Dienstag, 13. April 2010
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Ich bin Softwareentwickler

dentaku, 17:28

1. Was machst du beruflich?

Ich bin Softwareentwickler. Genauer gesagt: ich bin der Teamleiter eines kleinen Teams von Java-Entwicklern in einem kleinen Systemhaus, das gerade begonnen hat, mit einem etwas größeren Systemhaus zu verschmelzen.

2. Was ist gut – was ist nicht so gut daran?

Also erstmal ist die Tätigkeit kreativer als man vielleicht meinen möchte, denn ich habe natürlich immer eine Spezifikation, in der die funktionalen Anforderungen der Software festgehalten sind, bin aber in der Gestaltung des Wegs zum Erreichen dieser Anforderungen meistens recht frei. Außerdem ist man von einem angenehmen Menschenschlag umgeben, denn viele Entwickler ticken ähnlich. Und natürlich sitzt man als ohnehin Internetsüchtiger mit voller Absicht und offiziellem Auftrag den ganzen Tag am Rechner.

Nicht so toll ist die Verteilung der Arbeitslast in der Projektarbeit und die damit verbundenen völligen Wahnsinnsaktionen (“… muss unbedingt fertig werden, koste es was es wolle.”) — auch Urlaub wäre mal wieder toll.

3. Was wäre dein absoluter Traumberuf?

Das selbst programmieren macht zwar Spaß, hält aber wahnsinnig auf. Ich würde mich gern auf die Architektur, den Entwurf, die Modellierung beschränken — und andere Leute programmieren lassen (wobei delegieren leider gerade eine meiner schlechtesten Fähigkeiten ist, “If you want something done, do it yourself!”). Die Abstraktion des Problems aus der echten Welt in ein Computerverständliches Modell ist der eigentlich interessante Schritt meiner Arbeit. Damit möchte ich mich so viel wie möglich beschäftigen.

4. Warum gerade dieser?

Ich kann ja nichts anderes ;-)

(Dieser Fragebogen geht gerade im Internet rum. Man kann interessante Selbstbeschreibungen lesen — zum Beispiel hier oder hier. Aber eigentlich geht man am besten zu Anke Gröner, denn die pflegt eine ganze Sammlung.)

Donnerstag, 10. Dezember 2009
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Dentaku?

dentaku, 23:39

Beim Gilly lag ein Stöckchen rum, das kam mir ganz gelegen. Nach dem Ursprung meines Nicknames wird nämlich immer mal wieder gefragt.

Zuerstmal: lange Zeit hatte ich als Spitznamen “Becki”. Der ergab sich als Diminutiv aus meinem (vorherigen) Nachnamen, denn es gab in der Grundschule in Oberbayern einfach zu viele Thomas-e. Bis ins Studium einschließlich meiner ersten Arbeitsstelle blieb mir der Name erhalten (überall Thomas-Überschuss). Auch als Benutzernamen und für Online-Profile habe ich ihn einige Zeit verwendet, wurde dann aber bei Überschneidungen mit dem englischen Sprachraum oft für eine Frau gehalten.

Dentaku nun wieder hat nichts mit Zähnen zu tun, auch wenn es so klingt — es ist das japanische Wort für Taschenrechner. Ich spreche allerdings (leider) garkein Japanisch, habe das Wort nämlich woanders gefunden. Dazu muss ich aber auch nochmal ausholen: vor vielen Jahren verband ich mich erstmals zu einem IRC. Der IRC-Client fragte mich nach einem Nickname, und ich nannte mich “Taschenrechner“. Das war aber dem IRC-Server zu lang und der nannte mich “Taschenre” (denn RFC 1459 sagt, dass der Name nur 9 Zeichen lang sein darf). Weil ich aber ein großer Kraftwerk-Anhänger bin, kannte ich die Japanische Version von “Taschenrechner” (also dem Lied). In dem heißt es:

Bokuwa ongakuka, dentaku katateni
Tashitari, hiitari
Sousashite, sakkyoku suru
Kono botan oseba, ongaku kanaderu

Aus dem IRC-Nickname wurde dann erst langsam, als mit dem Wechsel des Nachnamens auf Renger “Becki” irgendwie unerklärlich wurde noch schneller, eine Online-Identität. Und demnächst erkläre ich nochmal, wie es eigentlich zur Domain wazong.de kam.

