 € in die Worstpielkasse aber SCNR.

Da sind wir wieder und starten ins nächste Duell. Diesmal in der traditionellen Länge von 10 Wochen. Das ist für mich auch dringend nötig, denn im letzten Duell war ich irgendwie nicht so erfolgreich:

Mein Sommerduell: nicht so toll.

(Ich habe hier mal eine Trendlinie einzeichnen lassen — und hätte ich nicht kurz vor Schluss durch eine Magen-Darm-Infektion ein paar Kilo wieder verloren, dann hätte das noch schlimmer ausgesehen.)

Warum ging das so? Keine Ahnung, irgendwie habe ich mir im letzten halben Jahr zu viele Sachen auf einmal vorgenommen, und da haben dann alle Sachen drunter gelitten, auch die Ess- und Sportdisziplin. Das Bloggen im 321Blog! habe ich dann auch gleich bleiben gelassen.

Seit dem Duellende ist es eigentlich nicht viel besser verlaufen, und jetzt habe ich mich wegen einer latenten Erkältung mit pfeifender Lunge schon seit Wochen nicht mehr auf mein Sportgerät gesetzt. Da ist doch jetzt ein guter Zeitpunkt, um wieder damit anzufangen.

Ich steige also ein mit:

149,7 kg

Donnerstag, 8. Oktober 2015
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Wie klingt Dein Tag? II

, 22:04

Ok, der Jörn Schaar scheint das jetzt jeden Monat zu machen; die Klänge des Tages aufnehmen und präsentieren. Da bin ich wie letztes mal dabei.

Heute hören wir:

  • Einsteigen in die Stadtbahn U2 am Bahnhof Schwab-/Bebelstraße.
  • Fahrt in der Stadtbahn U12 über die Weinsteige.
  • Gemurmel im Meeting.
  • Den nervigen Lüfter des Labornetzteils gegenüber von meinem Arbeitsplatz.
  • Wie ich nach dem Müllrunterbringen mit dem Aufzug wieder in den dritten Stock fahre.
  • Den Kühlschrank, für den ich heute eine neue Lampe besorgen musste.
  • Wie ich den Kindern vorlese (was von Janosch).

Und beim nächsten mal schaffe es vielleicht auch noch, Intro und Outro dranzuschneiden.

Montag, 5. Oktober 2015
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Jetzt einsteigen für die nächste Runde

, 22:07

(Duelliert wird auf 321 Blog!):

Für einige war das 321 Blog!-Sommerduell ja sehr erfolgreich, für andere … weniger. Deshalb ist wie üblich nach dem Duell schon vor dem Duell.

Diesmal ist es wieder das traditionelle Weihnachtsduell. Wir haben den Dienstag als Wiegetag ausgeguckt und starten in der kommenden Woche. Start ist also am 13.10.2015, Ende am 22.12.2015. Das sind 10 Wochen, folglich muss jede/r Teilnehmer/in 11mal auf die Waage und 7 Blogposts schreiben. Gewonnen hat wie üblich, wer den höchsten Prozentsatz des Startgewichts verloren hat (ich glaub, den Satz habe ich schon öfter geschrieben), und der Wetteinsatz beträgt wie üblich 10 € von jeder/m.

Wer noch mitmachen möchte, melde sich direkt hier in den Kommentaren oder direkt per Mail bei mir, das weitere schicke ich dann rum.

Mittwoch, 30. September 2015
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Zwei Wochen mit Einschulung und Amtsschimmel

, 23:25

Woche 38

Am Ende einer ganz normalen Arbeitswoche folgte am Samstag die Einschulung von Kind.zwei. Die Großeltern waren am Freitag schon angereist (ich hatte Zwiebelkuchen gemacht, und wir hatten einen gemütlichen Abend), und so konnten wir alle zusammen das ganze Programm mitnehmen. Das begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, der wirklich alle Schulanfänger mit Gleichnissen auf hoher Abstraktionsebene zu Tode zu langweilen versuchte und ging dann weiter zu einer Feierstunde im Saal des Bürgerzentrums (schon viel besser: mit Schulchor).

