Mittwoch, 4. Juli 2012
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Zurker ist das neue Plurk

, 11:49

Oh, es gibt mal wieder einen neuen Socialdings-Dienst. Der Ansatz liegt irgendwo zwischen facebook und Twitter. Nichts überraschendes, aber die haben im Moment ja beide so ihre Probleme mit Benutzerverärgerung. Ein grundlegend anderes Konzept verfolgt Zurker hingegen bei der Organisationsform: der Dienst “gehört” seinen Benutzern, die sogenannte vShares erwerben (oder durch bestimmte Aktionen erhalten) können.

Auch für die Benutzerkonten wurden ungewohnt strenge Regeln aufgestellt, die die ganze Sache angenehm spamfrei halten könnten:

  • No duplicates Duplicate accounts are not allowed. In other words, one person may open and/or use only one account.
  • No children Accounts may only be opened by users who have been alive for at least 567,648,000 seconds, or about 18 years.
  • No transfers Accounts are non-transferrable. Accounts may only be opened if the specified criteria have been met.
  • Individuals only Accounts may be opened only for individuals. Accounts may not be opened for corporations, business, organizations, or groups – these may have a presence on ZURKER PROJECT in the form of “entities” but not as accounts.

Layout und Bedienung sind noch ein wenig hakelig:

Wahrscheinlich wird es also mal wieder nicht der große Twitter-Killer (oder facebook-Killer), aber im Zweifel will man dann ja doch von Anfang an dabeigewesen sein. Die üblichen Verdächtigen sind auch schon wieder dort (kosmar habe ich aber noch nicht gefunden, was ich sehr eigenartig finde).

Wenn Ihr mitspielen wollt: hier ist mein Einladungslink (wenn Ihr Euch über den anmeldet, dann bekomme ich “vShares”, was auch immer die nutzen sollen).

(via caschy)

Mittwoch, 20. Juni 2012
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SuperFav: automatisch Tweets flattrn

, 12:04

Über flattr hatte ich ja schon ausführlich geschrieben, und ich halte es nach wie vor für die im Moment beste Idee zur freiwilligen Bezahlung von Netzinhalten. Leider ist es inzwischen aus vielen der Blogs, die enthusiastisch mit flattr-Knöpfen gestartet waren, wieder verschwunden — in manchen Fällen aus ästhetischen oder moralischen Überlegungen (nicht auf ideale flattr-Einnahmen hin bloggen wollen, ähnlich wie in dem Fall), oft aber auch weil der erwartete plötzliche Reichtum ausgeblieben ist. So ging in manchen Monaten mein ganzes Flattrgeld an einige wenige — hauptsächlich die Podcastabonnements (ok, ich bin da selbst nicht besser; hier kann man auch nichts flattrn, ich überlege aber gerade, das zu ändern).

Flattr hat das inzwischen auch erkannt, und so kann man seit einiger Zeit zusätzlich Benutzer und auch einzelne Tweets auf  Twitter flattrn (und auch noch ein paar andere Dinge). Für Firefox und Chrome existieren zu diesem Zweck Erweiterungen, nur benutze ich Twitter extrem selten im Webbrowser, und das machte die Aktion “Tweet flattrn” bisher zu einem umständlichen Unterfangen.

Das wird jetzt einfacher mit SuperFav. Der Dienst flattrt (im Moment) einmal am Tag alle gefavten Tweets (ist das überhaupt ein Deutscher Satz?), und macht die flattr-Benutzung somit zu einer so beiläufigen Tätigkeit, wie sie es sein muss, um ordentlich zu funktionieren.

Und: Liebe Twitterati, wenn Ihr noch nicht habt, dann legt Euch einen flattr-Account zu, sonst entgeht Euch in Zukunft der monetäre Teil meiner Wertschätzung.

Dienstag, 22. Mai 2012
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rp12

, 13:15

Dieses Jahr habe ich es endlich mal zum großen Klassentreffen des deutschen Internets geschafft.

Ich hatte mir das mit @jawl gegenseitig versprochen (was auf seiner Seite leider aus gesundheitlichen Gründen trotzdem nicht geklappt hat), und war somit im Zugzwang. Die Urlaubskatastrophen der vorherigen Jahre hatten dazu geführt, dass ich schon im vergangenen Oktober meinen Urlaub so gelegt habe, dass ich zuerst zur re:publica und danach in den Erholungsurlaub fahren kann. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass dieser Reisebericht jetzt etwas auf sich warten ließ.
mehr…

Dienstag, 24. April 2012
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Lieber blaugruenerschmetterling

, 21:07

Ich freue mich ja eigentlich über Deine Kommentare, da meine Seite sowieso so wenige hat. Auf den ersten Blick sahen die auch echt aus, nach einer gewissen Zeit fingen sie aber an, mir Seltsam vorzukommen:

Du wechselst ständig Deinen Namen und verlinkst Dich zu allen möglichen seltsamen Adressen. Das ist manueller Suchmaschinenspam, wenn auch nicht besonders guter.

