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Der Mailserver ist kaputt gegangen

Der alte Mailserver ist weg. Das ist sicher dem einen oder anderen aufgefallen. Es handelt sich um nyx.wazong.de, einen gemieteten Server bei Hetzner den ich tatsächlich schon 17 Jahre (!) lang habe.

Und dann ging eine der beiden Festplatten kaputt. Dadurch habe ich zwar keine Daten verloren, denn die beiden Platten sind als RAID1 konfiguriert, aber ich musste ein Ticket für den Hardwaretausch eröffnen und den Server dafür runterfahren. Die Platte ist jetzt ausgetauscht, aber der Server startete erstmal nicht mehr. Hmpf.

Um mit Hetzner kommunizieren zu können, brauchte ich erstmal wieder einen Mailserver, und deshalb habe ich einen „schönen“ neuen Mailserver aufgesetzt. Den habe ich mit moderner Software aufgebaut, und mit meinem Single Sign-On verbunden, so dass endlich mal moderne Authentifikationsmethoden wie Multi-Faktor-Authentisierung und Passkeys unterstützt werden.

Um an Eure Mails zu kommen, müsst Ihr also nur auf den neuen Mailserver zugreifen …

Das Problem dabei: Ihr wisst Euer Passwort für den Wazong SSO-Account nicht. Eigentlich könntet Ihr da jetzt einfach auf „Benutzername oder Passwort vergessen?“ klicken, aber das würde für die meisten von Euch den Wiederherstellungslink an genau die Mailbox schicken, an die Ihr gerade nicht dran kommt. Das wäre ein bisschen wie den Schlüssel für den neuen Briefkasten in den Briefkasten zu werfen.

Ihr müsst Euch also den Passwort-zurücksetzen-Link von mir auf anderem Weg zukommen lassen. Meldet Euch dafür bei mir über eine der folgenden Möglichkeiten:

Dann bekommt Ihr einen Link, mit dem Ihr Euch ein neues Passwort setzen könnt – oder wahlweise ein Startpasswort, das Ihr dann auf sso.wazong.de ändern könnt.

Jetzt könnt Ihr Euch auf dem neuen mail.wazong.de anmelden und habt schon mal Webmail und mehr Einstellungsmöglichkeiten als je zuvor (zum Beispiel Regeln um Mails in Ordner zu sortieren).

Screenshot des Webmail-Interfaces "bulwark"

Zur Einrichtung eines Mailclients gibt es jetzt aber einen weiteren Schritt, denn leider unterstützen die meisten Mailclients die schöne neuen Anmeldungswelt noch nicht, und deshalb müsst Ihr, wenn Ihr ein Mailprogramm benutzen wollt, ein App-Passwort anlegen (das gleiche Problem hat GoogleMail übrigens auch).

Dafür müsst Ihr auf das Zahnrad-Icon unten links klicken, dann auf „Sicherheit“ und dann unter „App-Passwörter“ auf „+ Hinzufügen“.

Screenshot der Maileinstellungen mit markiertem Klickpfad.

Gebt dem App-Passwort einen Namen, lasst die Einschränkungen auf Datum und IP-Adresse frei, und klickt auf „Erstellen“.

Ein frisch erzeugtes App-Passwort.

Kopiert Euch das Passwort irgendwo hin, denn es wird nur ein einziges mal angezeigt (aber Ihr könnt jederzeit weitere App-Passwörter erstellen).

Jetzt könnt Ihr einen Mailclient einrichten mit den folgenden Einstellungen:

  • Für eingehende Mails
    • Server: imap.wazong.de
    • Port: 993 („IMAP mit SSL“)
    • Benutzername: <userid>@wazong.de
    • Passwort: <das gerade erstellt App-Passwort>
  • Für ausgehende Mails
    • Server: smtp.wazong.de
    • Port: 465 („SMTP mit SSL“)
    • Benutzername: <userid>@wazong.de
    • Passwort: <das gerade erstellt App-Passwort>

So sieht das zum Beispiel in Thunderbird aus:

Server-Einstellungen für den Posteingang in Thunderbird
Server-Einstellungen für den Posteingang in Thunderbird

Puh, ich hoffe das war klar genug.