Schulchor

Von dort aus ging es mit den Lehrerinnen (verwirrend: eine Frau Schwarz für die 1a und eine Frau Schwarz für die 1b) in die eigentliche Schule, wo die Kinder eine Unterrichtsstunde bekamen, während die Verwandten in den Gängen warten mussten (es gab aber Kaffee). Danach gab’s Fotomöglichkeiten, und schon war alles vorbei. Der eigentliche Schulalltag begann dann erst am darauffolgenden Montag.

Schulkind mit Schultüte

Wir haben jetzt gar kein Kindergartenkind mehr. Kind.zwei war mächtig stolz, und bisher gefällt es ihm in der Schule auch sehr gut.

Woche 39

In der zweiten Woche hatte ich Zwangsurlaub, weil ich mein Überstundenkonto abbauen musste. Das war die Gelegenheit, viele Dinge in der ToDo-Liste endlich mal abzuhaken. Ich habe zum Beispiel meinen neuen Personalausweis abgeholt, und der sieht im Vergleich zum alten echt hübscher aus:

nPA

Und ich habe mir ein VVS-Abo bestellt — ein Jahresticket+, mit dem ich nach 19:00 die ganze Familie mitnehmen und am Wochenende sogar das ganze Streckennetz nutzen kann. Die Webseite drängte mich geradezu, den Verbundpass und das Abo „online“ zu bestellen, also ließ ich mich breitschlagen. Per Mail erreichte mich schon kurze Zeit später die Bestätigung:

wir bedanken uns für Ihren Online-Abschluss und haben Ihr Abonnement unter der Vertragsnummer: 12345678 und der Verbundpassnummer: 47110815 aufgenommen.

Die Zusendung Ihrer Wertmarke erfolgt erstmals rechtzeitig vor dem 01.11.2015. Der Betrag wird erstmals am 01.11.2015 von Ihrem Konto abgebucht.

Wie jetzt, November? Ich ging also doch nochmal zum Schalter im Hauptbahnhof, und tatsächlich: die Onlinebestellung geht ab dem 15. immer nur noch für den übernächsten Monat, denn in der Mitte des Monats gibt es irgendeinen Abschluss. So musste ich nur für den Oktober noch eine einzelne Monatskarte kaufen (mit weniger Möglichkeiten und dafür teurer).

Ersatz-Verbundpass

Am Wochenende war dann noch das Barcamp Stuttgart, aber zu dem habe ich schon da ausführlicher geschrieben.

Dienstag, 29. September 2015
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#bcs8

, 23:40

Letztes Wochenende fand das Barcamp Stuttgart statt. Schon das achte (bei sieben davon war ich auch), und zum zweiten mal im Hospitalhof, der genau wie letztes Jahr eine wunderbare Location war.

Samstag

Der erste Barcamptag kollidierte diesmal mit meinem Geburtstag. Das war eigentlich ganz toll, denn so viele Gratulanten und ein so großes Ständchen habe ich noch nie bekommen — und einen Kuchen gab es auch noch. Nur alle Leute, die mich von anderswo vergeblich zum Zwecke der Gratulation zu erreichen versuchten, und auch die, auf deren Glückwünsche per Twitter, Xing, Facebook oder Mail ich nicht geantwortet habe, muss ich um Verzeihung bitten.