Offensichtlich treibst Du dasselbe Spielchen auch auf anderen Seiten. Lass das.

Ich werde Deine Kommentare nicht löschen (da sie ja an einigen Stellen tatsächlich zum Thema passen), werde aber die Links entfernen und Deinen Namen vereinheitlichen, damit man Dich erkennt.

Dienstag, 27. März 2012
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Statistikfetisch: Kommentare

, 14:27

Ok, bei Statistik kann ich mich dann doch nicht zurückhalten. Ich hatte bei ad zwar schon einmal kommentiert, aber das waren nur im Kopf ausgerechnete Überschlagszahlen. Um eine brauchbare Aussage zu treffen, muss ich nämlich die unterschiedlichen Postkategorien berücksichtigen. Dazu habe ich die SQL-Abfrage entsprechend erweitert (Tabellenpräfix ist bei mir wp_2_, weil diese Seite hier auf WordPress Multisite läuft):

SELECT YEAR( p.post_date ), t.slug, COUNT( id ), AVG( p.comment_count )
FROM wp_2_posts p
JOIN wp_2_term_relationships tr ON tr.object_id = p.id
JOIN wp_2_term_taxonomy tt ON tt.term_taxonomy_id = tr.term_taxonomy_id
JOIN wp_2_terms t ON t.term_id = tt.term_id
WHERE p.post_status = 'publish'
AND p.comment_status = 'open'
AND p.post_type = 'post'
AND tt.taxonomy = 'category'
GROUP BY YEAR( p.post_date ), t.slug ;

Das sieht dann so aus:

Das Ergebnis ist natürlich immer noch, dass es hier zu wenig Kommentare gibt. Schade.

mehr…

Freitag, 9. März 2012
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anmut und demut: Dann komm ich Dich abholen

»Brauchen – wirklich brauchen tut das Netz – nur Text. Alles andere – Bilder, Videos, Flash, Audios, ja sogar Rohdaten wie XML, CSV, ja sogar HTML – all das ist nicht wirklich notwendig. All das ist Zuckerguss. Text ist das Einzige, was man im Netz nicht weglassen kann, ohne dass auch das Netz selbst verschwindet. Und ich glaube, von dem, was die Menschen hier tun, läßt sich so ziemlich alles mit Text machen. Ja. Ich glaube sogar, dass das meiste vermutlich weit besser funktionieren würde, wenn wir ein Netz nur aus Text hätten.«

on anmutunddemut.de · the article page · anmutunddemut.de on QUOTE.fm

Tags ,   Kommentare  6
Montag, 6. Februar 2012
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Draußen? Pah!

, 23:21

Draußen ist überschätzt. Da ist es zu kalt oder zu warm, und da sind keine Steckdosen. Drum schließe ich mich mit Freuden der Militanten Stubenhockerfraktion an. Schließlich muss auch das Haus als die kulturelle Errungenschaft gewürdigt werden, die es ist (und meinen Sport mache ich überhaupt auch drinnen).

(Logo von Giardino)

Dienstag, 24. Januar 2012
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Das wolltet Ihr wissen

, 23:12

Wieder einmal haben sich auf Formspring ein paar Fragen und Antworten angesammelt:

Angenommen, du bist Captain der Enterprise und wirst von einem übermächtigen Wesen bedroht, das die Hälfte deiner Crew killen will. Einziger Ausweg ist die Selbstzerstörung (Schiff samt Besatzung). Wie lang wäre dein Selbstzerstörungscountdown?

Fängt der nicht traditionell immer bei 10 an (also zumindest seit Raumpatrouille Orion)?

Bei mir steht gerade – aus Gründen natürlich nur – »nadja abd el farrag« im Google-Suchfeld oben rechts im Browser. Und bei dir?

So ein Feld hat Chrome nicht, aber die letzte Googlesuche im “Verlauf” ist nach “petition vorratsdatenspeicherung”.

Längst werden in Operationssälen Roboter als OP-Helfer benutzt, doch wie stehen Sie zu der Möglichkeit, chirurgische Eingriffe ganz von Computern bzw. Robotern durchführen zu lassen? Würden Sie eine Maschine einem Arzt vorziehen?

Was? Auf gar keinen Fall! Ich bin selber Softwareentwickler und will nicht in einem Betatest sterben.

Wenn Du eine Webcam hast – hast Du ein PostIt oder sonst etwas blickdichtes vor der Linse kleben ?