(Liedtext gehört Klingklang)

Sonntag, 18. Oktober 2009
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Dienstag, 14. April 2009
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Donnerstag, 5. März 2009
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Katze Klara: 20.04.1992 – 05.03.2009

dentaku, 22:29

Vorhin hat meine Mutter angerufen und erzählt, dass unsere Katze heute eingeschläfert worden ist. Natürlich war sie schon sehr alt, und seit wir in Stuttgart wohnen habe ich sie auch nicht mehr allzu oft getroffen, aber das Gefühl, jetzt keine Katze mehr zu haben, nicht einmal anteilig und weit entfernt, macht mich doch traurig.

Als wir die kleine Katze (aus einem Wurf mit drei Katzen bei Bekannten und ehemaligen Nachbarn) bekamen, da war sie gerade ein paar wochen alt und passte noch auf meine Hand. Wir wohnten damals in Pörsdorf (das ist ein Kuhdorf hinterm Mond gleich links), und ich ging noch zur Schule. Seitdem ist viel Zeit vergangen, ich bin zuerst nach München und später dann nach Stuttgart gezogen, habe inzwischen ernsthafte Arbeit und eine kleine Familie. Meine Eltern sind wieder zum nächsten Außenposten der Zivilisation zurückgezogen, und die Katze Klara mit ihnen — sie hat bisher alles irgendwie ausgehalten und war immer da. So ein altes Haustier ist auch ein Stück Beständigkeit…

…wir werden Dich vermissen. (Seufz).

Sonntag, 25. Januar 2009
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321 oder: wie man nachträglich an gute Vorsätze kommt

dentaku, 21:48

Ich war eigentlich ohne Vorsätze in das Jahr 2009 gestartet — es klappt mit der Einhaltung ja sowieso immer nicht. Bei der ersten pl0gbar dieses Jahres habe ich dann aber am Rande eines Gesprächs etwas vom 321 Blog-Projekt mitgehört, in dem “die Schwergewichte der Blogosphere” sich schon seit längerem durch Gruppendruck gegenseitig zu einer gesünderen Lebensweise “animieren”, und in dem im Moment gerade eine Abnehmwette dreier ebensolcher stattfindet. Das funktioniert im Endeffekt natürlich genau so wie bei den Weight Watchers, ist aber mit Charts und mit Teilnehmern, die Prozentrechnung beherrschen irgendwie Nerdgerechter. Oliver Gassner hat mich gleich mal in die passende Mailingliste aufgenommen, und ich werde mich da (also in dem Blog) in Zukunft regelmäßig der Öffentlichkeit stellen. Vielleicht findet sich ja noch ein Duellpartner für eine weitere Abnehmwette, es geht aber auch so.

Unabhängig davon aber passend dazu fand auf Twitter folgende Konversation statt:

botenstoff Gute Vorsätze abzugeben: Jahrgang 2009, nur ganz leicht abgestossen an den Ecken und sicher noch prima weiterzuverwenden. Preis VHB. 6:16 PM Jan 19th from web

dentaku @botenstoff Was sind denn da für Vorsätze im Angebot? Ich möchte ungern einfach alle nehmen. 6:20 PM Jan 19th from twhirl in reply to botenstoff

botenstoff @dentaku Da ist einmal das Klassik-Package: Sport, Abnehmen, Work-Life-Balance. Ich könnte noch Fortbildungspläne und Vernunft drauflegen :) 7:02 PM Jan 19th from web in reply to dentaku

dentaku @botenstoff Die nehme ich alle, kann aber nicht versprechen, dass sie hier besser behandelt werden. #Vorsätze 9:02 PM Jan 19th from mobile web in reply to botenstoff

botenstoff @dentaku OK, abgemacht :-) dann wünsche ich viel Erfolg! (Einen hab ich behalten: Noch besser strukturierte Arbeitsabläufe. Seufz.) 10:02 PM Jan 19th from web in reply to dentaku

Dann kann’s ja jetzt losgehen…

Freitag, 26. September 2008
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…und vierundreißigstens

dentaku, 07:43

Wie sehen Sie denn aus?

