Montag, 16. August 2010
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Moderne Antiquitäten

dentaku, 22:12

In meinem Besitz befindet sich ein hp LaserJet 2100M von 1999. Der ist (zumindest unter der Belastung in unserem Haushalt) so gut wie unzerstörbar. Seine Einsetzbarkeit krankte in letzter Zeit nur an der inzwischen etwas aus der Mode gekommenen Schnittstellenauswahl (Parallelport oder Appletalk). Versuche, die FRITZ!Box mithilfe eines USB-Centronics-Umsetzers als Druckserver zu benutzen verliefen eher unbefriedigend. Zuletzt wurde die USB-Schnittstelle auch noch vom Anrufbeantworter “beschlagnahmt“. Jetzt ist Abhilfe da; bei eBay habe ich gebraucht einen internen Printserver hp JetDirect 600N erstanden. Sowas war mal sehr teuer — jetzt nicht mehr.

Man muss darauf achten, die richtige Ausführung zu erwerben, denn in den 90ern gab es noch je eine Version für Ethernet-10Base-T, für Ethernet-(10Base-T, 10Base-2) und LocalTalk-Netzwerke (kombiniert), für Token Ring und eine für Fast Ethernet- (10/100Base-TX) Netzwerke. Nur die letzte davon ist heute noch von größerem Nutzen.

Leider stellte sich dann auch noch heraus, dass hp wohl zumindest früher mal nicht sehr Mac-freundlich war; Drucken ist kein Problem, aber die Konfigurationsoberfläche sieht so aus:

Gut, dass ich mich als Unix-Admin von sowas nicht erschrecken lasse:

Mittwoch, 11. August 2010
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Wortschatzzwischenstand

dentaku, 23:07

Simone spricht mit wenigen Ausnahmen (“Pannäse” statt Mayonnaise) perfekt, und ich finde es schade, wie wenig ich den Weg dorthin dokumentiert habe (mit Ausnahmen). Christoph aber fängt mit seiner Sprachentwicklung gerade erst an.

Inspiriert von diesen Aufstellungen will ich jetzt hier mal den aktuellen Stand erfassen:

  • Mama/Papa: wird synonym für alle bekannten Leute benutzt
  • U-u-u: Monchichi-Affe
  • Wou-Wou: alle anderen Tiere (z.B. auch Fliegen)
  • H-Pfff H-Pfff: heißes Essen (oder Seifenblasen)

Fortsetzung folgt.

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Widerspruch gegen einen Widerspruch gegen Google Street View

dentaku, 22:53

Ich habe den Widerspruch-Widerspruch nach Sascha Lobo jetzt abgeschickt:

Date: Wed, 11 Aug 2010 13:28:16 +0200
From: Thomas Renger <dentaku@wazong.de>
Subject: Widerspruch gegen einen Widerspruch gegen Google Street View
To: streetview-deutschland@google.com
X-Mailer: Apple Mail (2.1081)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Grund zur Annahme, dass Dritte einen Widerspruch gegen die Veröffentlichung des von mir bewohnten Hauses durch den Internetdienst Google Street View eingelegt haben.

Deshalb widerspreche ich hiermit einem eventuellen Widerspruch der Speicherung und Veröffentlichung von Abbildungen des von mir bewohnten Hauses durch den Internetdienst Google Street View. Ich möchte, dass meine Hausfassade als Teil der Digitalen Öffentlichkeit voll streetviewbar ist.

Es handelt sich um die Liegenschaft:
Bebelstraße 36 in 70193 Stuttgart

Nähere Beschreibung des Objektes:
Das 1896 in Ziegelbauweise mit Sandsteinfronten (zu den angrenzenden Straßen hin) errichtete Mehrfamilienhaus ist in seiner Bauweise typisch für das Stadtviertel. Im Erdgeschoss befindet sich eine öffentliche Gaststätte.

Diese Daten dürfen nur zur Bearbeitung des Widerspruchs gegen einen eventuellen Widerspruch verwendet werden. Einer Nutzung oder Verarbeitung zu anderen Zwecken oder durch Dritte widerspreche ich ausdrücklich.

Um die Bestätigung des Eingangs und Berücksichtigung meines Widerspruchs wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

thomas renger
dentaku@wazong.de

Google hat sofort automatisch geantwortet:

[...] Wir bestätigen den Eingang Ihres Widerspruches in Bezug auf Google Maps StreetView. [...]

