Kategorien
Blog

Schlüsselerlebnis

Ich habe einen Autoschlüssel zuviel.

Als ich heute etwa einen Kilometer meines Heimwegs gefahren war, rutschte an der Ampel plötzlich ein Schlüsselbund vom Autodach die Frontscheibe runter und landete auf dem Scheibenwischer. Daran eine Filzschleife mit der Aufschrift „Pretty Woman“ und ein recht aktueller VW-Autoschlüssel (mit Funk und drei Knöpfen). Wahrscheinlich hat der in der Nähe auf Straße oder Gehweg gelegen, was den Finder(?) aber dazu gebracht hat, ihn auf mein Autodach zu legen ist unklar (vielleicht: „Jetzt machma mal Ordnung da, VW-Schlüssel kommt zu VW. So, fertig!“).

Gibt es eine intelligente Methode, den Schlüssel der (mutmaßlich) Eigentümerin wieder zukommen zu lassen (z.B. an VW schicken)? Oder muss ich den zum ganz normalen Fundbüro bringen?

Kategorien
Microblog

He, was … ?! Ach, die @e13Ki…

He, was … ?! Ach, die @e13Kiki hat das ausgelöst: e13.de/2012/12/17/lieblingstwe…er-teil-1/ — Herzlichen Dank.  #

Kategorien
Microblog

@e13Kiki Wer das sagt, der sol…

@e13Kiki Wer das sagt, der soll seine Striche einfach selber malen. Dauert ja nicht einmal fünf Minuten…  #

Kategorien
Microblog

Googlesucher: „weltuntergang“ …

Googlesucher: „weltuntergang“ (schon 8 mal heute, und immer über die Google-Bildersuche(!)) — m(  #

Kategorien
Microblog

@ankegroener In der Sonnenstra…

@ankegroener In der Sonnenstraße ist „Der Club“, in der Sendlinger Straße „Weltbild“. Die Hugendubels sind in München anders gemeint.  #

Kategorien
Linkdump

Fickt euch, Medien!

Fickt euch, Medien!

»Wenn unsere Küchenpsychologen in den Redaktionen ihre Zwanziger-Stricknadeln auspacken, dann werden aus Gerüchten schnell Symptome und aus den Symptomen Gründe. Alles in eine halbwegs passende Kiste gepackt und schon sind Autisten Amokläufer. Nichts neues, Autismus is the new Killerspiele is the new Death Metal is the new Gammler is the new Swingkids.«

on jensscholz.com · the article page · jensscholz.com on QUOTE.fm

Kategorien
Microblog

@Buddenbohm Mit der Suchanfrag…

@Buddenbohm Mit der Suchanfrage kommt man hoffentlich direkt auf das berühmte „Hanseatische Ausgelassenheit“-Bild.  #

Kategorien
Microblog Photoblog

@textzicke Pffft (so Tage, an …

@textzicke Pffft (so Tage, an denen ich nicht einmal dämlich aussehen richtig hinbekomme). twitpic.com/bmptlp  #

Kategorien
Microblog

@Buddenbohm Großkurator des H…

@Buddenbohm Großkurator des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation?  #

Kategorien
Microblog Photoblog

So, bitteschön, einmal Montag…

So, bitteschön, einmal Montagmorgengesicht für @textzicke — aber immerhin mit Kaffee. twitpic.com/bmprs3  #

Kategorien
Microblog

@Buddenbohm @percanta Gut, das…

@Buddenbohm @percanta Gut, dass ich mit denen nichts mehr zu tun habe. #Vermieter  #

Kategorien
Microblog

@textzicke Noch zu finster.

@textzicke Noch zu finster.  #

Kategorien
Microblog

@cruiser607 Sie geht halt im R…

@cruiser607 Sie geht halt im Rauschen unter, das war im IRC auch schon so (und wir sind jetzt auch schon bei Tweet Nummer 6 😉 ).  #

Kategorien
Microblog

@cruiser607 Das Konzept von Tw…

@cruiser607 Das Konzept von Twitter sah auch keine Mentions, Retweets, Hashtags und Bilder vor. Das haben die Benutzer sich überlegt.  #

Kategorien
Microblog

@cruiser607 Wer sagt das?