Ich verlasse mich auf die Kontrollleuchte. (Eventuell ist das naiv — ich muss mir mal die Spezifikation ansehen, ob die auch ohne Licht was aufnehmen kann…)

Gut sortierte Bookmarksammlung, delicious und Co, die Hoffnung, dass der Browser schon das richtige ergänzt, wenn Du anfängst zu tippen, 537 offene Tabs oder immer wieder Google – wie organisierst Du Deinen Web-Alltag so?

Wirke ich etwa organisiert? Ich speichere das Zeug an vielen Orten oder versuche, mir die Dinge einfach so zu merken. Wenn ich Glück habe, dann hab ich dran gedacht, es in meinem Blog zu verlinken und kann es mit der Suche wiederfinden.

Stöpselst du bei Gewittern deine elektrischen Geräte aus, wenigstens die teuren, oder bist du eher der “wird schon nix passieren”-Typ?

Ich benutze eine Kombination aus Überspannungsschutzstecke und Hausratsversicherung (als die zuletzt einspringen musste, da lebten wir noch auf einem Dorf, in dem der Strom von Masten übers Dach ins Haus kam).

Was hilft gegen Halsschmerzen? *betont jämmerlich dreinschau*

Ich empfehle bei Erkältung heißen Caipirinha (aber unbedingt darauf achten, dass das Volumen, das sonst durch die Eiswürfel eingenommen würde, mit heißem Wasser aufgefüllt wird, nicht mit heißem Cachaça!). Ist zwar nicht speziell gegen Halsschmerzen — aber nach ein paar davon sind die auch egal.

Und? Hast Du ein Backup? Also, ein aktuelles von dem Du sicher bist, dass und wie Du es wieder zurück ins echte Leben bekommst?

Ja, sogar mehrere. Einmal Time Machine (darauf musste ich im Fall eines ertrunkenen MacBooks sogar schon zurückgreifen) und einmal CrashPlan (das auch für die nicht-Macs).

Ertappen Sie sich manchmal, wie Sie singen ohne es recht zu bemerken? Oder wie Sie einfach so vor sich hin singen, weil Ihnen gerade danach ist?

Es gibt ein paar Lieder, die mich *jedesmal* wenn ich sie höre zum Mitsingen bringen. Ich merke das dann auch selbst erst nach ein paar Takten. Ohne “Begleitung” und unbewusst fange ich eher an zu pteiffen.

(Wenn ich allein im Auto unterwegs bin singe ich fast alles mit.)

Ich LIEBE düstere und gute Musical-Filme – wie der Herr Burton sie macht etwa. Sweeney Todd zum Beispiel oder Corpse Bride. Aber es gibt so schrecklich wenige davon – zumindest kenne ich kaum andere. Ihr vielleicht?

Dancer in the Dark ist zu traurig, oder?

Zovirax oder Rhus Tox? Voltaren oder Arnika?

Mit Herpesbläschen habe ich keine Last, aus der zweiten Gruppe wähle ich Voltaren.

wieviel bargeld trägst du üblicherweise mit dir herum? gibt es eine summe, unter- oder überhalb derer du anfängst, dich unwohl zu fühlen?

Ich hebe alle paar Monate 200€ bis 300€ ab und verbrauche die langsam. Da ich größere Summen (z.B. an der Tankstelle) meist trotzdem mit der Karte bezahle dauert das tatsächlich einige Zeit.
Mehr als etwa 400€ möchte ich eigentlich nicht dabeihaben, und ab weniger als etwa 30€ fange ich an “Ich sollte mal wieder Geld abheben” zu denken (klappt aber nicht immer, so dass ich manchmal tatsächlich ohne Bargeld dastehe).

Hast du einen festen Händedruck oder eher schlaff wie ein toter Fisch?

Das kann man natürlich selbst schwer beurteilen. Ich bilde mir aber ein, durchaus herzhaft zuzupacken…

Wie würdest du mir die Sache mir dem Bahnhof erklären? #s21

Das hat lange gedauert, und es wird der Sache auch nicht vollständig gerecht: (das wurde ein eigener Blogartikel)

Wem glaubst Du nichts mehr? #samstagsfrage

Politikern – und zwar leider allen.

Auf dem Rewe-Parkplatz beobachtete ich kürzlich einen jungen Sportsfreund, der von seinem Trainer zu Strafliegestützen verdonnert wurde. Wieviele Liegestütze könntest du so spontan, ohne zusammenzubrechen? (Auf den Boden, ausprobieren.)

So zwischen 0 und 1 (seufz).

Du darfst ein neues (Pflich-)Schulfach einführen. Was müssen Kinder in Zukunft unbedingt in der Schule lernen und warum?