Dienstag, 27. Mai 2008
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Montag, 26. November 2007
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Schlüsselkind

dentaku, 21:53

Während der aktuellen Diskussionen um Speicherung und Schutz der Daten habe ich mal wieder (zum soundsovielten mal) angefangen, aktiv OpenPGP für meine eMails zu benutzen. Das Problem bei jedem Anlauf bisher: kein Schwein wollte mitmachen (typisches Zitat: “Nett. Aber können wir jetzt dann wieder normale Mails schreiben?”). Deshalb freue ich mich ganz besonders über die Aktion Verschlüsselt Euch!:

Grafik von Bulo, Aktion von lanu

Hier also auch mein aktueller öffentlicher Schlüssel:

-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
Version: GnuPG v1.4.1 (GNU/Linux)

mQGiBEPceugRBAD3IxXerZF1LOucE/lgbJPNuZCaTYZbZmwrsKnVFBiqfO5PmN+h
qIJ1ldyqJzQ8+4rwX7ybahOx7CpXS49ODg1aM27jJs9BBrdQ3f7eLs9BrIRUBXtQ
X4yuOmYQu9/j5pEQOWSCV0+RSg8IPXY05HTexEhpFMXQVX2Dyt//mpZ42wCgofdg
0En6JZPZ5RVrRevT9WdGr1MD+QG4O1psjb2jCej5lyqqxGil3LCpsNeoYC+QvS0J
JX3nz4qWSxTbOlC9eHoLOJ7KFU0VNsAMSUA0+f+zsWB4bkHU/88WwWI1bxrkqYWe
pSwSJCbFfGdXTsZYqzOfOXDkCftKpV8XKOGJ8Yvy0nmAvMrdqiuXSIqxn6SdeGUo
mzXfA/9J1DtmjcKIygfjOOVyDqtm4wIeg2Ll8lrSFJWOkkUhgfCjOikYJ9SO1AC0
pxJWJm/QnlG1TFIUIuss/ff2WKM39/Py+GYJTI3XhOY4nQjlQyQct/qAB4kQDYVj
+dVur7CcpsP4iHb1x7fvlrXjl7tm46yt3PApDTWsYH/pOQlsFbQnVGhvbWFzIFJl
bmdlciA8dGhvbWFzLnJlbmdlckB3YXpvbmcuZGU+iGQEExECACQCGwMFCQPCZwAC
HgECF4AFAkPcfi0GCwkIBwMCAxUCAwMWAgEACgkQw4J4gr7QvEsm4ACfd1mCXqUo
dEpjhCbFCTZMHJDXp1IAnREM+jrvQSo4x80Ow3f2wfEmzgJAtCFUaG9tYXMgUmVu
Z2VyIDxkZW50YWt1QHdhem9uZy5kZT6IZAQTEQIAJAIbAwUJA8JnAAIeAQIXgAUC
Q9x+NwYLCQgHAwIDFQIDAxYCAQAKCRDDgniCvtC8S2mYAJ0ZQt0cNIvY+VJIapVR
IxrZhw5UOQCeJUHgr52+H8ZMIYT4ovOl3GvzYhe5Ag0EQ9x68hAIAI87YS7ir+/p
bfyvI5lJn1uqRB1BuiLfOUres8jz4HBumbUXvgRJgIriJQjkbuiFfWLJb00HISMy
Ina5wNkr4m3r5g/196fBrV8u37NOmSIorbV147y2yRX500i6FyzjQNwm/obd33ga
t+qcCS09ZzdO0cP6/pm2N3eVCM8ylvWdYMqjWj7RWV8sgwJ4sdgAML5YcNRLuDw4
+OfJjnRgoD3PFOhZerwtAnlfjx//V9WmvUnSRF7GZ7U9+NzZK6Er6WIe/tr0QF4H
fcFyKy/Ol52hzdvJUfDk7gPv7eklbrHVc/56qksdqT0lgdsoz2bDfiuX5zmwxDFF
v+4rdtRXMRMAAwUH/AglXV63jNgG7BxwuzUa/sa6WANqW+fvaQmrbaEBEHEJglIE
hNNtrneYWNwQaYgLPQk/OHxLIzMgkqWTiAT9wSpGiGywBkugtzWDdnQsEAxA57Im
lF/ZgykvU0E4QpfuF0AFi+DT8I5cwMCO1Az9N4NPEwe2L4gKfv1mvcZ7l9J/qlVt
3kvH4mMCRwqcEEFSyEKrCj2RNyduN6lfyEbXCU7qiQx42WBnsCnLP2qxn4F0d2AV
IDkZ1HllcyYqD+8OdDnxEjCNB2Y0RWbge6DG3zDXByWjFo0iVdVcb/HxDrOuKIHd
79EU+6kgOg3i2Xo5vnqJ9bYRJzQ2JCYdlEpRQcOITwQYEQIADwUCQ9x68gIbDAUJ
A8JnAAAKCRDDgniCvtC8S5bAAJ993YqKPb1Ni069Wdu+vzsuSEzZuwCeKqMKpjVM
S6DoWXLvpvizLU87FuU=
=yRf7
-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

(bzw. hier als Datei).

