Montag, 30. November 2015
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13:34  So sieht das aus, wenn man die #Telekom ohne #Netzneutralität mal machen lässt (erstes Opfer: Kunden von #Hetzner): wiki.hetzner.de/index.php/Doub… #


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Montag, 8. September 2014
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00:16  RT @mrtoto: Is #Hetzner fighting a zombie invasion? How hard can it be to update the status page? #


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00:13  In Gunzenhausen läuten jetzt wahrscheinlich die Glocken und heulen die Sirenen. #Hetzner #down #


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00:06  Verbindung zu #Hetzner versandet irgendwo am Rand des RZ10. Sporadisch kommen Pakete durch. #


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00:00  RT @momorientes: Yay #Hetzner down via multiple peers for me :/ #


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Donnerstag, 6. Juni 2013
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17:50  Dann eben mal bei #hetzner ein neues Passwort setzen…  #


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Dienstag, 9. April 2013
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MES01: Wir klicken uns einen Server

, 08:08

Dieser Artikel gehört zur Serie Mein eigener Server.

Hardware wählen

Aus naheliegenden Gründen brauchen wir für die weiteren Kapitel einen Server. Die gibt es bei ganz vielen Hostern und mit sehr unterschiedlichen Leistungsdaten zu sehr unterschiedlichen Preisen zu mieten. Ich gebe hier immer nur Beispiele, Ihr könnt das alles auch anders machen oder woanders Mieten, und das wird dann meistens auch nicht besser oder schlechter sein.

Für unseren Zweck mieten wir mal bei Hetzner einen Virtuellen Server „vServer VQ 12„. Der stellt einen ganz guten Kompromiss aus Kosten und Leistung dar. Der Virtuelle Server ist so etwas wie ein Anteil an einem größeren Server. Wir bekommen 1 GB RAM und 40 GB Plattenplatz zugeteilt, das sollte erstmal reichen.

Für ein großes Blog oder viel Mail oder eine große Menge Dateiablage müssten wir entsprechend höher zielen. Ich persönlich habe z.B. einen „dedizierten“ Server, der einiges mehr leistet und mir allein zur Verfügung steht — benutze den aber auch mit mehreren Leuten und noch einigen Projekten.

Darüberhinaus gibt es noch die sogenannten Managed Server, bei denen der Dienstleister einige der hier beschriebenen Tätigkeiten übernimmt. Das ist aber mit Einschränkungen bei der Softwareinstallation verbunden, und außerdem will er dann auch Geld dafür. Schließlich ist es auch noch möglich, nur Platz in einem Serverschrank zu mieten und dort eigene Hardware hineinzustellen. All das ist nichts für uns.

Software wählen

Als Betriebssystem bestellen wir Debian Linux — Minimal und ohne Plesk, ihr sollt ja schließlich lernen, was da im Hintergrund passiert.

Bestellformular

Nach der Bestellung dauert es einige Zeit (bei virtuellen Servern nur wenige Minuten bis Stunden), dann kommt eine Mail:

Der Server ist fertig.

Die erste Verbindung

Um jetzt irgendwas mit dem Server machen zu können, brauchen ein Terminalprogramm und einen ssh-Client. ssh ist ein Protokoll, mit dem verschlüsselt Tastatureingaben zum Server hin und die Textausgabe zum Client zurück übertragen werden (mehr dazu später). Das klingt erst einmal nach reinem Befehle tippen, aber schon seit der Zeit der Textterminals gibt es auch ausgeklügelte Benutzerinterfaces, die darauf basieren. Das werden wir später noch sehen.

Die Macuser unter Euch müssen nichts installieren, für die Windowsbenutzer empfehle ich PuTTY.

