Montag, 20. Mai 2013
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Lob des Selberhostens

, 11:47

Hoste das Einfachste! Für die,
Deren Zeit gekommen ist,
Ist es nie zu spät!
Hoste Diaspora, es genügt nicht, aber
Hoste es! Laß dich nicht verdrießen!
Fang an! Du mußt alles wissen!
Du mußt die Server übernehmen.

Hoste, Mann im Asyl!
Hoste, Mann im Gefängnis!
Hoste, Frau in der Küche!
Hoste, Sechzehnjährige!
Du mußt die Server übernehmen.
Suche Github auf, Obdachloser!
Verschaffe dir Adminzugang, Frierender!
Hungriger, greif nach der Shell: sie ist eine Waffe.
Du mußt die Server übernehmen.

Scheue dich nicht zu fragen, peer!
Laß dir nichts einreden,
Setz selber auf!
Was du nicht selber hostest,
Hast du nicht.
Prüfe die Checksumme
Du mußt sie ausrechnen.
Lege den Finger auf jeden Post,
Frage, wie kommt er hierher?
Du mußt die Server übernehmen.

(CC-BY-SA 3.0 DE Felix Neumann)

(hier zum gleichen Thema)

Sonntag, 19. Mai 2013
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IronBlogger Update: Bonn führt

, 23:25

Hier mal ein kurzer Zwischenstand meiner aktuellen Bemühungen um den Aufbau des IronBlogger-Netzwerks:

Nach 144 Mails und unzähligen Tweets existieren jetzt auf diesem Server die Webseiten und Mailinglisten für Bodensee, Bonn und Köln. Mit Karlsruhe, Bern und Rhein/Main bin ich gerade in unterschiedlichen Stufen des Startprozesses. Am weitesten ist eindeutig Köln Bonn: dort steht sogar schon die Teilnehmerliste, die Proberunde startet morgen, und auf der Mailingliste wird schon über’s Logo diskutiert. Da könnten sich die anderen ruhig ein wenig ranhalten…

Auf komplett eigener Infrastruktur haben sich währenddessen noch die IronBlogger Leipzig gegründet.

Jetzt frage ich mich nur noch: was ist eigentlich mit München?

Freitag, 17. Mai 2013
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This is how I blog

, 11:17

(via alle: Kiki, Nuf, ix, Johannes, Anke Gröner, Jens Scholz, Anne Schüssler, jawl, …)

Es geht endlich mal wieder ein großes Stöckchen um. Der Ursprung scheint bei Isabella Donnerhall zu liegen. Das Grundthema hatten wir zwar schon mal, aber der spezifische Fragenkatalog macht die Sache interessant:

Blogger-Typ:
Chaotischer Allesaufschreiber ohne roten Faden. Ich bewundere die ein wenig, die es schaffen, immer zu einem bestimmten Thema zu bloggen. Dies hier ist mein Zettelkasten und meine Gehirnerweiterung, da kann ich mich nicht beschränken.

Gerät­schaf­ten digi­tal:
Ein MacBook Pro, ein iPhone 4, ein iPad 1 und eine etwas in die Jahre gekommene KonicaMinolta-Digitalkamera. Näheres siehe Das Setup.

Gerät­schaf­ten ana­log:
Was ich nicht digital notiert habe, das existiert nicht. Dieser sogenannten echten Welt fehlt es nämlich gehörig an Funktionen zur Wiederauffindung der einmal aufgeschriebenen Sachen. Ganz abgesehen davon habe ich meine Schreibschrift schon in der Mittelstufe abgeschafft (nachdem ich sie selbst nicht mehr lesen konnte), und so machen meine analogen Dokumente sowieso nicht so viel her.

Ein paar klassische Fotoapparate habe ich noch … mit denen könnte ich eigentlich tatsächlich mal wieder was machen.

Arbeits­weise:

Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Recher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?
Dieses Blog läuft auf WordPress, und die meisten Texte schreibe ich auch direkt auf dessen Backend. Längere Texte schreibe ich häufig auf dem iA Writer vor, denn der synchronisiert so schön zwischen allen Geräten hin und her, dass ich bei plötzlich auftretenden Ideen auch auf dem Telefon schnell einen Absatz schreiben kann.

Für Bookmarks hatte ich früher mal delicious, jetzt habe ich pinboard und quote.fm. Was ich wo speichere ist auch für mich eher unvorhersehbar, aber nach Möglichkeit importiere ich alles hierher. Wenn es klappt. Zum Glück kann ich mir Dinge auch gut merken.

Wo sam­melst du deine Blogideen?
Ich fange Artikel in den WordPress-Entwürfen an oder Texte im Writer, und manche Ideen stecken auch noch in der elektronischen ToDo-Liste. Wenn ich Glück habe, finde ich sie wieder bevor sie vergammeln. Hatte ich erwähnt, dass ich chaotisch bin?

Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Ich prokrastiniere hier. Wieso sollte ich da Zeit sparen wollen?

Benutzt du eine To-Do-List-App?
Ja, mit OmniFocus sogar eine sehr gute, aber ich verwende sie hauptsächlich um Dinge reinzuschreiben und dann zu vergessen. Um wirklichen Nutzen daraus ziehen zu können, müsste ich halt wenigstens ab und zu reinsehen und Dinge abarbeiten.

Gibt es neben Tele­fon und Com­pu­ter ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?
Gilt die Kaffeemaschine?

Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?
Ja, so ein paar Sachen: die meisten davon hängen mit meiner Fähigkeit zusammen, komplexe Zusammenhänge zu überblicken. Viele andere sachen kann ich dafür wahrscheinlich schlechter als andere.

Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?
Da bin ich nicht so festgelegt. Oft läuft im Hintergrund auch der Fernseher mit irgendetwas, das die anderen (meine Frau und/oder die Kinder) gerade anschauen. Fernseher ignorieren kann ich gut.

Wie ist dein Schlafrhyth­mus – Eule oder Nach­ti­gall Lerche?
Eine Eule, die zum täglichen Aufstehen spätestens um 06:00 gezwungen wird — durch die Termine, die mir vom Schulbeginn der Tochter und der Arbeit in meinem aktuellen Projekt aufgezwungen werden. Wenn ich abends gegen Mitternacht gerade mit dem Schreiben oder Programmieren in Schwung komme, muss ich mich deshalb dringend zwingen, trotzdem ins Bett zu gehen. seufz

Eher intro­ver­tiert oder extrovertiert?
Eher introvertiert: ich brauche regelmäßig meine Ruhe um Energie zu tanken. Ich treffe mich gern mit netten Leuten, aber lieber nicht mit zu vielen auf einmal. Und ich hasse telefonieren (das hat vielleicht auch gar nichts damit zu tun, passte hier aber gerade gut hin).

Wer sollte diese Fra­gen auch beantworten?
Ich glaub, jetzt haben wirklich alle.

Der beste Rat, den du je bekom­men hast?
Auf den warte ich noch.

Noch irgend­was wichtiges?
Hier, äääh, Dings!

Donnerstag, 16. Mai 2013
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Montag, 13. Mai 2013
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An die neuen IronBlogger-Gruppen

, 21:00

Damit ich das jetzt nicht für jede Anfrage getrennt in Antwortmails schreibe:

Der Plan von ironblogger.de ist, den technischen Aspekt des Betriebs der Gruppen zu zentralisieren und sie von der Pflicht zu befreien, sich einen Hausnerd (m/w) zu halten.

Es soll Weboberflächen für die Verwaltung der teilnehmenden Blogs, für Urlaub, Entsperrung und die Erfassung von Einzahlungen geben. Aber noch ist nichts davon fertig.

Daher biete ich Euch an, mein bestehendes Setup mitzubenutzen. Das besteht aus einem Mailinglistenserver  und dem schon vielfach erwähnten Schwung an Python-Skripten, die die Feeds abgrasen und die Auswertungen erstellen. Die Auswertungen werden über die XML-RPC-Schnittstelle in ein WordPress-Blog gepostet (theoretisch müsste auch blogger/blogspot gehen, aber das habe ich noch nicht getestet). Das Blog könnt Ihr entweder direkt hier laufen lassen (als Beispiel heute angelegt: bodensee.ironblogger.de) oder, wenn Ihr denn darauf besteht, auf Eurem Server (oder auf wordpress.com), und es kann entweder eine Subdomain von ironblogger.de bekommen oder jede andere Domain, auch wenn ich es hier hoste.

Wenn ihr das also alles haben wollt, dann meldet Euch bei mir und schickt mir Euren Domainwunsch und eine Liste der Startbelegschaft jeweils mit:

  • Name
  • Mailadresse
  • Blogadresse (und RSS-Feed-Adresse, wenn vom Standard abweichend)
  • Twittername, soweit vorhanden

Nur wer unbedingt will, sollte sich die Skripte noch selbst neu aufsetzen.

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Weitere Berichte über unseren IronBlogger-Vortrag

, 09:27

In den Blogs der Leute, die mit mir auf der Bühne standen:

Woanders gefunden:

(wird fortgeführt)

Samstag, 11. Mai 2013
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Freitag, 10. Mai 2013
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Blogs und Bier? Das lob’ ich mir!

, 22:00

Manche von Euch haben wahrscheinlich schon mitbekommen, dass ich auf der re:publica 2013 einen Vortrag über Iron Blogging gehalten haben — und zwar nicht allein sondern zusammen mit Vertretern aus vier anderen ironbloggenden Städten: Nicole Ebber (Berlin), Johannes Schleimer (Ruhrpott), Kathrin Kaufmann  (Hamburg) und Steffen Voss (Kiel).

Darin haben wir zuerst die IronBlogger-Idee vorgestellt, dann unsere jeweiligen Städte und danach Ausblicke für zukünftige Entwicklungen. Da ist zum einen der Bezahldienst leetchi, der allen IronBlogger-Gruppen eine kostenlose Abrechnung ihrer Bierkassen angeboten hat, und zum anderen ironblogger.de, wo ich gerade eine Plattform aufbaue, die es auch Gruppen ohne “Hausnerd” ermöglichen soll, mit dem eisernen Bloggen zu beginnen.

Meiner Ansicht nach war die Session ein voller Erfolg (wenn auch das von uns mitgebrachte Freibier bereits nach wenigen Sekunden vergriffen war), denn im Anschluss haben sich bei mir schon Interessenten für die Gründung weiterer Gruppen in Köln, Bonn und Bern gemeldet.

Hier jetzt also der Vortrag zum zeitsouveränen nachgucken:

(Video: CC BY-SA 3.0 DE re:publica, auch auf YouTube, Folien auch getrennt als PDF)

Donnerstag, 9. Mai 2013
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Mittwoch, 8. Mai 2013
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Dienstag, 7. Mai 2013
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