Informatik – und zwar nicht Windows- und Officebenutzung und auch nicht Programmieren, sondern die grundsätzliche Funktionsweise der Rechner, der Netze, was sind Datenbanken,… Der Grund ist, dass heutzutage jeder mit diesen Techniken umgehen muss (ob er will oder nicht), und dass da bei den Laien (und teilweise auch bei den selbsternannten Experten) viel zu viel Mystik in das Thema hineingetragen wird und dadurch bei den tradierten Problemlösungsstrategien die reine Legendenbildung herrscht.

Wann bist Du zum letzten Mal auf einen Baum geklettert? #samstagsfrage

Oh, Baum ist schon sehr lange her, aber hinter dem Kind.eins her bin ich in den letzten Jahren so einige Klettergerüste raufgeklettert (davor hatte ich auch das etwa 20 Jahre nicht getan).

Ordentlich oder unordentlich?

chaotisch bis zum nächsten Aufräumanfall

Würdest du Sushi vom Körper einer nackten Frau essen?
Hmmm, das Sushi müsste das aushalten also ja … ich habe allerdings nicht die geringste Ahnung *warum* ich das tun sollte. Sind Teller nicht irgendwie praktischer?

Ich bin ein recht geduldiger Mensch, aber tapezieren lässt meinen Geduldsfaden auf der Stelle reißen. Wofür fehlt Dir die Geduld?

Meine Frau bastelt mit unendlicher Geduld komplexe Gießformen für winzige Figuren und ähnlich kleines Zeug (auf http://susannerenger.de/ kann man sich davon ein bisschen was ansehen). Ich könnte das nicht. Ich kann mich dafür stunden- oder tagelang in ein Computerproblem verbeißen.

Wenn nichts mehr hilft, hilft …?

irgendeine Übersprungshandlung, Problem halb verdrängen, mit was anderem anfangen, schlafen und vor allem duschen. Unter der Dusche habe ich immer die besten Eingebungen.

Dein rechter, rechter Platz ist frei. Wen wünscht Du Dir herbei?

Die Frage ist doch nicht wen sondern als was.

was denkst du, wenn du das bild anschaust?

Dieser Rorschach ist schon ein furchtbarer Kleckser.

Donnerstag, 13. Oktober 2011
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Social Media Setup (und Vision)

, 23:01

Der geschätzte Kollege @sauerstoff aka Karsten Sauer hat in seinem Blog gerade eine interessante Aktion gestartet: in einer neuen Kategorie lässt er  verschiedene Leute ihre Nutzung von Social Media Diensten erklären. Ich habe dort auch schon meinen Senf abgegeben. Lest Euch die Liste ruhig mal durch, achtet auch auf die unterschiedlichen Ansätze, das ist wirklich interessant.

Die vorletzte Frage des Artikels beschäftigt sich mit einer Zukunftsvision bzw. einem Traumsetup. Da ich darauf später noch zurückkommen möchte, werde ich diesen Abschnitt hier mal rüberkopieren:

Wie wäre Dein Traum-Setup, wenn Du Dir eines backen könntest?

Wie oben schon angedeutet bin ich ein großer Freund der Zentralisierung aller Informationen eines Benutzers und der Dezentralisierung der Information insgesamt. Am liebsten wäre mir ein System, das sich jeder Benutzer — ähnlich wie ein Blog — selbst aufsetzen kann (oder eben gehostet wie ein Blog bei wordpress.com). Es bräuchte die Möglichkeit, andere Benutzer desselben Systems (damit ist nicht unbedingt eine bestimmte Software gemeint, ein gemeinsamer Protokollstack würde reichen) zu abonnieren — und zwar unbedingt über Servergrenzen hinweg, so dass man deren Inhalte auf seiner eigenen Seite sehen und kommentieren kann. Bei einer möglichen Oberflächengestaltung legt Google+ ja schon ein gutes Beispiel vor, mir wäre aber (im Unterschied zu dort!) wichtig, dass es zu jedem Element nur einen Kommentarthread geben dürfte. Damit ergäbe sich natürlich als Problem des dezentralen Kommentierens der Transport der Kommentare an alle anderen Abonnenten des kommentierten Elements, doch dafür existierten in der Vergangenheit durchaus schon einmal Lösungen; eine davon nannte sich Usenet und hatte mit NNTP sogar ein eigenes passendes Protokoll.

Auch in letzter Zeit gab es da schon einige Ansätze, die aber alle mehr oder weniger eingeschlafen zu sein scheinen: Noserub, das DiSo-Projekt, oder vor kurzem als Frage von Sascha Lobo (nicht verifizierbar gefunden aber in diesem Artikel, der in eine ähnliche Kerbe haut): “Wer baut ein WordPress-Plugin, das automatisch G+Beiträge samt Kommentaren in ein bestehendes WP-Blog einfliessen lässt?”. Letzteres ist wahrscheinlich der realistischste erste Ansatz: erst einmal dem Blog beibringen, all meine Aktivität mit ihren Kommentaren wenigstens in Kopie bei mir zu speichern…

Den Rest lest bitte im Sauerspace.