Ich hoffe, die lesen das nochmal ordentlich durch…

Samstag, 7. August 2010
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Ein sandiges Einhorn für den Weltfrieden

dentaku, 12:41

Huck sucht Einhörner. Da ich nicht ordentlich zeichnen kann (Softwareentwickler eben), durch kleine Kinder aber Zugriff zu Sandförmchen habe, habe ich mein Einhorn aus Sand modelliert (hornloses Pferd war vorhanden):

mehr…

Dienstag, 13. Juli 2010
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Hilf, Netz!

dentaku, 18:12

@botenstoff (aka Melody aka Carola Heine), Netzureinwohnerin und eine sehr liebe Twitter-Gesprächspartnerin ist abgebrannt. In der Nacht vom letzten Donnerstag auf Freitag ist die Wohnung, die sie zusammen mit ihrer Familie bewohnte und langsam renovierte, aus bisher ungeklärter Ursache abgebrannt. Zum Glück haben alle überlebt, und selbst der Kater konnte am nächsten Tag noch lebend in den Trümmern gefunden werden, aber der Hausstand ist jetzt jedenfalls mal weg und das bisherige Leben über den Haufen geworfen.

Das alles wieder in geordnete Bahnen zu lenken wird für sie und ihre Familie schon schlimm genug werden, da soll sie sich nicht auch noch mit Geldsorgen plagen müssen (zumal die Einnahmequelle in Form des Heimbüros für Textarbeit und Webdesign gleich mitverbrannt ist).

Darum hat Susanne Ackstaller (die mal @textelle war) kurzfristig eine eigene Seite mit Spendenmöglichkeit aufgesetzt. Also klickt bitte hier drauf und spendet mit:

Dienstag, 6. Juli 2010
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@erinnermich

dentaku, 15:47

Eigentlich ist der Mann ja nicht Entwickler sondern eher Berater und Projektleiter und sowas, aber @sauerstoff hat immer die coolsten Twitterapplikationsideen. Nach dem dblocator folgt jetzt erinnermich, der Weckdienst für Twitter.

Wer also an etwas erinnert werden möchte, der folgt @erinnermich und schickt ihm per Reply eine Anforderung z.B.: so. Der Bot sollte dann seinerseits rechtzeitig wieder bescheid sagen (ich teste das noch).

Im Moment darf man Uhrzeiten im hh:mm-Format und die Tage “heute”, “morgen” und “übermorgen” benutzen. Wochentage könnte der Bot vielleicht noch lernen, dann wär’s fast perfekt…

Dienstag, 29. Juni 2010
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Chaos auf dem Schreibtisch

dentaku, 22:31

Mit Stöckchen ist es leider so, dass ich die oft so lang liegen lasse, bis ich ständig drüber stolpere. Dieses hier kam per DM vom @admartinator und liegt jetzt auch schon wieder viel zu lange im Weg.

Die Aufgabe, den Schreibtisch zu zeigen ist aber auch gemein; immer möchte ich eigentlich erst aufräumen, und immer ist dazu keine Zeit (oder es ist zumindest immer irgendwas anderes interessanter…).

Schluß damit! Ich arbyte nun einmal grundsätzlich im Chaos, da müssen wir jetzt gemeinsam durch.

(sowas ähnliches gab es hier schon einmal aufgeräumt und mit Legende — aber nicht mehr auf dem aktuellen Stand)

Freitag, 18. Juni 2010
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Ich brauche Mitarbeiter

dentaku, 12:30

Hallo Entwickler! Ich brauche hier dringend neue Kollegen!

Wer ein gestandener Java- oder .NET-Entwickler ist, und im Raum Stuttgart wohnt (oder sich vorstellen könnte, dort zu Arbeiten) und einen Job in Festanstellung sucht, der kann sich bei mir melden.

Montag, 14. Juni 2010
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Dienstwagen?

dentaku, 23:46

Komische Autos fahren rund um Stuttgart durch die Gegend: Dienstwagen des Chaos Computer Clubs?

Dienstwagen (Truppentransporter) der Illuminaten?