Inzwischen konnte ich den RAID-Spiegel übrigens wieder herstellen, aber ich werden den Server komplett aufs Altenteil schicken. Die alten Mails kopiere ich in den nächsten Tagen auf den neuen Mailserver rüber, es ist also nichts verloren gegangen.

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Als alles gleichzeitig kaputtging

In den letzten Wochen haben wir für einige Gegenstände Ersatz gekauft, nachdem die jeweiligen Vorgänger ihren Dienst aufgegeben hatten. Davor hatten sie die in sie gesetzten Erwartungen unterschiedlich gut erfüllt:

Enttäuschend: Rasierapparat

Der Rasierapparat funktionierte eigentlich noch prima, aber der Scherkopf war abgenutzt und hätte mal wieder ausgetauscht werden müssen. Von den drei rotierenden Messereinheiten schnitt nur eine wirklich noch Haare ab, und so schrubbte ich morgens 10 Minuten in meinem Gesicht rum ohne danach wirklich ordentlich rasiert zu sein. Leider hat Philips irgendwie beschlossen, die an dieses Gerät passenden Köpfe nicht mehr herzustellen. Ich bin mit der Suche danach Kaufhäusern, Elektrogroßhändlern und auch kleinen Elektrogeschäften auf die Nerven gegangen. Eins der letzteren hat sogar die Bestellkataloge seiner Großhändler danach durchforstet, aber das einzige, was es noch zu geben scheint, sind China-Nachbauten bei Amazon mit 1-Sterne-Bewertung.

Rasierer werde ich also nicht mehr von Philips kaufen. Reumütig kehre ich daher zu Braun zurück (auch wenn deren Geräte inzwischen deutlich hässlicher aussehen als früher).

So mittel: Sofa

Leder kaputtDas Sofa war für unser Wohnzimmer eigentlich eine Nummer zu groß. Wir hatten es für das Wohnzimmer in der Reinsburgstraße gekauft, wo es gut reinpasste. Für ein IKEA-Sofa war es nicht billig, und mit kotzenden Säuglingen hatte sich der Lederbezug auch mehrmals als praktisch erwiesen. Andererseits hatte ich beim Umzug schon am Unterbau herumbasteln müssen, und es  war inzwischen auch etwas durchgesessen.
Jetzt aber löste sich das Leder auf und bekam Löcher, worüber ich nach nur 10 Jahren schon ein wenig enttäuscht bin.
Es war dann mehr Zufall als irgendwas anderes, dass uns beim Segmüller in Parsdorf ein neues Sofa nachgelaufen ist: neben unfassbaren Scheußlichkeiten stand in einer Ecke ein Ausstellungsstück ausgerechnet von Rolf Benz.
Sofa: alt Sofa: neu

Zufrieden: Waschmaschine

Unsere Waschmaschine war eine AEG ÖKO_LAVAMAT 60700 (sic! mit Unterstrich). Die habe ich immerhin fast 16 Jahre gehabt — und ich hatte sie schon zwei Jahre alt gebraucht von meinem Vormieter abgekauft. Trotz dreier Umzüge (entspricht bekanntlich einmal Abgebrannt) lief sie bisher immer problemlos, doch seit einiger Zeit wollte sie einfach den Weichspüler, den wir ihr zur Verfügung stellten, nicht mehr annehmen. Auch die anderen Waschmittel funktionierten nicht mehr wie vorgesehen, ein mechanisches Problem im Wasserverteiler, das ich nicht mehr lösen konnte — aber ich hab’s wenigstens versucht.
18 Jahre sind schon eine ganz brauchbare Haltbarkeit für eine Waschmaschine, und ich hätte gern wieder eine vergleichbare gekauft, aber die Firma AEG gibt es in der Form gar nicht mehr (und deshalb auch keine Ersatzteile).
Die neue Waschmaschine ist daher von Bosch.

Waschmaschine: alt Wachmaschine: neu

Es hat sich so ergeben, dass alle neuen Gegenstände Made in Germany sind. Bei der Waschmaschine war das Absicht, bei den anderen beiden eher Zufall. Mal sehen, ob es was bringt.

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Was man so im Urlaub macht.