Donnerstag, 18. August 2011
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Formgesprungen

, 22:54

Nach der letzten Blüte war es etwas still geworden um formspring. Ich weiß gar nicht so genau warum, aber im Moment scheint es wieder im Aufschwung zu sein. Der Verdacht liegt nah, dass es an der Einführung von “Ask this question to your xx followers” liegt. Da ich zwischendurch nicht draufgesehen habe, weiß ich nicht das nicht mit Sicherheit (bzw. seit wann es das überhaupt gibt).

Hier jedenfalls ein paar neue Antworten:

Ihr alle, die Ihr sofort auf eine Kreuzfahrt gehen würdet: Habt Ihr denn nie “Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich” gelesen?
Das habe ich tatsächlich nicht gelesen. Lohnt sich das?

(ich würde allerdings mit Ausnahme der Hurtigruten auch auf keine Kreuzfahrt gehen)

Wie lange dauert es noch, bis Facebook tot ist?
Totgesagte leben länger. Ich bin erst diese Woche wieder mal als Ergebnis einer Googlesuche auf einer “Homepage” auf home.earthlink.net gelandet. Die gibt’s also auch noch.

Warum haben so wenige Menschen Selbstironie?
Für Selbstironie muss man sich selbst erst erkennen. Das haben nicht viele geschafft.

Welche Voraussetzungen müssten gegeben sein, damit Du auf dem Raumschiff Enterprise anheuern würdest?
Kein roter Pullover.

Wie wird man Vorstand eines Dax-Konzerns?
Wenn ich das wüsste, dann wäre ich vielleicht dort (wobei, so toll ist es da wahrscheinlich auch nicht).

Welches ist/sind Deine Lieblingsgedicht(e)?
Wir haben da ja eine kleine Sammlung angefangen auf schlechtegedichte.de – ansonsten mag ich Limericks (und Meta-Limericks, das da  ist z.B. toll).

Welche erzieherischen Maßnahme(n) schlägst Du vor, um die Welt von Emails mit Smileys, mehr als einem Ausrufezeichen/Fragezeichen hintereinander und Wörtern in kompletter Großschrift zu BEFREIEN?????? ;-)
Hmm, Emoticons verwende ich zum Teil selbst (vor allem als Ironieindikator). Die übrigen Dinge sorgen bei mir — genau wie “Priorität: Wichtig” — für eine gebührend späte Berücksichtigung in der Abarbeitungsreihenfolge.

Welches Gericht wärmt deine Seele an ungemütlichen, regnerischen Tagen?
Das Kochen wärmt meine Seele an ungemütlichen, regnerischen Tagen. Ich neige dann also zu aufwändigeren Gerichten, für die ich ein paar Stunden in der Küche stehe. Letzten Sonntag habe ich z.B. Zwiebelkuchen gebacken (und zwar so viel, dass ich am nächsten Tag noch die Kollegen damit versorgen konnte).

Wie kann man nur soviel Geld ausgeben?
Das ist echt nicht schwer.

Wie lautet der korrekte Plural von Index? Indizes? Indexe? (Isch werd noch wahnsinnig!!)
Eigentlich Indizes (oder nach neuer Rechtschreibung auch Indices). Indexe sind mehrere Zeigefinger.

Würden Sie mich bitte mal kurz in den Arm nehmen?
Aber gern (wenn das noch akut ist).

Was hast du schon in der Waschmaschine mitgewaschen, was eigentlich nicht rein gehörte? Hat es überlebt?
Neben einer großen Menge Taschentücher, Geld und Schlüssel (jeweils ohne große Verluste) habe ich vor etlichen Jahren mal einen tollen Taschenrechner mitgewaschen. Der war danach sauber aber kaputt.

Was darf Kunst nicht?
Kunst darf alles, muss aber mit den Konsequenzen leben (eine der möglichen Konsequenzen ist z.B., dass ich die betreffende Kunst nicht ansehen möchte).

Wer mich auch mal was fragen möchte, der kann nach wie vor hier kommentieren, eine eMail schreiben, anrufen oder eben seine Frage auf formspring eintragen.

Montag, 13. Juni 2011
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[321 Blog!] Beginn einer Messreihe

, 23:37

(Kopie, Original mit Diskussion auf 321 Blog!):

Ohne Messung kann man irgendwie nicht abnehmen.

