Dienstag, 2. Juni 2015
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Zu früh gefreut (Nackte Zahlen: Sexkolumne)

So kann man das auch sehen:

Man sieht hier bereits eine mögliche Argumentationslinie für die große gesellschaftliche Gruppe der frühzeitig Ejakulierenden: Das, was im Allgemeinen als störend und unerfreulich empfunden wird (z.B. eben Schlagermusik von Helene Fischer, ejaculatio praecox), umzuinterpretieren. Dies muss nicht auf der sprachlichen Ebene verharren, es gibt durchaus auch philosophisch-naturwissenschaftliche Argumente, mit denen sich der vorzeitige Samenerguss entproblematisieren lässt, nämlich etwa so: Wer kann beweisen, dass der »vorzeitige« Samenerguss von heute abend nicht in Wahrheit der außerordentlich lang herausgezögerte, über einen ganzen Tag gerettete Samenerguss von gestern abend oder voriger Woche ist?

via @waxmuth / @Mohrenpost

Eselsohren im Web via Pinboard

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