Was man so im Urlaub macht. instagram.com/p/xbnThPJfiv/ #

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Sportgerätüberbelastung

(Diesen Artikel gibt es auch auf dem 321 Blog!):

Sport mache ich drinnen und abends mit meinem Ergometer (eigentlich handelt es sich überhaupt nicht um ein Ergometer sondern nur um ein Trimmrad, denn Ergometer darf es sich nur nennen, wenn die Leistungsstufen geeicht sind), einem Kettler Golf 2000 aus der Zeit als 2000 noch nach Zukunft klang.

Meine Eltern hatten das Gerät in den 90ern des letzten Jahrhunderts (!) gekauft, dann aber kaum verwendet. So um das Jahr 2002 herum muss es dann in meinen Besitz übergegangen sein — nur um dann da auch erstmal rumzustehen. Die einzige sportliche Betätigung, die damit in unregelmäßigen Abständen betrieben wurde, war, es herumzutragen (das Ding ist nämlich sauschwer).

Vor dreieinhalb Jahren aber habe ich dann angefangen, es ernsthaft zu fahren … dann wieder nicht mehr und beim zweiten Versuch ein Jahr später bin ich dann dabeigeblieben. Seitdem hat das arme Ding 4500 „km“ auf dem Buckel den Pedalen dazubekommen, und damit habe ich offensichtlich das Bremsband kaputtgefahren. Statt gleichmäßig und rund zu laufen macht es jetzt unangenehme Schleifgeräusche, und der Tretwiderstand verhält sich komplett erratisch.

Aber ich hatte ja gerade Geburtstag, und da habe ich mir als Geburtstagsgeschenk einen Ersatz gewünscht. Nach einiger Recherche habe ich mich für ein Kettler Golf P ECO entschieden und es am Donnerstag bestellt. Ich bin schon sehr gespannt…

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Helft blogger.de

blogger.de gibt es schon immer — also zumindest ungefähr so lang wie die deutsche Blogosphäre. Und es gehört nicht zu blogger.com (das Teil von Google ist) sondern ist ein privates Projekt von Dirk Olbertz (genauer: eine riesige Antville-Installation), das sich hauptsächlich aus Spenden finanziert. Viele Blogs, die ich gerne Lese (z.B. stackenblochen (=Holgi), novemberregen, giardino, …) liegen dort.

Vor etwa drei Wochen wurde der Dienst Opfer eines Festplattencrashs trotz RAID und mit nicht 100% funktionierendem Backup. Das ist doof, aber Murphy ist fies und so kann das jedem mal passieren. Die Datenbank (und damit die Textinhalte der Blogs) konnte vom Backup wiederhergestellt werden, aber viele Bilder sind weg.

Damit möglichst viele davon doch noch gerettet werden können, befinden sich die kaputten Festplatten im Moment in der Datenrettung bei Kroll Ontrack. Das ist kein billiger Spaß, und so müssen bis zum 14. Juli knapp 3100 € zusammengesammelt werden.

Auf der Statusseite betreibt Dirk dafür eine Spendenaktion (das heißt jetzt wohl Crowdfunding), die auch schon einen guten Teil des Geldes sammeln konnte. Ich habe auch etwas in den Topf geworfen, obwohl ich meinen Blogserver ja selbst betreibe, und Ihr solltet das auch tun, weil dieser wichtige Teil der Blogosphäre gerettet werden muss.

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[321 Blog!] Ergometerschaden

(Kopie, Original auf 321 Blog!):

Diese beiden Pedale sollten eigentlich gleich aussehen:

Pedalriemen abgerissen

Wie man sieht, hat aber eins keinen Riemen mehr. Der Riemen ist gerissen, und jetzt lässt sich das Trimmrad nicht mehr so lässig in Socken fahren wie zuvor. Ich überlege gerade noch, wie ich an Ersatz komme (das Gerät hat schließlich etwa 20 Jahre auf dem Buckel und der “Support” dafür dürfte ausgelaufen sein). Inzwischen fahre ich erstmal mit ein paar älteren Sportschuhen.

Den momentan (vorsichtig formuliert) schleppend laufenden Abnehmverlauf würde ich sehr gern darauf schieben, aber der liegt wohl eher am falschen Essen; die Sportleistung pro Woche hat sich nämlich kaum verändert.