Meine alte Waage mochte mich nicht mehr. Ich war ihr zu schwer. Zum “Glück” ist die jetzt kaputtgegangen (nicht so spektakulär wie bei Detri, aber die von den Kindern am Badezimmer regelmäßig vorgenommenen Überflutungen werden ihren Beitrag geleistet haben), und ich konnte eine neue kaufen. Es wurde eine Withings-Waage mit WLAN (und mit einem Wiegebereich bis 180kg). Die sieht schick aus und überträgt alle Messwerte an eine Datenbank. Dort kann man sie sich dann ansprechend aufbereitet ansehen (und noch ein paar andere Sachen, die ich demnächst ausprobieren werde).

Und eine iOS-Anwendung gibt’s auch, die erzeugt hübsche Grafiken:

(damit Oliver nicht wieder über meine “hässlichen Gnuplot-Grafiken” schimpft ;-) )

Samstag, 11. Juni 2011
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Liebe Restaurant- und Hotelbetreiber,…

, 19:57

ich will gar keine Werbung (mehr) für Euch machen.

Ich fand das mal ganz lustig, auf Qype den Orten, an denen es mir gut gefallen hatte, Bewertungen zu schreiben. Sonderlich aktiv war ich da nie. Nur 12 Beiträge kamen im Laufe der Zeit zusammen. Verrisse oder Beschwerden waren nicht dabei. Aber das reicht schon, um immer mal wieder nervige Post zu bekommen.

Vor zweieinhalb Jahren hatte ich z.B. was zum Seehaus in Ebersberg geschrieben — eigentlich eine Lobeshymne, aber es gibt dort jetzt wohl einen neuen Pächter und das Bild ist dadurch veraltet. So schreibt mir ein “olan“:

servus aus ebe

ich würde sie bitten die alten fotos vom seehaus zu entfernen.

vielen dank

Das nervt. Wenn Ihr nicht mit den Vorpächtern in Verbindung gebracht werden wollt, dann nennt das Lokal doch um. Dann löscht Qype die Bewertungen für Euch sogar selbst.

Eigentlich kann man aber ganz gut erkennen, wie alt die jeweiligen Bewertungen sind. Jeder halbwegs intelligente Mensch sollte in der Lage sein, aus der 2008 an dem Beitrag die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Ich jedenfalls kann und will nicht bei allen von mir bewerteten Lokalitäten regelmäßig vorbeischauen ob die wohl noch genau so aussehen (und erst recht nicht, ob sie noch von denselben Leuten betrieben werden).

Ich melde mich jetzt bei Qype ab. Liebe Restaurantbetreiber, bewertet Euch doch selbst!

Mittwoch, 12. Januar 2011
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Links kann man nicht tauschen. Die kann man nur verdienen.

, 08:25

Das ist z.B. einen Link wert.

Sonntag, 2. Januar 2011
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Sitzsack? Bin ich selber.

, 11:16

(Man soll ja keine Gelegenheit auslassen, sich im Internet zum Affen zu machen. Dies hier ist für den admartinator!)

Wenn ich im Kinderzimmer sitzen möchte, zum Beispiel um etwas vorzulesen, dann ist das bisher nur mit großer Anstrengung und Unbequemlichkeit möglich. Beweisfoto:

Das wäre doch mit einem Sitzsack viel bequemer. Gut, dass es gerade jetzt von Smoothy einen Sack zu gewinnen gibt ;-)

Sonntag, 19. Dezember 2010
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Gewichtelt

, 22:29

Ich habe beim Chitime-Wichteln 2010 mitgemacht, und ich habe mein Wichtelgeschenk “schon” gestern erfolgreich abgeschickt (ich möchte, dass das dem Grad meiner Verpeilung und Prokrastinationsneigung gemäß ordentlich gewürdigt wird!).

Selbstverständlich kann man hier noch nicht erkennen, was ich verschickt habe :-P

Montag, 6. Dezember 2010
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Ein kurzer Spaß (und Zweifel über ein Kundenverhältnis)

, 22:21

Bisher war ich sehr zufriedener Hetznerkunde, aber jetzt kommen da gerade Zweifel auf; gerade in einer Zeit, in der Regierungen versuchen, das Netz mundtot zu machen ist es feige, sich auf eine nebulöse Auslegung schwammiger AGBs zurückzuziehen. Das haben schon Amazon und PayPal unrühmlich vorgemacht.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die WikiLeaks-Inhalte (insbesondere die Cablegate-Dokumente) nicht gegen deutsches Recht verstoßen, und dass sie unbedingt weiter verbreitet werden müssen. Deshalb hatte ich heute unter wikileaks.wazong.de einen Spiegelknoten angelegt. Leider untersagt Hetzner seinen Kunden genau dieses Verhalten, und ich kann nicht riskieren, dafür selbst mit all meinen eigenen Inhalten aus dem Netz zu fliegen (denn wer spiegelt schon mich?).