Sonntag, 6. Juni 2010
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Die kleine Kulturflatrate

dentaku, 21:54

Ok, mit meinem Artikel bin ich mal wieder besonders spät dran, aber ich mach’s dafür ausführlich:

Die Finanzierung der Inhalte im Internet klemmt im Moment vor allem am Fehlen eines funktionierenden Micropayment-Systems. Das ist so, weil es im Netz viel weniger eine Kostenloskultur als eine Sofortkultur gibt. Der Nutzer möchte “Content” möglichst einfach und möglichst gleich erhalten. Er ist durchaus bereit, Geld dafür zu bezahlen (deshalb funktioniert der iTunes Store, obwohl man ganze Diskographhien aus P2P-Netzen laden kann). Der Nutzer möchte dabei aber nichts aufgedrängt bekommen (deshalb werden die Webseiten-Monatsabos der Zeitungsverlage nicht funktionieren).

Eine beliebte (irgendwie aber resigniert wirkende) Antwort auf dieses Problem ist die sogenannte Kulturflatrate, bei der jeder Teilnehmer (oder jeder Internetbenutzer oder sogar jeder Bürger) einen monatlichen Betrag entrichten soll, durch den dann alle aus dem Internet bezogenen Kulturleistungen abgegolten sind. Der Beitrag müsste vom Anschlussanbieter (oder auch jemand anderem) eingezogen und von einer Rechteverwertungsgesellschaft wie GEMA oder VG Wort an die einzelnen Kulturschaffenden ausgezahlt werden. Abgesehen von der grundsätzlichen Unbeliebtheit solcher Gesellschaften wirft die Kulturflatrate aber ihren eigenen Stapel offene Fragen auf (die beiden größten davon sind, wie hoch diese Abgabe denn sein müsste und wer davon dann welchen Anteil bekommen würde).

Einen Zwischenweg beschreitet flattr. Das erste mal habe ich vom flattr-Konzept hier gelesen, seitdem ist das Projekt sehr erfolgreich in eine geschlossene Betaphase gestartet (ganz Twitterland dürfte aber inzwischen mit Einladungen versorgt sein). Bei flattr legt jeder Teilnehmer einen Betrag fest, den er pro Monat für Leistungen anderer auszugeben denkt (im Moment sind Stufen zu 2€, 5€, 10€ und 20€ vorgesehen). Die Summe muss zuvor auf das flattr-Konto eingezahlt worden sein und wird jeweils zum Monatsende auf alle geflattrten “things” (Artikel, Stück Software, Blog, Podcast, einzelne Podcastfolge, Bild,… — flattr legt nicht fest, in welcher Granularität Inhalte zu “things” werden sollen) gleichmäßig verteilt. Dadurch kann ein einzelner Klick sehr unterschiedlich viel Geld wert sein.

Ist das Konto einmal eingerichtet, steht dem Benutzer eine einfach zu bedienende Möglichkeit zur Verfügung, eine Einzelleistung zu honorieren (entsprechende Knöpfe lassen sich direkt integrieren). Am anderen Ende entsteht eine Einnahmequelle für Blogger und andere Kulturschaffende, deren Erzeugnisse über das Netz verbreitet (oder im Netz repräsentiert) werden können. Hoffen wir mal, dass die Idee abhebt — sie ist jedenfalls deutlich sinnvoller als die allgegenwärtigen “Gefällt mir”-Knöpfe von facebook.

Der flattr-Ansatz kann im Moment wahrscheinlich (noch) nicht den “professionellen Journalismus” retten (der in fortgesetzter Realitätsverweigerung sowieso mehr auf iPad-Apps setzt — aber bitte…), obwohl die taz ihn bereits nutzt. Aber wer weiß…

Ich werde an flattr erstmal als Nettozahler teilnehmen. Erstens, weil es die in einem solchen System auch geben muss und zweitens, weil ich mir noch nicht zuende überlegt habe, welche Dinge ich denn flattrbar machen möchte (die einzelnen Blog-Artikel per WordPress-Plugin jedenfalls nicht, denn da sind ja auch meine Tweets als Einzelelemente enthalten). Folglich besitze ich bisher nur ein “thing“, das mein komplettes Blog repräsentiert.

Dienstag, 25. Mai 2010
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Download auf Europaletten

dentaku, 17:21

Warum enthält eigentlich die Hälfte aller Softwareentwicklungsbestellungen Hinweise auf eine Abladestelle — oder sowas:

Achtung!
Bitte liefern Sie Palettenware ausschließlich auf Europaletten.