So, und jetzt holt Euch alle schön enigmail und schickt mir (und lanu) Eure öffentlichen Schlüssel, damit da endlich mal was vorwärtsgeht…

Montag, 12. November 2007
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nich fernsehn

dentaku, 08:44

Jetzt ist der Fernseher also kaputt. Angekündigt hatte sich das schon schon länger, eigentlich ging es schon im März oder April los, daß man manchmal 2mal oder 3mal auf “AN” drücken mußte bis der Befehl befolgt wurde. Kurze Zeit später hatte sich das Fehlerbild verschlimmert. Wenn man auf die Einschalttaste drückte, dann sprang die kleine grüne Kontrolleuchte (die dauerleuchtet) an und die kleine gelbe Kontrolleuchte (die bei jedem Startversuch kurz aufleuchtet und bei erfolgreichem Bildgewinn auch dauerhaft anbleibt) begann zu blinken. Bei jedem Blink kam aus dem Lautsprecher ein leises “Blub” und nach einer zufälligen Zeit zwischen 5 und 30 Minuten (meistens 20) machte es “Bzzzzzzt” und Bild und Ton kamen.

Seit Freitag geht die grüne Kontrolleuchte auch gleich wieder mit aus, der Fernseher kann nicht mehr eingeschaltet werden.

Wir hatten uns ohnehin für “nach dem Weihnachtsgeschäft” die Anschaffung eines neuen Fernsehers vorgenommen. So bleiben jetzt eben zwei Monate ohne Fernsehen — das tut sicher auch ganz gut:

  • mal ein Buch lesen
  • schade um ein paar Serien, die ich mir gern angesehen habe (ach, was solls)
  • wenn das Kind nie ins Bett will, dann kommt man sowieso nicht zum fernsehen
  • es wird Zeit, daß ich im Arbeitszimmer die Computer wieder aufgestellt bekomme
Freitag, 12. Oktober 2007
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Individualistischer Macher (IM)

dentaku, 11:47

Im Moment ist ja dieser Psychotest von Egoload schwer in Mode (siehe z.B. da, da und da). Das muß ich natürlich auch wieder mitmachen:

Egoload - Individualistischer Macher

Ich bin also “Individualistischer Macher (IM)”.

Ich habe die Beschreibung bisher nur überflogen, aber für die wenigen Fragen, nach denen das Ergebnis kommt, trifft es wohl ganz gut.

Vor fünf Jahren habe ich im Rahmen eins Teamseminars (bzw. in Vorbereitung auf ein Teamseminar) mal einen erheblich umfangreicheren Test gemacht, der auch einen 20-Seitigen Report hervorbrachte, in dem ich mich erschreckend genau beschrieben fand (der Report unterschied sogar zwischen der bewußten Person und der “weniger bewußten” Person). Damals war ich der “Beobachtende Koordinator (53)”.

53: Beobachtender Koordinator

Jetzt muß ich die beiden (IM und 53) mal vergleichen.

Montag, 8. Oktober 2007
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Ab jetzt macht es Sinn

dentaku, 10:04

Ich gebe auf. Sprache verändert sich. Ab sofort werde ich mich über “Sinn machen” nicht mehr aufregen. Das bedeutet aber nicht, daß ich es selbst benutzen werde (so wie ich auch “Handy” vermeide und den alten Spruch “Wer brauchen ohne zu gebraucht braucht brauchen überhauptnicht zu gebrauchen.” beherzige).