Andere Provider haben mehr Mut. Ich werde in Zukunft wohl eher einen von denen Empfehlen, und über einen eigenen Umzug denke ich auch mal verstärkt nach…

Samstag, 4. Dezember 2010
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Mit dem Internet reden

, 19:31

Wer mich mal hören möchte (wie ich hauptsächlich “Ääääh” sage), der kann sich Folge 14 des Digitalen Grundrauschens anhören. Dort spreche ich mit dem Gastgeber Andreas Zeitler (@Zettt) und mit Tobias Günther von Fournova (der Firma hinter Git-Tower) mehr als 1,5h über Versionsverwaltungssysteme.

Dienstag, 30. November 2010
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Juhuu, mal wieder ein Stöckchen

, 23:53

Gefunden beim Christian (aka @jawl). Diesmal geht es um die iTunes-Musiksammlung:

Statistik
“9085 Objekte, 26,9 Tage und 41,70 GB” (wenn die Markierung auf “Musik” steht — zählt das dann nur die Musik? In den anderen Kategorien gibt es jedenfalls auch Einträge.)

Kürzester und längster Track (ohne Hörbücher)
Der kürzeste Track (1s) ist Helge Schneider der “Ich fick’ den Bär” sagt (tja, nun). Der längste Titel ist mit 26:01 “Tubular Bells Part 1″ — aber nicht in der Originalversion von Mike Oldfield, denn die ist 31s kürzer sondern als Tribute-Version von der Richard Romance Synthesizer Section.

Wenigsten und meisten Titel pro Genre
Die Genres pflege ich seit der Einführung  von Genius überhaupt nicht mehr.

Erster und letzter Track (Titelname)
Von “a” (Knorkator auf Hasenchartbreaker) bis “515151″ (EverEve auf E-Mania).

Erster und letzter Track (Hinzugefügt)
Der Import meiner Musiksammlung auf den Mac begann am 06.05.2008 mit M. Ältester Titel ist daher “To have and not to hold” von Madonna. Heute erst dazugekommen ist “Vo Mello Bis Ge Schoppornou (Long Version)” von Holstuonarmusigbigbandclub (Ohrwurm!).

Erster und letzter Interpret
Von “A-ha” bis zu den “10000 Maniacs”.

Erstes und letztes Album (Titel)
Von “A’la Carte” von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung bis “()” von Sigur Rós.

Die fünf meistgespielten Tracks

  • 12mal “Angel” (Massive Attack auf Mezzanine)
  • 12mal “Exogenesis: Symphony, Part 1 (Overture)” (Muse auf The Resistance)
  • 11mal “Daria” (CAKE auf Fashion Nugget)
  • 11mal “If you tolerate this your Children will be next” (Manic Street Preachers auf This is my Truth tell me yours).
  • 11mal “Überwagner or: A billion bubbles on my mind” (Motorpsycho auf It’s a Love Cult)

(und noch ein paar weitere 11er, aber bei last.fm kann man das sowieso viel besser sehen)

Fünf Songs im Partyshuffle
Partyshuffle heißt inzwischen iTunes DJ, und der würde gern spielen:

  • “Tage wie dieser” (Sportfreunde Stiller auf Die gute Seite)
  • “Pseudo Silk Kimono” (Marillion auf Misplaced Childhood)
  • “Supervixen” (Garbage auf Garbage)
  • “Solid Rock (live)” (Dire Straits auf On The Night)
  • “Sisters Are Doin’ It For Themselves” (Eurythmics auf Greatest Hits)

(grauslige Zusammenstellung, hatte ich erwähnt, dass ich Genius mag?)

Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?

Sex: 40 (die Toten Hosen haben ihr Best-Of-Album “Reich & Sexy” genannt)

Death: 48

Love: 354 (erstaunlicherweise führen hier The Cure — wenn man Albentitel ausnimmt)

You: 752 (querbeet)

Home: 42 (hier führt Genesis)

Boy: 104 (der Punkt geht an die Pet Shop Boys)

Girl: 92 (Sisters of Mercy gewinnen)

Viel erfährt man so über meine Plattensammlung ja nicht, aber lustig war das…

Montag, 11. Oktober 2010
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Elena friert schon wieder

, 13:40

Der Winter naht, und die alljährlichen Mails “Request from Russia” trudeln wieder ein. Unsere bekannte Ofenspammerin erhält große Teile ihrer Story aufrecht (indem sie den Text wiederverwendet) und bewahrt dabei eine erstaunliche Konsistenz: sie war 2007 gerade 30 Jahre alt, 2008 dann 31 und jetzt sind es 33. Ihre kleine Tochter war vor drei Jahren 6 und ist jetzt 9:

My name is Elena, I am 33 year and I write you from Russian province. I work in library and after my work I allowed to use computer when possible. I finded your address in internet and I decided to write you this letter.

I have 9 year daughter, her father abandoned us and we live with my mother.

