
…und Marzipankartoffeln kehren zu Ostern neuerdings als Marzipaneier zurück.

…und Marzipankartoffeln kehren zu Ostern neuerdings als Marzipaneier zurück.
Nicht beachten, ich „claime“ gerade mein Blog bei Technorati (?)
Der seit längster Zeit geplante Konzertbesuch (die Karten hatte ich schon im Mai des letzten Jahres) fand am Wochenende statt: „Deine Lakaien und die neue Philharmonie Frankfurt: 20 Jahre electronic avantgarde“.
Susannes Mutter reiste eigens aus Grafing an, um an dem Abend auf Simone aufzupassen. So konnten wir uns beruhigt mit T2 und Natalia treffen, um uns der Kultur hinzugeben.
Daß Ernst Horn ein begnadeter Arrangeur ist, ist seit der Acoustic-Tour (PvH hat mich damals ins Münchener Prinzregententheater geschleift und dadaurch angefixt) unbestritten. Das große Orchester kam den Titeln entgegen. Mirror men und Dark star gewannen eine neue Gewalt, und Mind machine wurde zu einem langen experimentellen Trip — nur neuere Titel wie Over and done, deren Albumversion schon relativ üppig arrangiert ist, klangen nicht so überraschend. Den meisten Spaß im schien jedenfalls der Perkussionist zu haben, denn der grinste fast die ganze Zeit.
Zusätlich zum Orchester waren noch die Streicher der letzten Touren, der übliche Gitarrist, ein kleines Museum der Synthesizertechnik und der bekannte präparierte Flügel auf der Bühne — und dann war da während des ersten Teils des Konzerts (eine Pause mit Gong am Ende ist ja eigentlich sowieso schon etwas eigenartig für ein Lakaien-Konzert) neben dem Flügel die ganze Zeit noch ein mit einem schwarzen Tuch abgedeckter Tisch. Nach der Pause zeigte sich: unter dem Tuch war ein C64 (der zweite ohne Brotkastengehäuse, dafür war die 1541 aus der ersten Serie mit der Verschlußklappe statt des Drehknebels). Der C64 diente für die härteren Stücke als Drumcomputer, und als Alexander Veljanov wegen der unendlichen Ladezeiten zwischen zwei Stücken davor niederkniete um ihn als „Mind Machine, Mind Machine,…“ zu beschwören, bekam er sogar Szenenapplaus.
Insgesamt wahrscheinlich das beste Konzert, bei dem ich bisher war.
Leider wurde auf Plakaten und per Lautsprecherdurchsage mehrmals daraufhingewiesen, daß wegen der Aufnahmen für die Geplante DVD Ton-, Video- und Bildaufnahmen streng verboten seien (ergibt ja auch Sinn: wenn ich das Bild wegfotografiere, dann fehlt es auf der DVD). Das was so aufeindringlich, daß ich mich nicht mehr zu fotografieren getraut habe.
Die DVD muß ich natürlich kaufen.
Zum Beispiel Tankstelle: am Donnerstag habe ich drei Anläufe gebraucht, um das Auto vollzutanken. Das erste mal hörte die Pumpe bei 20l plötzlich auf, die Preisanzeige zeigte „_FE ,0“, und übrigen beiden Zeilen blinkten. Ich stutzte kurz, aber nach wenigen Sekunden sprang alles wieder auf 0,00 und die Säule sprang wieder an.
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„Nicht mein Problem, die werden das schon aussortiert bekommen.“, dachte ich mir und tankte weiter. Nach nochmal 35l wieder „_FE ,0“ — aber diesmal fing sich die Maschine nicht selbts. Stattdessen kam nach 2 Minuten der An-der-Kasse-sitzer rausgelaufen und sagte, er könne die Zapfsäule nicht ein zweites mal zurücksetzen ohne zu kassieren, wenn ich noch volltanken wolle, dann müsse ich zu einer anderen Säule weiterfahren. So kam ich an eine gestückelte Tankrechnung von zwei verschiedenen Zapfsäulen…
In der Piktogramme-Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart
Google sagt:
Dieses Bild: © Susanne Renger
Gestern habe ich meinen Videorekorder repariert. Ich habe nämlich diese Woche „Sturmfreie Bude“, und da mache ich jeden Tag Party komme ich endlich zu den Dingen, für die mir die Zeit fehlt, wenn Frau und Kind den ihnen jeweils zustehenden Anteil an meiner Freizeit für sich beanspruchen.
Die Lösung des Problems mag für den, der analoges Fernsehen gewohnt ist ungewöhnlich klingen, denn nach längerer Suche durch C++-Sourcecode

stellte ich fest, daß ich die NetworkIDs für einen Teil meiner Multiplexe falsch eingetragen hatte.
DVB-C macht Fernsehen komplizierter als man denkt.
Beim Lichteinschalten im Wohnzimmer ist eine Lampe durchgebrannt (die zweite in 3 Tagen) und hat die Sicherung für Wohn- und Arbeitszimmer mitgenommen. Der Computer braucht ewig, bis er wieder hochfährt: jede Platte will fsck…
Nachtrag 09:30:
Der Computer im Büro hing zum Ausgleich seit gestern Abend auf „Bitte warten: Windows wird heruntergefahren“ fest.

Etwas Übung braucht die Handhabung fester Speisen aber noch.
Dieses Bild: © Susanne Renger