WTF?

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Wiederauferstanden: Blogherztag

dentaku, 15:35

Vor einem guten Jahr gab es eine Aktion “Ein für Blogs”, mit der die Linkliebe zwischen den Deutschsprachigen Blogs wieder etwas aufgefrischt werden sollte. Die hat dem Kai Müller nicht nur Liebe eingebracht (das Wort Linkbait und der unschöne Vorwurf, das alles nur aus SEO-Gründen getan zu haben tauchten mehrfach auf), deshalb wurde sie nach der zweiten Runde wieder eingestellt. Jetzt taucht die Idee mit geändertem Gastgeber aus der Versenkung auf.

Die Aufgabe ist gleich geblieben:

Ihr müsst nicht mehr tun, als in euren Blogs andere (deutschsprachige) Blogs zu empfehlen, von denen ihr denkt, dass sie zu wenig Aufmerksamkeit finden und die ihr sowieso total super findet.

Wo schicke ich Euch also zum lesen hin?

Lest Dackworld. Das Blog leert sich zwar in unregelmäßigen Abständen komplett und wechselt dabei hin und wieder das Konzept, wird von Chris aber in jeder Inkarnation fleißig befüllt mit Gedanken, Links zu Kuriosem und Design.

Lest Herzdamengeschichten (ok, das werden die meisten sowieso schon tun — und wenn nicht, dann kauft auch gleich das Buch). Nirgends werden die Tücken des modernen Alltagslebens besser (oder mit mehr Verständnis — für die Tücken) beschrieben.

Lest bei Zellmi und Natali, wie sie sich gerade aus eben diesem “normalen” modernen Alltag in das Abenteuer Kommunenleben gestürzt haben (naja, hier überdramatisiere ich etwas, denn die haben sich das vorher schon ordentlich überlegt).

Und natürlich gelten die Empfehlungen vom letzten Jahr weiter.

Dienstag, 4. Mai 2010
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Ein Jahr mit zwei Kindern

dentaku, 23:10

Heute ist Christoph ein Jahr alt geworden. Das Jahr ist verdammt schnell vorbeigerauscht. Ganz neu ist beim zweiten Kind natürlich nicht mehr alles, dafür steigt der tägliche Wahnsinn, denn neben dem neuen Kind gibt es ja diesmal auch das bereits vorhandene Kind, dessen Ansprüche, Bedürfnisse und Sinn für Quatsch nicht plötzlich aufhören.

Mit Staunen habe ich im vergangenen Jahr festgestellt, wie unterschiedlich kleine Kinder sein können; während Simone immer schon “gern” jammert und sich auch nicht wieder beruhigen kann, wenn sie sich mal über was aufregt, ist Christoph die meiste Zeit ein eher fröhliches Kind (was natürlich nicht heißt, dass er nicht schreit). Nach den anfänglichen Sorgen war Christoph bisher eigentlich ein Traumkind (er ließ uns zum Beispiel schon recht bald wieder die ganze Nacht schlafen). Und jetzt läuft er (sich festhaltend oder mit zwei Händen geführt) schon am Tisch entlang und in der Gegend rum.

Und es ist immer was los in unserem Haus…

Montag, 19. April 2010
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Stuttgart goes #BobbyCar

dentaku, 22:24

Relativ spontan (aber doch mit ordentlicher Beteiligung) haben wir am Samstag im Park der Karlshöhe mit Frau @Frauenfuss (bekannt von immf und aus Funk und Fernsehen) ein BobbyCar-Rennen durchgeführt. Trotz der relativ anspruchsvollen Strecke, und obwohl einige Passanten und Hunde wohl den jeweiligen Schock ihres Lebens abbekommen haben, war das ein Riesenspaß:

(Film / Film HD)

Vielen Dank an alle Beteiligten (@A_Sevik, @Frauenfuss, @joshvonstaudach, @FRITZillus, @Gibsper, @stuttgarter1977, @morast und @ha75 — noch jemanden vergessen?).