Ihre Mutter hatte den Job wegen der Krise auch schon 2008 verloren (oder jedes Jahr wieder?), und jetzt hat das Wetter auch noch die Lebensmittel unerschwinglich gemacht:

Due to unbearable hot weather during this summer almost all the potatoes and vegetables in our garden withered. Many forests burned down. We were doomed to hunger and we spent all our savings to buy 4 sacks of potatoes for the winter (it is terrible, because the price of potatoes became 2 times more expensive than in the last year).

Falls also jemand einen Holzofen loswerden möchte ;-)  … hier gibt’s weiterführende Informationen und sogar eine Anschrift in Калуга.

Sonntag, 6. Juni 2010
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Die kleine Kulturflatrate

, 21:54

Ok, mit meinem Artikel bin ich mal wieder besonders spät dran, aber ich mach’s dafür ausführlich:

Die Finanzierung der Inhalte im Internet klemmt im Moment vor allem am Fehlen eines funktionierenden Micropayment-Systems. Das ist so, weil es im Netz viel weniger eine Kostenloskultur als eine Sofortkultur gibt. Der Nutzer möchte “Content” möglichst einfach und möglichst gleich erhalten. Er ist durchaus bereit, Geld dafür zu bezahlen (deshalb funktioniert der iTunes Store, obwohl man ganze Diskographhien aus P2P-Netzen laden kann). Der Nutzer möchte dabei aber nichts aufgedrängt bekommen (deshalb werden die Webseiten-Monatsabos der Zeitungsverlage nicht funktionieren).

Eine beliebte (irgendwie aber resigniert wirkende) Antwort auf dieses Problem ist die sogenannte Kulturflatrate, bei der jeder Teilnehmer (oder jeder Internetbenutzer oder sogar jeder Bürger) einen monatlichen Betrag entrichten soll, durch den dann alle aus dem Internet bezogenen Kulturleistungen abgegolten sind. Der Beitrag müsste vom Anschlussanbieter (oder auch jemand anderem) eingezogen und von einer Rechteverwertungsgesellschaft wie GEMA oder VG Wort an die einzelnen Kulturschaffenden ausgezahlt werden. Abgesehen von der grundsätzlichen Unbeliebtheit solcher Gesellschaften wirft die Kulturflatrate aber ihren eigenen Stapel offene Fragen auf (die beiden größten davon sind, wie hoch diese Abgabe denn sein müsste und wer davon dann welchen Anteil bekommen würde).

Einen Zwischenweg beschreitet flattr. Das erste mal habe ich vom flattr-Konzept hier gelesen, seitdem ist das Projekt sehr erfolgreich in eine geschlossene Betaphase gestartet (ganz Twitterland dürfte aber inzwischen mit Einladungen versorgt sein). Bei flattr legt jeder Teilnehmer einen Betrag fest, den er pro Monat für Leistungen anderer auszugeben denkt (im Moment sind Stufen zu 2€, 5€, 10€ und 20€ vorgesehen). Die Summe muss zuvor auf das flattr-Konto eingezahlt worden sein und wird jeweils zum Monatsende auf alle geflattrten “things” (Artikel, Stück Software, Blog, Podcast, einzelne Podcastfolge, Bild,… — flattr legt nicht fest, in welcher Granularität Inhalte zu “things” werden sollen) gleichmäßig verteilt. Dadurch kann ein einzelner Klick sehr unterschiedlich viel Geld wert sein.

Ist das Konto einmal eingerichtet, steht dem Benutzer eine einfach zu bedienende Möglichkeit zur Verfügung, eine Einzelleistung zu honorieren (entsprechende Knöpfe lassen sich direkt integrieren). Am anderen Ende entsteht eine Einnahmequelle für Blogger und andere Kulturschaffende, deren Erzeugnisse über das Netz verbreitet (oder im Netz repräsentiert) werden können. Hoffen wir mal, dass die Idee abhebt — sie ist jedenfalls deutlich sinnvoller als die allgegenwärtigen “Gefällt mir”-Knöpfe von facebook.

Der flattr-Ansatz kann im Moment wahrscheinlich (noch) nicht den “professionellen Journalismus” retten (der in fortgesetzter Realitätsverweigerung sowieso mehr auf iPad-Apps setzt — aber bitte…), obwohl die taz ihn bereits nutzt. Aber wer weiß…

Ich werde an flattr erstmal als Nettozahler teilnehmen. Erstens, weil es die in einem solchen System auch geben muss und zweitens, weil ich mir noch nicht zuende überlegt habe, welche Dinge ich denn flattrbar machen möchte (die einzelnen Blog-Artikel per WordPress-Plugin jedenfalls nicht, denn da sind ja auch meine Tweets als Einzelelemente enthalten). Folglich besitze ich bisher nur ein “thing“, das mein komplettes Blog repräsentiert.

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