Donnerstag, 6. September 2007
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Italienische Seltsamkeiten

dentaku, 13:31

Im Supermarkt muß man für die Fleischtheke eine Wartenummer ziehen. Wahrscheinlich würden die leiseren Kunden sonst nie drankommen:

77

Das Bader im Meer ist nicht sicher da Hein Rettungsdients vorhanden ist (das Problem ist aber nicht Italienspezifisch):

Schilda

Sonntag, 2. September 2007
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Gestrandet

dentaku, 18:37

Jetzt hatte ich eigentlich befürchtet, daß ich — wie so oft — am Anfang des Urlaubs wegen des plötzlich fehlenden Stress(es) krank werde, und daß sich dadurch unsere geplante Italienreise verzögern könnte. Stattdessen möchte das Auto nicht mitkommen. Kurz vor Bad Aibling leuchtete nämlich die gelbe “wenig Kühlwasser”-Kontrolleuchte auf. Das kam mir komisch vor, denn ich hatte das Kühlwasser vor etwas mehr als einem Jahr und danach erst vor kurzem nochmal nachgefüllt. Extrapoliert man diese Schwundgeschwindigkeit, dann hätte es noch nicht wieder weg sein dürfen.

Da ich aus der Zeit vor dem Bau der dortigen Umgehungsstraße noch wußte, wo in Bad Aibling eine Mercedes-Werkstatt steht entschlossen wir uns, dort anzuhalten, nachzusehen und gegebenefalls den ADAC zu rufen (die Werkstatt würde wahrscheinlich geschlossen sein). Als Auto und Motor gerade stillstanden lief das Wasser endgültig davon:

Wasser weg...

Der ADAC war recht schnell zur Stelle, doch schon vorher begegneten wir eine Verkäuferi(?) des Autohauses, die uns Kaffee, Wasser und Zugang zu Toiletten oder Hebebühnen anbat. Die ADAC-Diagnose (Wasserpumpe: tot) machte aber relativ klar, daß ohne Werkstattbelegschaft nicht viel zu tun war, drum gab ich ihr Schlüssel und Wagenpapiere.

Reisegesellschaft ohne Auto

Der ADAC-Helfer war fast ein wenig enttäuscht, daß wir weder Hotel noch Leihwagen benötigten, aber wir waren ja nur ein paar km weit gekommen und konnten uns einfach vom Rest der Familie wieder zurückholenlassen.

Die Familienschaukel steht jetzt also in der Werkstatt in Bad Aibling und wir sind wieder in Grafing und versuchen an einem der nächsten Tage einen zweiten Start…

Mittwoch, 22. August 2007
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Lattenrost

dentaku, 11:31

MC Winkel will’s wissen und fordert zur Beantwortung auf:

Lieblings-Schlafklamotte?

Pyjama (früher hieß der “Schlafanzug”) — im Sommer kurz im Winter lang.

Lieblings-Bettwäsche?

Die, bei der der Gummizug vom Bettlaken noch nicht so ausgeleiert ist, daß es mich bei meiner nächtlichen Rotation zu verschlingen versucht.

Lieblings-Schlafposition?

Beim Einschlafen liege ich auf der Seite, den “übrigen” Arm (Mensch ist wohl nicht zum auf-der-Seite-liegen gemacht) klemme ich in das auf Hälfte gefaltete Kopfkissen. Eigentlich ist mir unerklärlich, warum ich in dieser Position nicht auch wieder aufwache. mehr…

Montag, 6. August 2007
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Über den Umbau

dentaku, 15:54

Wir haben eine Wohnung gekauft. Die gehörte vorher einer Dame, die wohl von Stuttgart nach Frankreich ausgewandert ist. Die Wohnung war immer vermietet, zuletzt wohl an eine kroatischstämmige(?) Familie mit großem handwerklichem Geschick aber wenig stilistischer Treffsicherheit:

Die Böden versteckten sich unter grauen und ehemals rosaroten Teppichen (beide Farben hatten sich inzwischen in der Mitte ungefähr bei einem Leberwurstton getroffen). Auf Dauer war das wahrscheinlich großes Glück, denn so wurden die Holzböden jahrzehntelang geschont. Die Wand im Flur war allseits hinter einer Holzimitatverkleidung versteckt, deren Nut- und Federbretter im 45°-Winkel auf eine stabile Unterlattung genagelt waren. Ich möchte überhauptnicht wissen, wie schwierig das anzubringen war — das allein reicht aber nicht als Grund, die Verkleidung zu behalten. Die Küche war ein “Traum” in Rosa: rosa Kacheln mit rosa Fugen und eine rosa Holzdecke (die genau 5cm zu tief hing, um die freie Sicht auf den Bogen über dem Fenster nicht zu unterbrechen), dazu eine klapprige Schiebetür. Das Bad hatte eine Marmorgemusterte Holzimitatdecke (schwarz/weiß gestreift und wieder im 45°-Winkel). Schließlich war noch jedes Zimmer in einer anderen Farbe gestrichen.