Sonntag, 18. April 2010
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Meine Lieblingspizza? Ein Experiment

dentaku, 22:28

Jan veranstaltet eine Blogparade zum Thema “Meine Lieblingspizza”. Die Frage lautet: “Welche Zutaten gehören auf deine Lieblingspizza?“. Nun, das ist schwer zu beantworten, denn ich bin da eher launenhaft, und außer Pilzen mag ich auf einer Pizza fast alles. Aus diesem Grund probieren wir im folgenden einfach was (in dieser Küche) neues aus; machen wir doch mal eine Pizza mit Lachs und Krabben.

Wir fangen mit einem Hefeteig an. Den sollte jeder hinbekommen. Wenn nicht, dann kann man den auch fertig kaufen… Den schicken wir erstmal zum Gehen. Inzwischen schneiden wir Zwiebeln (eine große oder zwei kleine) und jede Menge Knoblauch (der passt gut zu Meeresgetier, ich habe mal 4 Zehen genommen) in kleine Würfelchen und braten das in Olivenöl an.

Mit einer Dose gehackten Tomaten (nur im sonnigen Sommer schmecken die frischen Tomaten besser) und etwas Wasser löschen wir das Gebrutzel, würzen das mit Salz, Pfeffer, Paprika und Oregano, vielleicht auch noch etwas Tomatenmark, und lassen das friedlich weiterköcheln. Inzwischen darf der Backofen schon einmal auf 225°C vorheizen.

Wenn der Teig gegangen ist, dann wird er ausgerollt.

Auf dem Blech mit der Gabel Löcher in den Teig pieksen. Die inzwischen schön eingekochte Tomatensoße dann darauf verteilen.

Jetzt kommen die “eigentlichen” Zutaten; heute sind das wie gesagt Krabben und Räucherlachs. Obendrauf Käse: eine Pizza, die etwas auf sich hält, besteht hier auf Mozzarella.

Mindestens 20 Minuten (heute waren’s 25) muss die Pizza backen, dann kann man sie verteilen. Lecker.

Dienstag, 13. April 2010
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Ich bin Softwareentwickler

dentaku, 17:28

1. Was machst du beruflich?

Ich bin Softwareentwickler. Genauer gesagt: ich bin der Teamleiter eines kleinen Teams von Java-Entwicklern in einem kleinen Systemhaus, das gerade begonnen hat, mit einem etwas größeren Systemhaus zu verschmelzen.

2. Was ist gut – was ist nicht so gut daran?

Also erstmal ist die Tätigkeit kreativer als man vielleicht meinen möchte, denn ich habe natürlich immer eine Spezifikation, in der die funktionalen Anforderungen der Software festgehalten sind, bin aber in der Gestaltung des Wegs zum Erreichen dieser Anforderungen meistens recht frei. Außerdem ist man von einem angenehmen Menschenschlag umgeben, denn viele Entwickler ticken ähnlich. Und natürlich sitzt man als ohnehin Internetsüchtiger mit voller Absicht und offiziellem Auftrag den ganzen Tag am Rechner.

Nicht so toll ist die Verteilung der Arbeitslast in der Projektarbeit und die damit verbundenen völligen Wahnsinnsaktionen (“… muss unbedingt fertig werden, koste es was es wolle.”) — auch Urlaub wäre mal wieder toll.

3. Was wäre dein absoluter Traumberuf?

Das selbst programmieren macht zwar Spaß, hält aber wahnsinnig auf. Ich würde mich gern auf die Architektur, den Entwurf, die Modellierung beschränken — und andere Leute programmieren lassen (wobei delegieren leider gerade eine meiner schlechtesten Fähigkeiten ist, “If you want something done, do it yourself!”). Die Abstraktion des Problems aus der echten Welt in ein Computerverständliches Modell ist der eigentlich interessante Schritt meiner Arbeit. Damit möchte ich mich so viel wie möglich beschäftigen.

4. Warum gerade dieser?

Ich kann ja nichts anderes ;-)

(Dieser Fragebogen geht gerade im Internet rum. Man kann interessante Selbstbeschreibungen lesen — zum Beispiel hier oder hier. Aber eigentlich geht man am besten zu Anke Gröner, denn die pflegt eine ganze Sammlung.)

Sonntag, 11. April 2010
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Gemeinsam mit der Technik groß geworden

dentaku, 22:23

Wir sind die letzte Generation, die am Computer programmieren musste.

