Dienstag, 4. April 2006
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Behördenpost 2 (so geht’s auch)

, 12:50

Ich wollte unbedingt mal erwähnen, daß ich auch von der AOK und EnBW sehr eigenartige Briefe geschickt bekommen habe, ich dort aber in beiden Fällen jemanden an die Strippe bekam, der wußte was er tat, und sich die Sache damit durch jeweils einen Anruf erledigen ließ:
Die AOK schrieb, sie sei wohl mit ihren Daten bei der Übernahme von der Rentenversicherung durcheinandergekommen. Jetzt wisse sie nicht mehr wie ich wirklich mit Nachnamen heiße, sie wolle mir aber soch so gern eine neue Krankenkassenkarte ausstellen. Ich solle daher doch bitte eine Kopie (Vorder- und Rückseite) meines Personalausweises senden. Angerufener: „Na wenn Sie garnicht bei der AOK sind oder waren, dann werfen Sie den Brief einfach weg.“
EnBW hieß mich nach einem Jahr zum zweiten mal — diesmal mit beiden Familiennamen und „Sehr geehrte Damen und Herren“ — als Kunde willkommen, kündigte mir Abschlagszahlungen an und hätte gern eine Einzugsermächtigung ausgestellt bekommen. Angerufene: „Ach, so ist das mit dem Namen. Nein, bei uns ist jetzt alles Komplett. Das Schreiben können Sie abheften.“

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