Gestern morgen sagte ein Kommentator auf SWR3 zur Wahl, die Versuche der SPD, sich als stärkste Fraktion hinzustellen erinnerten an ein kleines Kind, das trotzig die Spielregeln ändert, wenn es zu verlieren droht. Das muß dort jemand gehört haben — und für eine gute Idee gehalten haben, denn heute geistert diese Meldung durch die Nachrichten:
Die Sozialdemokraten erwägen, sich durch eine Änderung der Geschäftsordnung des Bundestages vor der Union zur größten Fraktion zu machen. Dadurch könnte die SPD ihren Anspruch untermauern, auch künftig den Kanzler zu stellen. (SZ)