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Einen Scanner gekauft zu haben

Vor langer Zeit hatte ich mal einen Flachbettscanner von hp, der wurde über eine SCSI-Schnittstelle angeschlossen und war so richtig teuer, dafür beanspruchte er auch einen halben Schreibtisch an Platz und wog mehr als 10kg. Als ich mit meiner Freundin (jetzt: Frau) zusammenzog, da hatte sie bereits so ein Multifunktionskopiertintenstrahldings mit USB-Anschluss, das einen viel besseren Scanner enthielt, der ScanJet 4p wurde daher entsorgt, und ich ließ scannen (keine Linux-Treiber). Leider bezieht sich der Fortschritt im Peripheriebau immer nur auf die Elektronik / Optik, nicht aber auf die Gehäuse, weshalb das Gerät seiner Preisklasse entsprechend schnell aus dem Leim ging (kracks!).

Dabei (und jetzt kommt gleich die überraschende Wendung weg vom Technikartikel) gäbe es gerade so spannendes zu scannen — Ersatz musste also her. So präsentiere ich die ersten Scans unseres brandneuen Epson Perfection 4990Photo:

10.9. — frisch entdeckt, noch nicht viel zu sehen:

10.09.

2.10. — schon ein Lebewesen zu erkennen:

2.10.

29.10. — Feinultraschall, Wunder der Pränataldiagnostik, sehr beeindruckend:

Fein 1  Fein 2

19.12. — inzwischen erkennt man auch mit einem herkömmlichen Gerät einen Menschen:

19.12.

(diesmal wird es übrigens ein Junge — wissen wir seit Freitag, da können wir ja die alten Namensvorschläge wiederbeleben…)

Von dentaku

Site Reliability Engineer, Internet-Ureinwohner, Infrastrukturbetreiber, halb 23-Nerd halb 42-Nerd, links, gesichtsblind.

Schreibt mit "obwaltendem selbstironischem Blick auf alles Expertentum" (Süddeutsche Zeitung)

6 Antworten auf „Einen Scanner gekauft zu haben“

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