Log geht’s, wir verbinden uns jetzt zum ersten mal zu unserer nagelneuen Außenstelle: auf dem Mac öffnet das Programm „Terminal“ und gebt ein ssh root@[die Adresse aus der Mail], unter Windows öffnet PuTTY und verbindet Euch zu der Adresse aus der Mail:

PuTTY-Startfenster

Jeder der ssh-Clients wird beim ersten Kontakt zum neuen Server eine Sicherheitsfrage nach dem „RSA-Fingerabdruck“ stellen. Im Moment haben wir keinen Grund anzunehmen, dass es sich nicht um den richtigen Server handelt, drum sagen wir einfach ja. Es passiert jetzt etwa folgendes (keine Sorge wenn das Passwort beim Tippen nicht zu sehen ist, auch nicht als ******, das gehört so):

Mac:~ dentaku$ ssh root@78.47.144.44
The authenticity of host '78.47.144.44 (78.47.144.44)' can't be established.
RSA key fingerprint is 6e:8a:dc:13:63:6c:03:8e:5a:45:cb:3e:13:99:36:f6.
Are you sure you want to continue connecting (yes/no)? yes
Warning: Permanently added '78.47.144.44' (RSA) to the list of known hosts.
root@78.47.144.44's password:
Linux Debian-60-squeeze-64-minimal 2.6.32-5-amd64 #1 SMP Mon Feb 25 00:26:11 UTC 2013 x86_64

The programs included with the Debian GNU/Linux system are free software;
the exact distribution terms for each program are described in the
individual files in /usr/share/doc/*/copyright.

Debian GNU/Linux comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY, to the extent
permitted by applicable law.
root@Debian-60-squeeze-64-minimal ~ #

So, jetzt seid Ihr auf einem Unix-System. Herzlich Willkommen! Ändert erstmal das Passwort durch Eingeben des Befehls passwd (mit der Return-Taste abschicken und den Anweisungen folgen, es sind wieder keine ****** für das Passwort zu sehen, gewöhnt Euch dran).

root@Debian-60-squeeze-64-minimal ~ # passwd
Enter new UNIX password:
Retype new UNIX password:
passwd: password updated successfully
root@Debian-60-squeeze-64-minimal ~ #

Im nächsten Kapitel folgt eine ausführliche Rundtour durch Unix bzw. Linux. Für heute verlassen wir den Server mit dem Befehl exit.

Mittwoch, 22. August 2012
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08:01  CPU0: Temperature above threshold, cpu clock throttled CPU4: Temperature above threshold, cpu clock throttled (ist wohl warm bei #hetzner )  #


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Montag, 6. Dezember 2010
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22:35  Schade: http://shxz.de/nowl #Wikileaks #Hetzner #


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Ein kurzer Spaß (und Zweifel über ein Kundenverhältnis)

, 22:21

Bisher war ich sehr zufriedener Hetznerkunde, aber jetzt kommen da gerade Zweifel auf; gerade in einer Zeit, in der Regierungen versuchen, das Netz mundtot zu machen ist es feige, sich auf eine nebulöse Auslegung schwammiger AGBs zurückzuziehen. Das haben schon Amazon und PayPal unrühmlich vorgemacht.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die WikiLeaks-Inhalte (insbesondere die Cablegate-Dokumente) nicht gegen deutsches Recht verstoßen, und dass sie unbedingt weiter verbreitet werden müssen. Deshalb hatte ich heute unter wikileaks.wazong.de einen Spiegelknoten angelegt. Leider untersagt Hetzner seinen Kunden genau dieses Verhalten, und ich kann nicht riskieren, dafür selbst mit all meinen eigenen Inhalten aus dem Netz zu fliegen (denn wer spiegelt schon mich?).

Andere Provider haben mehr Mut. Ich werde in Zukunft wohl eher einen von denen Empfehlen, und über einen eigenen Umzug denke ich auch mal verstärkt nach…

Mittwoch, 28. Oktober 2009
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Samstag, 11. Juli 2009
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Alles neu, alles schnell

, 19:32

5 Jahre, also mehrere Generationen oder eine halbe Ewigkeit war charon.wazong.de jetzt die Heimat dieser Webseite. Seit vorgestern nun läuft sie auf dem neuen Server; wieder bei Hetzner, wieder ein Rootserver, diesmal ein „EQ4“. Dass das neben mehr Platz (und der Möglichkeit, mehr Dinge auf einmal laufen zu lassen) auch der WordPress-Geschwindigkeit nutzt, das lässt sich sogar messen:

Testbeispiel: https://wazong.de/blog/2006/07/

  • charon: Laut Firebug: 98 (http-)Anfragen, 8.05s. — Laut WordPress: 76 (SQL-)queries. 1.463 seconds
  • nyx: Laut Firebug: 98 (http-)Anfragen, 4.1s — Laut WordPress: 76 (SQL-)queries. 0.342 seconds

Also: schneller surfen 🙂