Sonntag, 1. Juni 2014
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Lose Enden

, 16:45

Hier mal ein Artikel mit Updates zu allen möglichen Dingen, über die ich vorher geschrieben hatte:

  • Ich hatte da ein Gaszählerproblem. Aber nachdem es mir einige Zeit nicht gelungen war, bei NetzeBW jemanden ans Telefon zu bekommen, der oder die eine definitive Aussage zur abzulesenden Zahl treffen konnte, schlug das Timeoutverhalten des Betreibers zu: ein Ableser kam vorbei. Ein richtiger Mensch. Der hatte so einen Zähler zwar auch noch nie gesehen, konnte aber mit Bestimmtheit sagen, dass die erste Zahl abzulesen ist.
  • Ich hatte über mein fitbit-Band geschrieben. Nach einem Dreivierteljahr hat sich daran jetzt das Silikonarmband aufgelöst.
    Silikonschaden
    Das ist zwar halb so schlimm, weil je drei Ersatzarmbänder zusammen für etwa 25 € verkauft werden, aber ich hätte mir das schon etwas stabiler vorgestellt. Aktuell ist mein Schrittzähler deshalb orange.
  • Ich war zur Wahl aufgestellt. Erwartungsgemäß bin ich nicht in den Gemeinderat gewählt worden, zu meinem Erstaunen habe ich aber stolze 2650 Stimmen bekommen. Da der  Kandidat mit den wenigsten Stimmen auf der Piratenliste 2168 Stimmen hatte, ist davon auszugehen, dass höchstens 2168 Leute einfach die ganze Liste angekreuzt haben. Folglich müssen mindestens 160 Menschen explizit mich gewählt haben. Danke.
  • Der Verein Freifunk Stuttgart hatte letzte Woche das erste Treffen. Viel konkretes ist dabei noch nicht rausgekommen, insbesondere fehlt noch der persönliche Kontakt zu den Leuten, die vorher schon in Stuttgart freigefunkt haben.
    Aber wir wollen einfach mal damit anfangen, ein paar Zugangspunkte aufzustellen. Dazu findet am nächsten Mittwoch (04.06.2014) um 20:00 im Coworking0711 eine Flashen-Session statt.
Donnerstag, 27. März 2014
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Das ist alles noch Zukunftsmusik

, 23:20

(Ein bisschen ein Eintag wie für das Techniktagebuch.)

Vorhin habe ich zweimal (insgesamt etwas mehr als 20 Minuten) mit Netze BW, der neuen Betreibergesellschaft des Strom- und Gasnetzes telefoniert.

Vor ein paar Tagen kam nämlich die jährliche Aufforderung zum Ablesen der Zählerstände. Das ging bisher ganz einfach: Zahlen von den mechanischen Zählwerken des Stromzählers und des Gaszählers ablesen und in die Postkarte eintragen. Fertig.

So soll ich den Zähler ablesen. Leider sieht er so nicht mehr aus.

Bei der ohnehin etwas missglückten Tauschaktion im Dezember wurde aber ein neuer Digitaler Gaszähler eingebaut. Und der zeigt erstmal gar nichts an. Wenn ich aber auf eine Leiter steige und den Knopf drücke, dann zeigt er gleich mehrere verschiedene Zahlen nacheinander an. Welche davon könnte auf die Postkarte gehören?

Leider gab man uns mit dem Gerät kein Handbuch, und so landete ich am Telefon.

Im Callcenter war man ebenso ahnungslos wie ich. Keiner der Mitarbeiter dort hatte bisher einen solchen Zähler gesehen. Die zweite Callcenter-Agentin mutmaßte sogar, ich müsse erst noch mit einer Taschenlampe irgendwo reinleuchten (Häh? Oh, tatsächlich: da links von der Anzeige scheint eine Fotozelle zu sein. Wozu die wohl gut ist…?). Der Satz „Das ist alles noch Zukunftsmusik.“ fiel. Da wurde wohl mal wieder die Modernisierung durchgeführt ohne zu schulen oder die Dokumentation nachzupflegen.

Ich erhielt schließlich eine Durchwahl im Regionalzentrum Stuttgart, das ist aber nur besetzt, wenn ich im Büro bin (Mo-Do, 07:00-16:00, Fr 07:00-14:00). Ich werde dort also morgen vom Büro aus anrufen und Euch dann berichten, ob die mir weiterhelfen konnten…

Update: die in der Ansage angegebenen Öffnungszeiten gelten nur für die Telefonzentrale. Die Techniker sind erst Montag wieder erreichbar. (Das wirft natürlich die Frage auf, wer denn die Telefonzentrale anrufen wollen würde, wenn niemand im Haus ist, an den die dann weitervermitteln könnte. )

Mittwoch, 4. Dezember 2013
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kalt

, 20:58

„Turnuswechsel Ihres Gaszählers…“, so stand in dem Brief der EnBW, der am Wochenende eintraf. Er kündigte für den 04.12.2013 — also heute — zwischen 12:00 und 14:00 den Besuch eines Mitarbeiters an. Sollte das nicht passen, so solle man „Montag — Freitag von 8:00 17:00 Uhr“ (sic!) anrufen.

Mittwochs passt ein Nachmittagstermin ausgerechnet gar nicht. Ich bin sowieso im Büro, und meine Frau muss mit den Kindern in den Schwimmkurs. Also rief sie am Montag dort an. Einen neuen Termin konnte man ihr nicht nennen, aber man versprach einen Rückruf. Der Rückruf kam nicht, dafür tauchte heute um 15.00 (!) der Techniker auf.

Naja, soll ja laut Brief nur eine halbe Stunde dauern, dann müsste es eigentlich bis 16:00, wenn Frau und Kinder dringend aufbrechen müssen, fertig sein.

Aber nach einer Stunde war man keinen Schritt weitergekommen. Zeitweise hatten zwei Leute am Absperrhahn herumgebastelt, und der Zähler war noch immer nicht getauscht. Dafür hatte der Absperrhahn inzwischen seinen Griff verloren und konnte nicht mehr geöffnet werden. Und in genau dem Zustand haben sie es jetzt hinterlassen. So kommt natürlich kein Gas bei der Etagenheizung an, und die kann deshalb nicht mehr starten.

Griff kein Griff

Als ich dann später nach hause gekommen bin, habe ich gleich mal alle Jalousien heruntergelassen, im Kinderzimmer einen Heizlüfter aufgestellt und im Wohnzimmer ein paar Kerzen angezündet. Aber jetzt wird es langsam kalt.