@cruiser607 Wer sagt das?  #

Kategorien
Microblog

Die Menge des im Moment auflau…

Die Menge des im Moment auflaufenden Kommentarspams ist schwer beeindruckend.  #

Kategorien
Microblog

Oh. ’s wird wieder kalt in Rus…

Oh. ’s wird wieder kalt in Russland, und Elena schickt ihre jährliche Runde Ofenmails. #Spam  #

Kategorien
Microblog

@affiliteur Ja, ich hätte ja …

@affiliteur Ja, ich hätte ja schon einen gehabt, aber der wäre als Wochenleistung extrem lächerlich gewesen.  #

Kategorien
Microblog

Gerade rechtzeitig doch noch e…

Gerade rechtzeitig doch noch einen weiteren Artikel mit mehr als einer Zeile für #iblog0711 geschrieben. Ein Bild kriegt der dann später.  #

Kategorien
Blog

Überfordert

Heute morgen konnte ich nicht wie sonst die Sendung mit der Maus ansehen. Sie wäre wegen Wintersports früher gekommen, aber das war nicht der Grund.

Zwanzig nach acht. Die Kinder waren gerade aufgestanden, als aus dem Treppenhaus Klopfen und Schreie zu hören waren. Der Nachbar M. machte sich bemerkbar — nicht zum ersten mal. Also zog ich rasch was an um nachzusehen. Der Nachbar S. aus dem Stockwerk über uns war auch schon aufmerksam geworden, und ich traf ihn im Morgenmantel in der Wohnung des M., der hilflos auf einem Bürostuhl saß und wirr redete (er habe z.B. Stimmen gehört und wolle jetzt die Polizei gerufen haben, konnte sich aber auf Nachfragen nicht an seine vorherigen Sätze erinnern).

Gemeinsam brachten wir M. erstmal zurück zu seinem Bett um versuchten, seinen in der Nähe lebenden Sohn und den Pflegedienst, der ihn ambulant betreut, herbeizurufen. Beide versicherten, in einer halben Stunde bis Stunde anzukommen.

Weitere Nachbarn aus den darüberliegenden Stockwerken kamen inzwischen vorbei. Die aus dem fünften Stock informierten zusätzlich den Rettungsdienst. Der war auch nach etwa einer Viertelstunde da und verschloss das Zimmer erstmal zur gründlichen Untersuchung. Ich machte erstmal Kaffee für S. und mich. Die Untersuchung stellte, abgesehen von einer Dehydrierung und Unterzuckerung, keine körperlichen Leiden fest. Damit war der Rettungsdienst für die Angelegenheit nicht mehr zuständig und ließ uns mit M. zurück. S. verabschiedete sich jetzt auch, der hatte sich schließlich noch nicht einmal angezogen.

M. hatte inzwischen ein großes Glas Fanta getrunken, und es ging ihm dadurch besser. Nach Rat des Notarztes hätte er eigentlich liegenbleiben sollen, aber er hatte jetzt Hunger, also kochte ich ihm einen Grießbrei (aus der Tüte, neben Obst seine einzigen Vorräte) und geleitete/stützte ihn in die Küche, wartete bis er gegessen hatte und geleitete ihn wieder zurück. Da er jetzt den Eindruck machte, mal ruhig liegenbleiben zu wollen, konnte ich endlich zwischendurch selbst mal kurz was frühstücken. Die Türen der Wohnungen ließ ich währenddessen offen.

Etwa um 11 erschien dann der Sohn des M. und übernahm die Beobachtung. Er sagte aber auch, dass er sich ja mehr als jetzt im Moment schon auch nicht um seinen Vater kümmern könne. Die von der ebenfalls vorbeikommenden Nachbarin R. vorgeschlagene Anschaffung eines Hausnotrufs lehnte er aber auch ab, denn, äääähm (irgendwelche Argumente, denen ich nicht folgen konnte).

Den Pflegedienst habe ich nicht zu sehen bekommen. Ich weiß nicht, ob der heute überhaupt da war, aber er hat dann später noch einmal bei uns angerufen und gebeten, nicht mehr zu solchen Notfällen gerufen zu werden. Das falle nicht in die möglichen Leistungen.

Es ist also niemand zuständig. Ich bin jetzt ein wenig ratlos, denn wir Nachbarn können doch diese Betreuungslücke auch nicht schließen — vor allem dann nicht, wenn mal kein Sonntag ist, und die meisten von uns nicht im Haus sind.