An die Arbeit:

Alle Verkleidungen mußten entfernt werden (nur die in der Toilette durfte bleiben — vorerst). Das ging noch ohne Handwekerhilfe. Teppiche und Tapeten mußten auch weg. Schiebetüren in Küche und Bad auch. Fast eine Tonne Schrott sammelte sich so zusammen, der einen “Standard”-Container bis zum Rand füllte. Dabei kam die eine oder andere Überraschung zum Vorschein — insbesondere “aufputz” verlegte Elektrik und der “geschändete” Dielenboden im Flur.

Hier endeten meine Heimwerkerfähigkeiten, und Leute “die sich mit sowas auskennen” übernahmen:

Zuerst wurde der Boden im Flur renoviert: ein Schreiner ergänzte die oben erwähnten zerschnittenen und zerfräßten Stellen im Dielenboden (“Pitch Pine” — sowas gutes wird garnicht mehr gemacht). Die paar fehlenden Holzstückchen im Parkett der anderen Zimmer wurden auch ergänzt.

Die Elektrik hatte ihre Tücken, besonders in der Küche (alle Kabel neu!). Die Elektriker auch, denn allen Absprachen zum trotz legten sie keine Unterlage unter ihre Abbrucharbeiten und entfernten auch die bereits vorhandenen, so daß der gerade renovierte Boden sofort wieder Kratzer und Dellen bekam.

Die Böden in den übrigen Zimmern mußten nur abgeschliffen und neu eingeölt werden. Damit war ein Bodenspezialist betraut. Die Böden sehen toll aus, aber es ist jetzt immernoch so, daß beim Herumschieben von Stühlen und Tischen kleine Wachsstücke vom Boden abspringen (da habe ich das schöne neue Wort “abschilfern” gelernt). Der Hersteller des Hartwachsöls sagte, das könne eigentlich garnicht vorkommen (auch nicht wirklich hilfreich). Ein Vertreter der Bodenfirma hat sich das noch einmal angesehen und meinte, da sei wohl zuviel aufgetragen worden — nach einiger Zeit müsse das überschüssige Wachs weg sein. Das werden wir wohl noch erwas beobachten (für die These des Bodenexperten spricht jedenfalls, daß der Boden nach entfernung der Wachsschnipsel bisher immer wieder ordentlich aussah — komisch ist’s aber trotzdem).

überhaupt keinen Grund zur Klage gaben hingegen die Maler: nicht nur, daß sie die übrigen Tapeten schnell entfernten, nachdem wir nach eineinhalb Wochen Tapetenkratzen entnervt aufgegeben hatten. Sie spachtelten auch alles glatt und strichen alles schön weiß — und zwar selbständig und ohne Daueraufsicht.

…und wenn ich die Namen und Adressen der betreffenden Firmen alle nochmal zusammenfinde, dann trage ich das alles mal bei Qype ein.

Freitag, 3. August 2007
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Ein Bild von mir

dentaku, 14:49

Inzwischen gibt es ja eine Menge Internetseiten, die von ihren Benutzern Bilder darstellen. Bisher habe ich da eine wilde Mischung aus alten Paßfotos (soll man ja garnicht), einem Schnappschuß und einem leicht angestrengt aussehenden am-ausgestreckten-Arm-Selbstportrait benutzt. Den Bildern war vor allem gemein, daß sie häßlich waren. Jetzt gibt’s endlich neue Avatare:

48x48 80x80 128x128

Dank an T2 für den Griff zur Kamera…

Samstag, 28. Juli 2007
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Donnerstag, 5. Juli 2007
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If I were a Simpsons character

dentaku, 16:35

Dentaku@Simpsons

Hier gibt’s noch viele davon. Hier selbermachen!
Ich habe meine Brille nach einer Viertelstunde Suchens selber gemalt, Frau Gröner war erfolgreicher (oder geduldiger?).

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