Unseren ersten Computer bekam mein Vater 1981 (oder so) zu Weihnachten geschenkt. Der musste erst noch zusammengelötet werden (also der Computer, nicht mein Vater), und er begrüßte mich mit einem Leeren weißen Bildschirm und einem kleinen schwarzen Cursor (mit einem “K” drauf) in der linken unteren Ecke.

Der Computer sagte seinem Benutzer damit: “Wenn Du jetzt nichts programmierst, dann passiert hier nichts.” — und mit den  nächsten zwei Computern wurde das nur unwesentlich besser…

Ausserdem war es in dieser Zeit durchaus noch möglich, seinen Computer aus versehen einfach vollzuprogrammieren, und auf einen ineffizienten Algorithmus musste man nicht ein paar Sekunden länger sondern eventuell tagelang warten.

Diejenigen, die etwas jünger sind als wir (und natürlich erst recht, die jetzt erstmals auf den Computer treffen), die fanden ein komplettes System vor. Das ist natürlich toll, denn es erschließt den Computer erst für die Nichtprogrammierer, und es ermöglicht damit erst das Internet in seiner heutigen Form (denn machen wir uns nichts vor: wir Softwareentwickler allein erschaffen diese tollen Inhalte nicht, wir schaffen die Strukturen).

Das hat aber auch Nachteile. Selbst eigentlich fähige Softwareentwickler dieser Generation haben nie hardwarenah gearbeitet und konnten so kein Gefühl dafür entwickeln, was einem Computer leicht fällt, und wofür er sich anstrengen muss. Symptomatisch dafür ist vielleicht, dass dieser xkcd-Comic beim Herumzeigen unter Kollegen doch erheblich weniger verstanden wurde, als ich gedacht hatte:

Wir sind nicht die Digital Natives (wenn es die denn gibt), aber wir sind die Digital Pioneers, wie die Kaltmamsell schon vor einiger Zeit  ganz richtig schrieb.

Sonntag, 4. April 2010
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Frohe Ostern!

dentaku, 00:32

Schönes Fest mit Hasen und Eiern! Diese komplizierte Geschichte mit dem Kreuz und dem Grab lassen wir jetzt mal weg, schließlich feiern wir den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach dem Frühjahrsäquinoktium. Viel heidnischer geht es nicht.

(Pssst: wer seine Kinder kurz mal beschäftigt haben möchte, der kann bei Susanne eine Ausmalvorlage herunterladen…)

Dienstag, 23. März 2010
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Primacall gegen das Internet

dentaku, 12:03

Ich habe selbst noch nie mit der Firma Primacall zu tun gehabt. Die scheinen Leute anzurufen, manchmal soll das auch ohne deren Einverständnis geschehen. Vor längerer Zeit hatte Spreeblick mal ein Interview, in dem jemand, der sich als einer der Call Center Agents von Primacall ausgab ein wenig über deren angebliche Geschäftspraktiken ausplauderte.

Das hätte jetzt wahrscheinlich schon seit 2008 niemanden mehr interessiert, würde Primacall nicht seit langem gerichtlich gegen Spreeblick vorgehen; man möchte — nachdem der ursprüngliche Artikel und seine Kommentare bereits um un(an)genehme Stellen gekürzt worden sind — auf Spreeblick lieber gar nicht mehr erwähnt werden. Bis da hin ist das noch (leider) Internetalltag, und es hätte vielleicht ein Hinweis auf Barbra Streisand gereicht, aber jetzt wird es abstrus: Primacall möchte nämlich auch, dass Spreeblick gleich die übrige unangenehme Berichterstattung aus dem Internet mitverschwinden lässt.

Da wären:
mehr…

Montag, 22. März 2010
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Guck mal da, eine Kuh!

dentaku, 15:07

Meine Frau bastelt Sachen macht Kunst. Das geht vom Ölgemälde über selbst entworfene und genähte Stofftiere bis hin zur Zinnfigur, für die sie die Gussform im Negativ schnitzt. Das fand bisher, von wenigen verschenkten Exemplaren abgesehen, weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Gleichzeitig existierte unter susannerenger.de eine komplett leere Webseite.

Jetzt hat sie (gerade vor kurzem erst) damit angefangen, dort Artikel über die Kunstwerke, die sie erschafft, zu verfassen. Das Werk ist Umfangreich, drum wartet da noch einiges auf seine Veröffentlichung. Willkommen also als Neu-Bloggerin…

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