  • In der ersten Session hat einer der Leute vom OK Lab gezeigt, wie sie in Zukunft „crowdsourced“ die Luftqualität in Stuttgart messen wollen. Das ist ein lustiges Bastelprojekt mit Sensoren aus Klimaanlagenersatzteilen und einem schönen Backend zur Datensammlung (später auch noch: Visualisierung). Näheres erscheint in Kürze auf luftdaten.info, und jetzt will ich auch Feinstaub messen.
  • Dann erzählte der @bicyclist über seinen Weg in die Depression bis hin zum Suizidversuch und von da über die geschlossene Psychiatrie wieder hinaus. Das war hochinteressant und auch ein bisschen erschreckend, aber für meinen Geschmack lief die Diskussion etwas aus dem Ruder. Ich hätte gern noch mehr über die Therapie erfahren — aber das kann ich ja vielleicht noch, denn Uwe schreibt gerade ein Buch über seine Erfahrungen.
  • Danach war ich bei etwas, das sich Cross-Gender Flauschen nannte. Darunter konnte ich mir gar nichts vorstellen, aber es stellte sich heraus, dass damit solche Dinge wie Freundschaftsbänder knüpfen gemeint waren (und es stellte sich außerdem heraus, dass ich dafür total unbegabt) bin. Aber immerhin war ein Einhorn anwesend.
  • Anschließend berichtete @Fripi über Alternative Beziehungsformen (wie z.B. „offene Beziehungen“ und Polyamorie). Nicht so grundlegend und theoretisch wie ich gehofft hatte, sondern er erzählte vielmehr seinen eigenen Werdegang. Die entstehenden Diskussionen waren aber trotzdem hochinteressant.
  • Und dann habe ich in die Einführung ins Geocaching mit Jens Ratzel hineingeschaut. Da habe ich zwar nicht viel neues gehört, aber es war auch mal schön, ein paar andere Leute zu treffen, die schon nach den gleichen Dosen und Kästchen gesucht haben wie ich.
  • Mit Oliver Gassner zusammen habe ich dann vor dem Abendessen noch selbst über die Möglichkeiten erzählt, wie sich Blogger mit Hilfe von Aggregatoren und Gemeinschaftsblogs vernetzen können. Ich hoffe, dass das dem einen oder anderen der Runde weitergeholfen hat.
  • Nach dem Abendessen trafen wir uns zum traditionellen Werwolfspiel.
    Werwölfe!
    Dort nahm vor allem die letzte Runde epische Ausmaße an: allein der letzte Standoff, als nur noch Jan Theofel, Oliver Gassner und ich übrig waren, verwandelte sich in einen dreiviertelstündigen Nervenkrieg. Und plötzlich war es kurz nach halb zwei. (es gibt ein Video der letzten halben Stunde, das @Padawach aufgenommen hat, und ich muss mir das auch noch irgendwie besorgen…)

Sonntag

Am zweiten Tag rächte sich mal wieder, dass ich am ersten Tag jeden Sessionslot ausgenutzt hatte (vielleicht kam auch noch Schlafmangel dazu), und ich konnte mich nur zu drei Veranstaltungen durchringen.

  • Die erste davon, war eine Einführung in Python, gehalten von @michsc. Ich programmiere zwar schon länger hin und wieder was in Python und hatte mir deshalb ein paar grundlegende Dinge über die Sprache erhofft. So tief ging es dann leider nicht, aber wir haben schon ein paar interessante Sachen live ausprobiert (z.B. Variablenüberdeckung und Gültigkeitsbereiche).
  • Danach hatte ich die Chance, eine Runde Exploding Kittens zu spielen. Was ein  Riesenspaß.
  • Und schließlich hatten wir noch eine angeregte politische Diskussion, angezettelt von NoSpy-Kollegen @musevg durch den schönen dystopischen Titel „66% Idioten, gekochte Frösche und kalter Bürgerkrieg“.

Alles in allem war das mal wieder eine gelungene Veranstaltung, und so gab es in der Abschlusssession neben Lob nur ganz wenige Kritikpunkte, und alle waren sich dessen bewusst, auf ganz hohem Niveau zu jammern.

Die Kinderbetreuung zum Beispiel klappt seit Jahren hervorragend; die Kinder haben Riesenspaß und Eltern wie wir können entspannt am Barcamp teilnehmen.

Das Themenspektrum wird immer breiter, so dass ich mir diesmal ein ganz wenig techniklastiges Programm zusammenstellen konnte. (Natürlich habe ich auch wieder einige Themen verpasst, die mich durchaus interessiert hätten.)

Die WLAN-Versorgung, die letztes Jahr größere Probleme bereitet, wurde diesmal vom Freifunk Stuttgart übernommen (ich war am Rande auch dabei). Das war dadurch besser als letztes Jahr, aber so ganz zufrieden waren wir auch diesmal noch nicht, vor allem nicht im großen Saal. Aber es muss ja auch noch Raum für Verbesserung geben.

Und Dank gilt natürlich auch allen Sponsoren.

mehr…

Samstag, 26. September 2015
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Und einundvierzigstens…

, 08:15

41 Jahre alt

Wenigstens ist das eine Primzahl.

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